Es war einmal bei den Zwergerln…

Wochenbericht vom 25.2. – 1.3.19

Da haben wir aber gestaunt! In dieser Woche wurde gleich am Montag gekocht, das machen wir doch sonst immer eher am Freitag! Aber die Cristina hat ja jetzt Hunger für zwei und deswegen hat sie mit uns einen superleckeren Nudelsalat gezaubert 😊. Der hat uns sehr gut geschmeckt, obwohl es ein bissl viel war, wir haben gar nicht alles geschafft. Naja, die Cristina hatte vielleicht Angst, dass wir wieder über alles herfallen wie ausgehungerte Piraten und dass dann für sie nichts mehr übrig bleibt.. so hat es auf jeden Fall dicke für alle gereicht! Außerdem haben wir an diesem Tag noch unsere ganzen Faschingslieder gesungen und mit Instrumenten begleitet. Welch ein wunderbarer Waldradau!

Dienstags ging es gleich nach dem Morgenkreis auf in den Fichtenwald. Da haben wir gespielt und gebaut, dass es eine Freude war. Nun ja, der Leon hatte wie immer einen Riiiiiesenhunger, deshalb waren wir pünktlich zur Brotzeit wieder zurück am Platz 😉. Da die Sonne so schön auf die Rückseite des Bauwagens geschienen hat, hat uns Caroline eine große Rolle Papier an die Wand geklebt. Da durften wir mit Buntstiften und Wachskreiden einen lustigen bunten Faschingszug malen. Da gab es dann viele Kostüme, bunte Luftschlangen und allerlei andere Faschingsutensilien zu bewundern! Ganz erstaunt waren wir über Leandras Prinzessin! Sie ist ja erst drei Jahre alt und hat eine perfekte junge Dame mit blauem Ballkleid gemalt – Respekt!!

Am Mittwoch ist Melanie mit einigen Kindern und dem Bollerwagen in den Fichtenwald gewandert, um Baumscheiben zu sammeln. Die hat der Laurin am Vortag dort entdeckt, wir hatten aber keine Transportmöglichkeit. Die anderen sind am Bauwagen geblieben und haben gespielt, während Caroline Folien zwischen ein paar Fichten gespannt hat. Komisch, wozu das wohl gut sein soll?? Kurz vor der Brotzeit kamen die Fichtenwaldler wieder zurück, schwer beladen mit dicken Holzscheiben und Zweigen! Nach dem Essen durften die Giraffen dann das Rätsel der Folien auflösen: immer zwei Kinder gehörten zusammen, auf jeder Seite der Folie stand einer. Ein Kind durfte nun das Modell sein und sein Gesicht ganz nah an die Folie halten, während das andere Kind mit dem Pinsel die Konturen des Gesichts nachfahren sollte. Das war eine sehr lustige Arbeit, die Klara musste so lachen, dass ihr fast der Pinsel aus der Hand gefallen ist 😊😊! Stolz haben alle am Ende ihre Portraits vorgeführt – wie im Museum!

Jaaaaa!!! Am Donnerstag ist die Faschingsparty dann gestiegen!!! Viele bunte Bienen, Piraten, Indianer, Polizisten, Feuerwehrmänner, Hexen, Elfen, Hasen, Prinzessinnen und allerlei mehr toll Kostümierte kamen in den Wald gelaufen, sogar Superwoman und eine Wolke gab es zu bestaunen. Mit viel Musik, Tanz, einem herrlichen Buffet und Spielen haben wir diesen wunderbar warmen und sonnigen und unsinnigen Donnerstag im Wald gefeiert! 

Der Freitag war dann wieder ein bisschen ruhiger. Cristina hat uns ein Tornadoexperiment gezeigt und mit Theresa und Marina haben wir Obstsalat und Apfel-Karottensalat geschnippelt und natürlich postwendend verdrückt! Danach nutzten wir die restliche Zeit im Wald, um alles ferienfein und ordentlich zu machen! Dann ging es für alle nach Hause 😊! Wir wünschen allen eine lustige, närrische Faschingszeit und freuen uns, wenn wir uns in einer Woche wieder ausgeruht und gesund im Wald sehen 😊!

 

 

Wochenbericht vom 18.02.2019 – 22.02.2019

Am Montag hatten wir eine Menge Spaß im Morgenkreis mit Cristina! Sie hat ein neues Begrüßungsritual mit uns eingeführt, wenn wir morgens in den Wald kommen. Da ja jeder anders ist und somit natürlich auch nicht jeder jeden Morgen gleich gut oder schlecht gelaunt ist, dürfen wir uns, wenn wir in den Wald kommen aussuchen, wie wir begrüßt werden wollen bzw. die Erwachsenen begrüßen, also z. B. mit Hände schütteln oder „High five“. Wichtig ist vor allem, dass wir zu einer erwachsenen Person gehen und „guten Morgen“ sagen. Warum? Na, ist doch klar! Sonst wissen die ja nicht, dass wir da sind 😊! Danach gab es gleich den nächsten Knaller!! Martin hat mit uns eine mörderisch leckere Schokotorte gebacken – naja, eigentlich ja nicht gebacken, weil wir ja keinen Backofen im Wald haben, aber der Martin hat ein Rezept gefunden, wie man eine Schokotorte auch ohne Ofen fabrizieren kann! Sehr lecker, fettig und süß war das 😉. Die Erwachsenen haben hernach alle über Bauchweh geklagt und gestöhnt, dass sie jetzt kein Krümelchen mehr davon essen können. Wir wissen ehrlich gesagt gar nicht warum?! Wir könnten solche Köstlichkeiten jeden Tag verputzen und würden nie genug bekommen 😊! Aber nach so einer Völlerei war es dann natürlich Zeit für einen Ausflug. Wir sind zum Steinhügel spaziert und haben dort die angefutterten Kalorien gleich wieder weggetobt. Hmmmm….vielleicht ist es das, was den Erwachsenen fehlt….die toben nach dem Essen zu wenig rum!! Deswegen können die weniger Schokolade vertragen!! Da müssen wir alle mal im Kreis drüber sprechen 😊. Zum Abschluss diesen herrlichen Tages haben wir noch die Hexe Wackelzahn gesungen und uns fest vorgenommen, nach diesem Schokoladentraum heute, zuhause gründlich die Zähne zu putzen 😉!

Der Dienstag war wieder sehr sonnig und wir haben uns zu einem großen Ausflug zum Froschweiher aufgemacht. Abwechselnd wurde der Bollerwagen mit unseren Utensilien gezogen und dort angekommen, mussten wir erst mal Brotzeit machen. Dann sind wir mit den Erwachsenen an verschiedene Uferstellen gegangen und haben ganz genau untersucht, was es im Wasser alles zu entdecken gibt. Froschlaich war leider noch keiner da, aber das kann nicht mehr lange dauern. Ein paar knallgelbe Huflattichblüten und Winterlinge haben wir schon entdeckt. Zurück sind wir dann einen anderen Weg gegangen, der war zwar weiter, aber mal ein ganz neuer, den wir noch nie gegangen sind – spannend!

 

Als wir am Mittwoch gerade so schön mit Freispiel beschäftigt waren, hörten wir plötzlich ein lautes Getöse auf dem Weg, der an unserem Platz vorbeiführt! Und als wir genauer geschaut haben, war das eine riesige Schafherde, die mit ihrem Schäfer auf dem Weg zur großen Wiese war. Das war vielleicht eine Aufregung! Ganz am Ende der langen Schafschlange liefen die kleinen Lämmchen – bezaubernde kleine Wollknäuel 😊! Nach diesem beeindruckenden Schauspiel ging es zurück zum Platz, wo wir mit Martin und Caroline Folien für die Faschingsdeko bunt bemalt haben, während Melanie mit ein paar Giraffen am Webrahmen weitergearbeitet hat.

Der Donnerstag begann gleich mit schweißtreibender Arbeit. Es gab neue Hackschnitzel, die verteilt werden mussten. Alle waren fleißig und so war das schnell erledigt. Na und im Morgenkreis gab es nochmal was Wichtiges zu tun: unser Martin ist ja ab nächster Woche in der Schule und muss lernen und Prüfungen schreiben und all so einen Kram, von dem wir eh noch nix verstehen. Weil wir ihm aber natürlich trotzdem alles Gute wünschen, haben wir für ihn eine 1a Schutz-Kraft-Energie-Zuversichtsräucherung hingelegt, damit alles klappt wie am Schnürchen für ihn! Er wird uns fehlen in der nächsten Zeit, aber er kommt ja wieder und die guten Kräfte des Waldes haben wir ihm ja jetzt mit auf den Weg gegeben – kann garnix schiefgehen! Weil wir mal wieder mit viel Sonnenschein beschenkt wurden, entschlossen wir uns, einen Spaziergang zum Knochenwald zu unternehmen. Die Giraffen durften dort mit Caroline noch an einer Knuffgeschichte arbeiten, danach haben alle das abenteuerliche Waldstück genossen und schön gespielt. 

Da so ein Faschingsfest ohne Farben ja gar kein richtiges Faschingsfest ist, haben wir an diesem Tag unsere Bäume rund um den Bauwagen mit bunter Wolle eingewickelt, damit die auch mal ein lustiges Faschingskostüm bekommen 😊. Die sehen jetzt alle richtig hübsch und lustig aus und wir glauben, dass die sich auch sehr über unsere Zuwendung gefreut haben. 

Am Freitag hat der Martin von Theresa, Marina und Cristina noch ein Mutsäckchen geschenkt bekommen, da ist ein Mutstein drin. Dazu gab es ganz viele supergute Wünsche von allen😊! Dann hat er sich „Für die Erde singen wir“ gewünscht, das haben wir natürlich auch noch für ihn gesungen. Anschließend ging es auf zur Schnitzeljagd, die Martin für uns vorbereitet hat, das war eine Riesengaudi! Zu guter Letzt gab es im Abschlusskreis auch noch ein Wir-sehen-uns-bald-wieder-Lied für Martin. Er war sehr gerührt und freut sich schon, wenn er uns dann im Sommer wiedersieht. Wir uns auch. Und überhaupt. Wir sind die besten. Hat der Martin gesagt 😊.

 

 

 

Wochenbericht vom 11.02.2019 – 15.02.2019

Montagsstimmung 😊! Bei den einen war am Wochenende zuviel los, bei den anderen zuwenig. Aber wie auch immer- alle freuen sich, wieder im Wald zu sein und um den Bewegungsdrang zu stillen, sind wir nach dem Morgenkreis gleich zu einem Spaziergang zum Tennisplatz aufgebrochen. Dort wurde wie immer alles Mögliche gespielt, Verstecken, Rutschen, Lager bauen usw. usw. Zum Brotzeiten waren wir aber wieder zurück und im Bauwagen wurde viel gemalt und gebastelt.

Im Morgenkreis am Dienstag haben wir uns über den nahenden Fasching unterhalten. Wir haben alle erzählt, wie wir uns verkleiden wollen und festgestellt, dass der Fasching eine ziemlich lustige und bunte Angelegenheit ist 😊! Passend zur Buntheit durften wir anschließend in den Bauwagen gehen, dort waren die Tische mit Malpapier abgeklebt und Farben hergerichtet. Caroline hat uns erklärt, was Grundfarben sind und wie der Farbkreis aufgebaut ist. Das war spannend und wir durften nicht wie sonst einfach alle Farben zusammenmatschen, sondern durften immer nur zwei Grundfarben miteinander mischen und mit dem Pinsel auf dem Papier tanzen lassen. Da wurde dann z. B. aus Blau und Gelb Grün, oder aus Rot und Gelb Orange. Das war eine aufregende Malerei und hat uns viel Spaß gemacht. Wir durften nach Herzenslust experimentieren und haben wirklich tolle Kunstwerke zusammengebracht! Nach der Brotzeit sind wir noch zum Fichtenwald spaziert und später wurden noch „Herr Stark und Herr Frostig“ vorgelesen.

Der Mittwoch – heißersehnt von den Giraffen!! An diesem Tag ging es endlich los mit dem Weben, bzw. mit den Vorbereitungen dazu. Unsere mitgebrachten Brettchen mussten ja erst mal mit Nägeln versehen werden, damit man sie bespannen kann. Das war ein emsiges Gehämmere da drin im Bauwagen! Die Füchse und Dinos haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind zum Fichtenwald spaziert, endlich konnte man mit all den spannenden Bauten spielen, ohne dass ein großes Vorschulkind der Bestimmer sein will!

Am Donnerstag war ein Traumwetter – blauer Himmel und gegen Mittag schon richtig schön warm! Aber leider konnten wir an diesem Tag nicht in den Wald, weil sich die Erwachsenen zum 1. Hilfekurs bei der Feuerwehr getroffen haben. Naja, das ist ja schließlich auch wichtig, falls im Wald mal was passiert, sind die bestens geschult! Obwohl wir natürlich alle hoffen, dass wir das nie brauchen werden 😊!! Ein großes Dankeschön nochmals an den Herr Andrea Bieglmeier für den tollen Erste-Hilfe-Kurs!

Auch am Freitag war das Wetter ein Träumchen! Wolkenloser Himmel und bestens aufgelegte Kinder und Erwachsene 😊! Also was liegt näher, als ein ausgiebiger Ausflug! Als alles gepackt war, sind wir zur Pirateninsel aufgebrochen, aber oh Schreck! Alles überschwemmt! Also mussten wir noch ein Stückchen weiter laufen, bis wir wieder trockenen Boden unter den Füßen hatten. Dort haben wir aber richtig schön gespielt und die wärmenden Sonnenstrahlen in unseren Kindergesichtern genossen! Hoffentlich bleibt das jetzt eine Weile so schön….

 

 

Wochenbericht vom 04.02.2019 – 08.02.2019 

Huiiii…..da haben sich Väterchen Frost und die Eisblumenkönigin aber ordentlich ins Zeug gelegt in dieser Woche! Eiskalt war es im Wald, aber auch wunderschön 😊! Überall waren die schönsten Eiskunstwerke festgefroren und riesige Eiszapfen hingen vom Bauwagendach. Wir haben alles sehr genau untersucht und festgestellt, dass tatsächlich kein Eiskristall dem anderen gleicht. Aber allzu lange konnte man an diesem Montag natürlich nicht irgendwo ruhig stehen oder sitzen, ohne festzufrieren, deshalb haben wir im Morgenkreis beschlossen, eine Runde zum Zahlenwald spazieren zu gehen. Dort haben wir gespielt und uns große Nester aus Fichtenzweigen gebaut. Davon gibt es dort jede Menge, da die Waldarbeiter alles auf große Haufen geschichtet haben. Nach einer Weile wurde uns aber auch hier kalt und so sind wir zurückgewandert und haben im Bauwagen die roten Bäckchen und Finger bei üppiger Brotzeit und heißem Tee, den uns Ela serviert hat, wieder aufgewärmt. 

Am Dienstag haben wir morgens eine traurige Entdeckung gemacht: ein kleines Rotkehlchen lag tot vor dem Bauwagen, wahrscheinlich ist es ein bissl zu stürmisch an die Scheibe geflogen und hat das leider nicht überlebt. Allerdings konnten wir es so einmal genauer anschauen. Wenn wir die Vögelchen beim Futtern beobachten, können wir ja nicht so nah hin, ohne sie zu erschrecken.  Nach dem Morgenkreis wollten wir dann gleich nochmal zum Zahlenwald, um dort weiter mit unseren Nestern und Adlerhorsten zu spielen. Allein der Weg dorthin ist ja schon ein Spaß gewesen, da wir, wie auch am Vortag, unsere Schlitten und Bobs dabeihatten und uns gegenseitig ziehen konnten. Manche Kinder haben es sogar geschafft zwei Kinder zu ziehen – das gibt Muckis!! Der Rückweg war auch nicht gerade leicht, da wir tolle Baumscheiben und große Fichtenzweige mitnehmen wollten, und so sind wir wie Schwertransporter zurückmarschiert. Da könnt ihr euch vorstellen, wie wir über die Brotzeit hergefallen sind 😉!

Der Mittwochmorgen war auch wieder sehr kalt und mit Caroline haben wir ausprobiert, was so eine Seifenblase bei Minustemperaturen macht. Das war echt spannend zuzusehen, wie die Seifenblasen langsam landen und dann gefrieren, die sehen dann aus, als wären sie aus Plastik! Sehr aufregende Sache 😊! Nach dem Morgenkreis ist Melanie mit einigen Kindern in den Bauwagen gegangen, um Bratäpfel herzurichten, während Caroline mit dem Rest draußen Feuer gemacht hat. In unserem großen Suppentopf wurden die Äpfel dann überm Feuer gebrutzelt, bis sie schön weich waren. Mit Genuss wurden die dann schnabuliert. Manche Kinder fanden sie etwas zu süß, wegen dem Honig. Da haben die Erwachsenen gestaunt, weil sie dachten, zu süß geht bei uns garnicht….. Marina haben wir auch gleich noch zum Bratapfelessen eingeladen, weil sie gerade des Weges kam und der haben sie auch süß gut geschmeckt, gell Marina 😊? 

Am Donnerstag war nach dem Morgenkreis Treff der Großen im Bauwagen mit einer neuen Knuffgeschichte. Jaaaa, so langsam werden die Aufgaben schwieriger und wir müssen uns schon konzentrieren! Aber wir machen das ziemlich gut und wenn mal einer hängt und was nicht weiß, oder so gut kann, helfen eben die anderen – Waldkinder halt 😊. Nach der Geschichte wurde dann noch unser nächstes kleines Kunstprojekt besprochen. Wir werden uns mit dem Farbkreis beschäftigen und jedes Giraffenkind darf sich einen anfertigen und dann auf die Vorschulmappe kleben. Alle anderen Kinder haben draußen gespielt und gerodelt und die wunderschöne Winterwelt genossen! Die arme Melanie hat am späteren Vormittag begonnen alle rumfliegenden oder aufgehängten Bilder, die wir gemalt haben in Malsammelmappen einzuordnen. Puh, das ist echt immer viel Arbeit, aber jetzt ist alles fertig und wieder an seinem Platz. 

Nach soviel Arbeit am Platz war es am Freitag natürlich wieder mal Zeit für eine Wanderung. Mit Marina und Theresa ging es bei traumhaftem Sonnenschein los in Richtung Pirateninsel. Es war viel wärmer an diesem Tag und so konnten wir ein Stückchen weiter wandern. Wieder zurück, durften wir Schwungtuchspiele spielen und da die liebe Sonne ja ganz schön viel Schnee zum Schmelzen gebracht hat, hatten wir die herrlichste Matschepampe zum batzeln und kochen 😉. Das Highlight des Tages war eine Reiterin, die auf ihrem Pferd vorbeikam! Wir durften das Pferd streicheln und danach war ja klar was gespielt wurde: Pferd und Reiter! Eine anstrengende, kalte Woche geht zu Ende, aber die warmen Stunden am Freitag und das aufgeregte Vogelgezwitscher lassen uns den nahenden Frühling schon erahnen…. 😊!

 

 

 

Wochenbericht vom 28.01.2019 – 01.02.2019

Brrrrr!!!!! Ein eisiger Wind weht heute übers Land schüttelt mit kalten Klauen die Kronen der Bäume! Also ist viel Bewegung angesagt und wie könnte das besser funktionieren, als bei einem Spaziergang. So sind wir Richtung Steinhügel aufgebrochen, da geht´s an den Feldern entlang, am Tennisplatz vorbei. Da gibt´s keine großen Bäume, deren Äste uns auf den Kopf fallen könnten bei dem Wind, allerdings ist es da ganz schön kalt, weil es so ungeschützt ist. Naja, beim Steinhügel angekommen haben wie soviel getobt, gerutscht und mit Sand gebaut, dass uns ganz schnell wieder warm war. Da hat die Brotzeit, als wir zurück im Bauwagen waren, gleich nochmal so gut geschmeckt! 

….und weil es so schön war, haben wir im Morgenkreis am Dienstag beschlossen, gleich nochmal zum Steinhügel zu marschieren. Das war ein schöner, sonniger Tag und wir haben die Kraft der Sonne sehr genossen. Später, nach der Brotzeit durften die Giraffen mit Caroline zum Treff der Großen in den Bauwagen gehen, um eine weitere Knuffgeschichte zu bearbeiten. Und dann gab es noch eine Runde mit unserem „Stein der Weisen“. Im Morgenkreis war es an diesem Tag sehr unruhig, und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir das ändern können, da es einige Kinder und die Erzieherinnen ganz schön nervt, wenn es immer so laut ist. Wir haben beschlossen, dass man aufstehen und es dem betreffenden Kind sagen darf, wenn man es gerne ruhiger haben möchte. Mal sehen, ob das klappt…. 😉.

Am Mittwoch hat uns Melanie eine schöne Geschichte im Morgenkreis vorgelesen. Da ging es um das Rotkehlchen und wie sein Bäuchlein seine rote Farbe bekam. Die Geschichte hat uns allen sehr gefallen, vor allem, weil wir mitspielen durften 😊. Und – wir wissen jetzt, warum das Rotkehlchen eine rote Brust hat – ihr auch? Nach der Brotzeit ging es gleich weiter mit der Vogelkunde: mit Melanie haben wir Vogelfutter gekocht und zu Bällchen gerollt oder in Förmchen gefüllt. Als alles fest geworden war, durften wir alles an Schnüre binden und im Wald verteilen und aufhängen. Ganz entzückt haben wir gesehen, wie ganz viele Vögel interessiert angeflogen kamen und sich ihr frisch zubereitetes Mahl schmecken ließen 😊!

Der Donnerstag war auch wieder sehr kalt, aber schön sonnig. Wir haben uns auf den Weg zum Knochenwald gemacht. Da waren wir schon lange nicht mehr und dort scheint die Sonne immer so schön hin. Als wir dort waren, haben wir uns sehr geärgert, dass wir unsere Brotzeit nicht mitgenommen hatten. Es war so schön zum Spielen dort und am Waldrand hätten wir in der Sonne essen können. Naja, beim nächsten Mal sind wir schlauer 😉. Als wir zurück waren und gegessen hatten, durften die Kinder die Lust hatten mit Caroline in den Bauwagen gehen und Bilder mit Zuckerkreiden malen. Da sind ganz wunderbare Bilder rausgekommen, richtige Künstler sind wir!

Am Freitag gab es eine Menge Arbeit für uns! Eine riesige Ladung Hackschnitzel wurde angeliefert und ausgerüstet mit großen und kleinen Schaufeln, Schubkarren und Bollerwägen haben wir alle zusammengeholfen und eine Menge von dem Zeug auf dem Platz und den Wegen verteilt. Puhh, da waren wir ganz schön geschafft und sehr dankbar für den selbstgebackenen Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zucker/Zimt. Da werden wir heute Abend ganz schön müde, aber sehr zufrieden ins Bett fallen und herrlich schlafen!

 

 

Wochenbericht vom 21.01.2019 – 25.01.2019

Die meisten von uns sind am Montag immer ein bisschen hibbelig. Wahrscheinlich, weil wir am Wochenende sehr viel faulenzen, oder drin waren, oder, weil wir uns schon immer so auf den Kindergarten freuen 😊. Deshalb haben wir uns einen Spaziergang zum Tennisplatz gewünscht, das ist nicht so weit und dort kann man viele lustige Spiele spielen. Zum Beispiel Verstecken oder den Hügel auf dem Popo runterrutschen. Soviel Rumtoben macht aber auch müde und so müssen wir immer schauen, dass wir den Rückweg rechtzeitig antreten, damit wir ohne allzuviele Zwischenstopps den Bauwagen wieder erreichen zum Brotzeit machen.

Am Dienstag haben wir bestürzt festgestellt, dass in unserer Vogelfutterstation gar kein Futter mehr drin ist! Nur noch ein paar kümmerliche Körnchen sind da drin gelegen! Das war nach dem Morgenkreis also die erste Arbeit – Vogelfutter auffüllen! Nach der Brotzeit hat Melanie mit uns auf Plastiktellern verschiedenes Waldmaterial wie Zapfen, Blätter, Fichtenzweiglein hingerichtet und danach vorsichtig Wasser drüber geschüttet. Und dann kam der schwierigste Teil: wir sollten warten, was bis zum nächsten Tag damit passiert….

…da sind wir am Mittwoch auch gleich zu unseren Tellern gesaust! Und siehe da: alles war gefroren und hat wunderhübsch ausgesehen! Als wären die ganzen Zapfen und Blätter in große Edelsteine eingebettet. Das war so zauberhaft, dass Melanie diese schönen Eiskunstwerke gleich überall im Wald aufgehängt hat. Naja, ein paar konnten wir dann nicht aufhängen, weil mit einigen Kindern der Experimentiertrieb durchgegangen ist und sie die dicken Eisplatten kaputt gekloppt haben. Das macht halt einfach auch einen Riesenspaß 😊! Die Dinos und Füchse durften sich aussuchen, ob sie lieber draußen spielen oder mit Caroline in den Bauwagen gehen wollten zum Malen. Da haben die ganz spannende Versuche mit Papier, Wasserfarben, Pinseln, alten Zahnbürsten und kleinen Spritzsieben gemacht und herausgekommen sind die wildesten unterschiedlichen Kunstwerke! Es war ja aber auch höchste Zeit, dass mal die mittleren und jüngsten Kinder mit in den Bauwagen zum Arbeiten durften, es können ja nicht immer nur die Giraffen was Besonderes machen 😊!

Beim Treff der Großen durften die Giraffen am Donnerstag mit Melanie ein Sachgespräch über die Meisen und Rotkehlchen führen.  Wir haben ein „Vogelfuttertestspiel“ gespielt und einen Vogel aus Papier am Futterhaus gefaltet. In der Zwischenzeit hat Cristina mit den anderen ein lustiges Bewegungsspiel gespielt, so wird es uns nie kalt 😊. Im Abschlusskreis durften wir vom Vogelfutter naschen und haben festgestellt, dass Körner durchaus auch was Leckeres für uns sind 😊! Währenddessen mussten die Giraffen natürlich noch ihr neuerworbenes Vogelwissen zum Besten geben!

Und schwups! War´s schon wieder Freitag! Im Morgenkreis haben wir uns die PiPaPo-Piraten gewünscht, so langsam muss man ja auch mal Richtung Fasching denken und singen 😉. Danach war Freispielzeit auf dem Platz und später Brotzeit zum Aufwärmen im Bauwagen. Danach gab es ein superspannendes Experiment mit Cristina: Wie funktioniert eigentlich Spülmittel? Nachdem nun unsere Köpfe mit Nahrung gefüttert waren, wollten natürlich auch die Bäuche was Feines haben – kein Problem, wir haben Nudelsuppe gekocht! Und damit die Kunst auch nicht zu kurz kommt, wurde der doch mittlerweile etwas schmutzige Schnee mit Wasserfarben schön bunt bemalt 😊!

 

 

Wochenbericht vom 14.01.2019 – 18.01.2019

Es ist herrlich mit und im Schnee zu spielen und zu toben! Wir nutzen das, solange noch genug Schnee liegt zum Schlittenfahren, bauen und experimentieren. Einen klitzekleinen Nachteil hat er allerdings: er ist kalt!! Aber der Martin hat uns ein lustiges Bewegungsspiel mitgebracht, da gab es lauter neue Sachen zu bestaunen: bunte Wäscheklammern, rote Baustellenhütchen und noch vieles mehr. Aus all diesen „Zutaten“ hat er ein lustiges Spiel für uns zusammengestellt, bei dem wir suchen, laufen und flink sein mussten. Zum Schluss war uns ganz wunderbar warm!

 

Der Dienstag war auch ein kalter Tag und so sind wir gleich nach einem kurzen Morgenkreis zum Fichtenwald gewandert, wo sich schnell alle Kinder verteilten und friedlich in kleinen Gruppen gespielt haben. Da wurden lustige Schneemänner gebaut und ein schon vorhandenes Ästetippi von ein paar Kindern bezogen, da drin waren sie allerdings ein Rudel kleiner Wölfe 😊. Viel zu schnell verging die Zeit, aber schließlich waren alle so hungrig, dass sie freiwillig wieder Richtung Bauwagen marschiert sind. Die Giraffen durften nach der Brotzeit mit Caroline zum Treff der Großen gleich im Bauwagen bleiben. Auf blauem Tonpapier sollten sie mit weißer Acrylfarbe und dem Kopf eines Nagels (zum Pünktchenmalen) Schneeflocken in einem vorgemalten Kreis gestalten. Das war eine lustige Aufgabe, vor allem, weil ja alle Schneeflocken verschieden sein durften – wie in der Natur halt auch! Alle haben sehr konzentriert gearbeitet und ganz am Ende wollten alle noch schnell eine Knuff-Geschichte hören 😊. Später, als der Bauwagen immer noch von den Giraffen besetzt war (die konnten an dem Tag gar nicht mehr aufhören zu malen 😉) haben sie sich über die Deutschlandfahne unterhalten: warum sagt man eigentlich schwarz – rot – gold, wo das doch gar kein Gold, sondern gelb ist?? Nach langer Diskussion und ausgiebiger Überlegung hatte Noah dann die schlüssige Antwort: „Da kommen doch mehr Diebe nach Deutschland, wenn da Gold in der Fahne ist!!“ Natürlich! Das muss der Grund sein! Wir sind ja schon so gescheit und finden immer eine Antwort, wenn wir lang genug nachdenken können! 

 

Am Mittwoch hat der Martin mit den Kindern, die am Montag noch nicht dabei waren, nochmal sein Bewegungsspiel gemacht. Das waren vor allem die jüngeren Kinder – und Respekt! Die haben ganz lange super mitgemacht, das ist nämlich, wenn man noch so klein ist, ganz schön schwer, sich so lange zu konzentrieren! An diesem Tag wurde außerdem noch viel gerodelt, gekocht (mit Eisklumpen in der Matschepampe wird man ja gleich wieder viel kreativer bei den Rezeptideen!) und aus einem langen und breiten Holzbrett haben wir uns eine super Sprungschanze und Rutsche gebaut. 

 

Der Morgenkreis am Donnerstag war sehr interessant! Melanie hat ein rotes Tuch mitgebracht, in das war irgendwas Spannendes eingepackt. Wir waren ganz schön neugierig! Sie hat uns gefragt, wie denn die verschiedenen Tiere den Winter verbringen, ohne zu erfrieren. Und wir glauben ja, dass sie ganz schön erstaunt war, weil wir schon so viel drüber wissen. Aber sie hat sich nix anmerken lassen, wahrscheinlich ist sie heimlich sehr stolz auf uns, weil wir so klug sind 😊! Wir durften verschiedene Tierbilder zu den einzelnen Stationen legen (das war das gelüftete rote Tuch Geheimnis), also etwa den Maulwurf zu einem dicken Fell oder den Kuckuck zur Sonne, weil der in den Süden fliegt. Nach so viel schwerer Kopfarbeit hatten wir gedacht, wir könnten anschließend spielen gehen… das durften aber nur die jüngeren Kinder. Die Giraffen sollten gleich mit in den Bauwagen zum Treff der Großen kommen. Da ging es diesmal um den Fuchs. Auf ein Papier durfte jedes Kind seine eigene Fuchsspur im Schnee malen. Das haben wir uns natürlich vorher genau angesehen und auch ausführlich drüber gesprochen. Puh, da hatten wir uns die Brotzeit aber wirklich verdient! Nach der Brotzeit wurde noch Johannas 6. Geburtstag gefeiert!  Sie hat sich das Geburtstagslied „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien“ von uns gewünscht und wir haben alle richtig schön laut für sie gesungen! Zur Belohnung gab es sehr feine Zuckerstreuselmuffins – danke Johanna! 

Cristina hat uns Anfang der Woche ein Schneemannlied beigebracht, das ist so lustig, dass es sich gleich bis zu den Minis rumgesprochen hat 😊, deshalb hat sich Marina am Freitag im Morgenkreis gewünscht, dass sie es auch mal vorgesungen bekommt, um es dann auch zu können. Nach einem kleinen Spaziergang wurde dann gekocht: Nudeln mit Bärlauchpesto, ein Lieblingsrezept von unserem frischgebackenen Genussbotschafter Martin 😉! Ein ganz wunderbarer Wochenabschluss. Also, wieder mal eine turbulente Woche im Waldkindergarten und wir gehen zufrieden ins Wochenende 😊….

 

 

Wochenbericht vom 7.1. – 11.1.18

Wir sind wieder daaaaaa!!! Nach den zwei Wochen Weihnachtsferien waren alle ausgeruht und haben sich wieder aufeinander und den Wald gefreut! Wir haben viel gespielt und uns ausgiebig von unseren Erlebnissen in den Ferien und Weihnachtsgeschenken erzählt. Marina hat uns ein bayrisches Neujahrslied mitgebracht, das wollen wir am Donnerstag beim Fest singen 😊.

Am Dienstag war es ganz schön windig! Aber das hat gut gepasst, weil an diesem Tag der Laurin seinen 6. Geburtstag gefeiert hat und der ist ja selber ein richtiger Wirbelwind 😉! Und Besuch ist an diesem Tag auch noch gekommen: die Lehrerin von Cristina wollte mal sehen, wie es bei uns im Wald so zugeht und es hat ihr sehr gut gefallen bei uns. Das Wetter war zwar ein bissl anstrengend, weil es bei der Brotzeit nicht nur windig war, sondern auch noch zu regnen angefangen hat… da haben wir einfach kurzentschlossen die Brotzeitdosen zusammengepackt und haben im Bauwagen weitergegessen. Später sind wir aber wieder raus zum Spielen. Mit Martin und Caroline haben wir mit einem dicken Seil Tauziehen gespielt, da haben die zwei ganz schön gestaunt wieviel Kraft wir haben, wenn wir alle zusammen loslegen 😊!

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Der Mittwoch begann mit Schneegestöber und gemeinsam wurde beschlossen, dass wir einen Schneeflockenspaziergang zum Fichtenwald unternehmen. Das ist immer wieder bezaubernd, wenn wir so durch den Winterwald spazieren und sich langsam eine zarte weiße Decke über alles legt. Als wir wieder zurück waren haben wir Brotzeit gemacht und uns aufgewärmt und noch ein bisschen für unser Neujahrsfest am nächsten Tag hergerichtet.

 

Am Donnerstag hat es dann richtig viel geschneit – wunderbar!! Besser könnte es zu unserem Fest ja auch nicht passen. Die Erwachsenen haben Feuerschale, Holz und Tische geschleppt und das Feuer auch gleich angefacht, während wir mit den Schlitten und Poporutschern den kleinen Hügel runtergesaust sind! Am fleißigsten aber war wohl die Cristina, die ist die ganze Zeit im Bauwagen gesessen und hat geschnippelt und gekocht, damit unsere Kartoffelsuppe rechtzeitig fertig wird! Um 10:00 Uhr sind die Gäste, also Mamas, Papas, Opas und Omas eingetroffen. Wir haben uns um´s Feuer versammelt und unser Lied gesungen und anschließend hat jeder ein kleines Bündel aus Tannenzweig und Efeu bekommen. Nach einem kleinen Ritual durfte jedes Kind und jeder Erwachsene sein Bündel ins Feuer werfen, um alles Blöde vom letzten Jahr und alle Wünsche für das Neue ins Universum zu schicken. Das hat richtig gezischt und unheimlich gut gerochen. Als wir damit fertig waren, durfte jeder, der wollte im Tippi ein Fähnchen mit Neujahrswünschen malen und auf einer Leine aufhängen. Die Fähnchen hat uns Ela, (also die Locken-Ela, nicht die Fußball-Ela 😉), ausgeschnitten und mitgebracht – danke liebe Ela für deine Mühe! Nachdem das dann auch erledigt war, gab es endlich Suppe, die in der Zwischenzeit schon leise über dem Feuer geköchelt hat –  sehr lecker, danke Cristina! Der Balthazar hat mit seinen Eltern einen ganz himmlischen Neujahrskuchen für alle mitgebracht! Auch dafür herzlichen Dank! Als dann alle satt und zufrieden waren, wurde noch fröhlich im Schnee rumgetollt (vor allem einige Papas hatten enormen Spaß 😊😊) und dann ging unser Fest langsam zu Ende…. Wir wünschen allen, auch denen, die an diesem Tag nicht dabei sein konnten, ein glückliches, gesundes neues Jahr – mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen ❤ !

 

Auch am Freitag war herrliches Winterwetter und so wurde beschlossen, dass sich alle die Schlitten und Poporutscher schnappen und zum Tennisplatz aufbrechen. Da gibt es einen super Hügel, wo man bombig runtersausen kann! Mit roten Backen ging es zurück zum Brotzeiten, bevor auch dieser Freitag langsam vorrüberging und sich alle auf ein wohlverdientes Wochenende freuen konnten 😊!

 

 

 

Wochenbericht vom 17.12.2018 – 21.12.2018

Endspurt!! Die letzte Woche vor den Weihnachtsferien ist angebrochen! Wir haben viel gebastelt und Weihnachtslieder geübt und uns gegenseitig von unseren geheimsten Wünschen erzählt…. An diesem Montag durften wir die dritte Kerze anzünden im Morgenkreis und nach der Kalendergeschichte wurden wieder die Tore zur geheimen Weihnachtswichtelwerkstatt geöffnet…. Aber pssst….. da wird natürlich nichts verraten, das ist streng geheim!  Im Abschlusskreis haben wir nochmal all unsere Weihnachtslieder gesungen!

 

Auf vielfachen Wunsch ging es am Dienstag bei schönstem Sonnenschein nach dem Morgenkreis zum Tennisplatz. Dort kann man sich ja herrlich verstecken und rumkraxeln! Allerdings gibt es da auch einen Haufen mit rotem Sand, den wir Kinder sehr interessant zum spielen und rutschen finden, die Erwachsenen leider nicht so, weil das Zeug so greislig an den Klamotten klebt und färbt! Wieder zurück, sind einige wieder in der Wichtelwerkstatt verschwunden, während andere draußen gespielt haben. 

 

Am Mittwoch ging es dann auf zum Endspurt in der Werkstatt, damit alles rechtzeitig zum Fest fertig wird! Natürlich sind wir fertig geworden- puh- auch wenn das ganz schön viel Arbeit war 😉! Nach ausgiebigem Freispiel durften wir noch basteln und malen im Bauwagen zum Aufwärmen und überhaupt, weil es halt so viel Spaß macht! Im Abschlusskreis haben wir uns mit Melanie über den Fuchs unterhalten. Was der Fuchs so macht im Winter, was er frisst und was mit seinem Fell passiert und all solche Sachen, die uns halt interessieren. 

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Und dann war er endlich da, der aufregende Donnerstag. Also vor Ostern gibt es ja einen Gründonnerstag, bei uns gibt es vor Weihnachten halt noch den Aufregedonnerstag! Da warten wir nämlich auf´s Christkind, bzw. hoffen, dass es für uns Waldkinder auch was in den Wald bringt! Im Morgenkreis hat uns der Gunther Rauch von den Löwenkindern besucht. Er hat sich sakrisch über unsere Spende gefreut, die der Leon übergeben durfte. Bei der Gelegenheit hat er dem Gunther dann auch gleich noch seinen kleinen Bruder Toni vorgestellt, man weiß ja nie, wann das mal wichtig sein könnte 😊. Na und dann ist der armen Melanie noch ein Missgeschick passiert, als sie sich nach dem Kalenderaufmachen wieder auf ihren Rundling setzen wollte, ist der Doofe umgekippt und die Melanie ist auf dem Allerwertesten gelandet, was wir mit lautem Gelächter quittiert haben. Also eigentlich wollen wir ja nicht schadenfroh sein, aber das sah so lustig aus und der Gunther hat auch hinter vorgehaltener Hand gekichert, da konnten wir halt nicht anders. Also nix für ungut, liebe Melanie 😉!

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Nachdem unser Besuch den Wald wieder verlassen hat, sind die Giraffen mit Caroline in den Bauwagen und haben das Theaterstück vorbereitet. In der Zwischenzeit sind die Minis auch schon vor gekommen und nachdem alle endlich im Bauwagen einen Platz gefunden haben, ging es auch schon los. Zu der Geschichte „Wie weihnachtelt man?“ haben die Giraffen ein tolles Tischtheater gespielt und ganz am Ende haben alle (auch das Publikum) „Leise rieselt der Schnee“ gesungen. Es gab viel Lob und Applaus für die Großen, die natürlich sehr stolz waren! Und plötzlich ist die Theresa reingeschneit! Sie meinte, sie hätte was gesehen bei den Minis hinten, da sind wir schnell wie der Blitz in den Jacken gewesen und zum Miniplatz marschiert! Unterwegs gab es Glitzersternchen, die uns den Weg wiesen. Endlich dort angekommen, sind wir dann sehr ehrfürchtig und aufgeregt vor den Packerln gestanden. Das goldene Zaubernüsslein der Minis hat die Kinder ausgewählt, die ein Paket öffnen durften. Es gab neue Schutzbrillen, Kleber und ein Klangspiel für die Großen und Handpuppen und ebenfalls ein Klangspiel für die Minis. Danke, liebes Christkind für all die schönen Sachen ❤ 😊! Jetzt hatten wir aber alle ordentlich Hunger! Zurück beim Bauwagen wurde dann Brotzeit gemacht, mit Punsch und Plätzchen dazu 😊. 

 

Den Freitag haben wir dann eher unspektakulär am Platz verbracht. Es wurde viel gespielt und gelacht und die Erwachsenen haben den Platz und den Bauwagen christkindfein gemacht. Um 12:00 Uhr war an diesem Tag Schluss für alle und alle freuen sich auf ein schönes und friedliches Weihnachtsfest! 

 

Noch sind die Nächte dunkel,

die Tannen stehen im Wald,

doch leuchten in der Ferne

die hellen Himmelssterne

das Christkind kommet bald….

(Marianne Garff)

 

 

Wochenbericht vom 10.12.2018 – 14.12.2018

Huiii!!! Jetzt geht´s aber dahin mit dem Advent! Schon die zweite Kerze durften wir am Montag anzünden! Nach dem üblichen Morgenkreis-Adventsritual mit Kalender, Geschichte, Wetter, Zählen und Lied singen, durften wir spielen bis zur Brotzeit. Danach sind wir zu einem Spaziergang in den Fichtenwald aufgebrochen. Dort gibt es im Moment wieder viele hübsche Dinge zu finden, wie Moos, Baumscheiben, Stöcke usw. Das können wir immer alles gut zum Spielen und Basteln brauchen. Und auch unsere Krippe wird immer wieder mit neuem Waldschmuck versehen! 

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Am Dienstag war es morgens schon knackig kalt und damit wir im Morgenkreis nicht auf unseren Rundlingen festfrieren, haben wir kurzerhand beschlossen zum Steinhügel zu spazieren. Dort wurde gebuddelt und gerutscht und runtergerollt, dass es die helle Freude war 😊. Die Brotzeit durften wir dann im Bauwagen verbringen, um uns aufzuwärmen. Ein paar Kinder wollten auch gleich drin bleiben, um zu malen oder zu basteln. Meistens sind es ja die Mädchen, die lieber drin ruhig malen oder spielen und die Jungs spielen draußen Fussball oder rangeln lautstark um die Wette. Wahrscheinlich hat das irgendwas mit dem Geschlecht zu tun, weil es ja DIE Ruhe und DER Krach heißt. Wir wissen es auch nicht genau. Auf jeden Fall waren auch einige Kinder draußen zum Spielen, oder haben mit Melanie Strohsterne gebastelt und Weihnachtsschmuck aufgehängt. 

 

Am Mittwoch war der Martin dann endlich wieder da! Das hat uns so gefreut, dass wir ihn fast umgerannt haben vor lauter Glück 😉! Aber das Beste kam erst noch: der Martin hatte nämlich Geburtstag und so durften wir zur Brotzeit noch leckeres Schokoladenbrot genießen, das er uns mitgebracht hatte! Zuvor sind wir aber noch losgezogen, um Material für die anstehende Eröffnung der Weihnachtswichtelgeheimwerkstatt zu sammeln. Nach der Brotzeit durften wir noch ein lustiges Steine-Bewegungsspiel mit Martin spielen.

 

Nach dem Morgenkreis am Donnerstag ging es für die Giraffen in den Bauwagen zum Treff der Großen. Die tun ganz geheimnisvoll mit ihren Theatervorbereitungen…. Wir sind schon sehr gespannt! Auch dieser Tag war wieder sehr kalt, daher waren wir froh, dass Martin ein schönes Buch mitgebracht hat, das er uns drin vorgelesen hat. Das Buch heißt „Herr Eichhorn und der erste Schnee“. Das hat nicht nur uns Kindern, sondern auch den Erwachsenen supergut gefallen! 

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Am Freitag war dann die Theresa mit der Gitarre bei uns und wir haben alle zusammen Weihnachtslieder gesungen. Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, wurde eifrig geschnippelt und Kartoffelsuppe gekocht. Und etwas ganz Besonderes haben wir an diesem Freitag gelernt: wie man Butter selber herstellen kann! Aus Sahne wurde Schüttelbutter hergestellt!! Das war die beste Butter, die wir je auf dem Brot gegessen haben, das könnt ihr glauben 😊! In der Freispielzeit wurde viel gebaut, fast wie richtige Architekten – tolle Konstruktionen, das müsst ihr euch mal ansehen! Unsere Vögelchen finden ja jetzt nicht mehr so viel Futter, deshalb waren wir so nett und haben die Vogelhäuschen befüllt! So waren unsere Bäuche voll mit Suppe und Butterbrot und unsere fliegenden Freunde wurden auch satt 😊!

 

So viel Schnee hat über Nacht

Alles, alles weiß gemacht.

Für die Vögel – welch ein Schreck –

Sind nun alle Körnchen weg!

Auch tanzen Mücken jetzt nicht mehr,

also bleibt das Bäuchlein leer.

Da die Zwerge das schon wissen,

bringen sie manch Leckerbissen

für die Freunde hier heraus

und laden ein zum Festtagsschmaus.

 

Wochenbericht vom 3.12.2018 – 7.12.2018

Also diesen Montag mussten wir Kinder alle zuhause bleiben, weil die ErzieherInnen bei einer Teamfortbildung waren. Wir wissen auch nicht so genau warum, weil wir finden ja sowieso, dass die Erwachsenen sehr gescheit sind und eh fast alles wissen. Aber gut, so sind wir also alle brav daheim gewesen und haben den Tag für andere Dinge genutzt. 

Am Dienstag ging es dann aber gleich morgens los mit Adventslieder singen und die erste Kerze am Kranz anzünden und Adventskalender öffnen bzw. die ersten Namen ziehen und die kleinen Mützchen mit Schokolade verteilen! Meine Güte ist das wieder alles aufregend!! Am liebsten hätten alle Kinder sofort was aus dem Kalender bekommen, aber das geht natürlich nicht, wir müssen warten lernen und bis Weihnachten durchhalten… Wenn der letzte Name gezogen ist, waren alle Kinder dran und Weihnachten steht vor der Tür 😊! Nach der Brotzeit ging es in den Fichtenwald, einige von uns waren in Sorge, dass die Spirale für unser Adventgärtlein nicht mehr da sein könnte, das haben wir dann kontrolliert (war alles noch da zum Glück!) und dann haben wir nochmal genau besprochen, wie das Ganze am Nachmittag abläuft. Nach soviel Konzentration durften wir an unserem Platz mit Martin Fussball spielen, richtig viel sausen und mächtig laut rumbrüllen…irgendwo muss die ganze Energie und Aufregung ja hin! Nachmittags um 16:00 Uhr haben wir uns dann alle mit Mama, Papa, Oma oder Opa im Fichtenwald getroffen, um unser Adventsgärtlein zu begehen. Alle waren ganz andächtig und leise und nachdem jedes Kind sein Lichtlein in der Spirale abgestellt hatte, hat man richtig gemerkt wie ruhig und vorweihnachtlich alle geworden sind. Das war schön 😊. Alle sind mit einer schönen Erinnerung und viel Vorfreude im Herzen nach Hause gegangen.

Auch der Mittwoch begann sehr weihnachtlich mit Liedern und Kalender und Kerzen anzünden. Jedes Kind darf in der Adventszeit ein Windlicht entzünden und zu Maria und Josef zur Krippe stellen. So bringt jedes Kind ein wenig Licht in den Wald in dieser dunklen Jahreszeit. Anschließend durften die Giraffen mit Caroline in den Bauwagen gehen, um an den Kulissen für das weihnachtliche Tischtheater zu basteln. Alle anderen (vor allem Melanie 😉) sind schon langsam ganz neugierig, was die da so treiben… Aber auch die anderen Kinder haben sich weihnachtlich beschäftigt und Weihnachtsschmuck an die Fichten gehängt und Strohsterne gebastelt. 

Donnerstags war es dann schon wieder aufregend bei uns: der Nikolaus hat hoffentlich was für uns im Wald zurückgelassen…. Die Minis sind zum Morgenkreis zu uns gekommen, Theresa hat Gitarre gespielt und wir haben so laut wir konnten Nikolauslieder gesungen, damit uns der Nikolaus auch hört! Plötzlich kam Marina daher und hat gemeint, sie hat irgendwas ganz hinten beim Wichtelplatz gesehen und gehört. Sie ist aber anscheinend ein bissl ängstlich und so haben wir sie begleitet. Auf dem Weg lagen Sterne und Muggelsteine, denen wir folgen konnten, die hat garantiert der Nikolaus verloren!! Beim Wichtelplatz angekommen, konnte man schon von Weitem unseren Bollerwagen sehen und darin lag ein großer Sack!! Caroline hat einen Brief im Sack gefunden und vorgelesen. Der Nikolaus hat für jedes Kind ein kleines Gedicht geschrieben, Mann, der weiß wirklich alles von uns! Zum Schluss bekam jedes Kind seinen Socken, den der Nikolaus befüllt hatte und ganz glücklich sind wir zum Brotzeitmachen und Plätzchen essen und Kinderpunsch trinken zurück zum Bauwagen gelaufen. Aber das war noch nicht alles an diesem Vormittag: nach der Brotzeit haben uns Marina und Theresa ein superlustiges Kasperltheater vorgeführt. Da haben der Kasperl und der Nikolaus zusammen mit den Waldtieren den Räuber ausgetrickst und den Nikolaussack zurückgeholt! Da haben wir geklatscht vor lauter Freude!! Das war ein richtig schöner Nikolaustag für uns, danke an die tollen Schauspieler!

 

Nach so viel Programm gab es am Freitag lange Freispiel, wir haben Häuser gebaut und sogar einen Blitzer, damit hier ja keiner zu schnell vorbeisaust bei uns im Wald! Mit Cristina wurde leckeres Chili con carne gekocht und natürlich gegessen und ganz am Schluss sind wir bei einer Stilleübung nochmal ganz ruhig geworden. Jedes Kind durfte sich einen Schatz aus dem Wald holen und zu Xylophonmusik auf ein Tuch in die Mitte legen und dann durften alle von ihren Schätzen erzählen.

 

 

Wochenbericht vom 26.11.2018 – 30.11.2018

Also am Montag war ein ganz hervorragender Matschepampetag! Es hat so viel geregnet, dass unsere Regentonne wieder voll geworden ist und wir endlich mal wieder nach Herzenslust matschen konnten. Die letzten Wochen waren ja viel zu trocken! Aber so eine ausgiebige Matscherei macht natürlich auch müde und hungrig, deshalb waren wir froh, als es endlich Brotzeit gab und die Hälfte der Gruppe wollte dann lieber im Bauwagen sitzen und basteln und malen 😊. 

Ja und am Dienstag dann die nächste Überraschung: der erste Schnee!!! Wir haben uns so gefreut über die weiße Pracht, auch wenn ein paar Kinder ganz schön gefroren haben! Vor allem die Jüngsten brauchen immer mal wieder eine Finger- und Füßeaufwärmrunde im Bauwagen an der Heizung. Aber alle hatten einen Riesenspaß im Schnee mit Schlitten, Poporutschern etc. Moritz hat mit Jella und Klara eine Riesenschneekugel gerollt, naja, ein paar Kilo Hackschnitzel waren auch dabei, aber egal, die war richtig toll! Wie ein großer Semmelknödel ist die da im Wald gelegen! Brotzeit mussten wir dann zum Aufwärmen drin machen und Caroline hat uns nach dem Essen das Bilderbuch „Der gute Riese“ vorgelesen, danach haben wir uns über Freundschaft und das Anderssein unterhalten. 

Am Mittwoch war es sehr kalt morgens, aber wir sind trotzdem ein bissl länger im Morgenkreis sitzen geblieben, Caroline hat uns nämlich eine Überraschung mitgebracht: in einem Körbchen, in ein schönes Tuch gewickelt, lag ein sehr kostbarer Stein aus Gold! Wir haben erfahren, dass das der „Stein der Weisen“ ist und immer, wenn wir uns in der Gruppe über ein Problem, das wir miteinander haben, unterhalten müssen, wird dieser Stein aus dem Regal geholt, in die Mitte des Kreises gelegt und wir besprechen, was wir denn alle miteinander tun können, um dieses Problem zu lösen. Am Ende der Runde (unsere Popos waren schon ganz kalt 😉) durfte jeder noch über den Stein streichen, mit dem Sebastian in der Runde rumgegangen ist und wir haben gleich gespürt, dass wir schon ein bisschen weiser geworden sind! Später durften wir noch viel mit Schnee und Eis spielen und experimentieren, oder Brettspiele spielen. Die Giraffen waren noch eine Weile mit Caroline im Bauwagen, um das Theaterstück zu besprechen, das sie an Weihnachten aufführen wollen. 

Und am Donnerstag war es dann mal wieder Zeit für einen Spaziergang. Das hat gut gepasst, da wir für unsere Weihnachtskrippe noch eine Menge Material sammeln mussten. Also ging es los zum Fichtenwald, wo wir mit Ela und Caroline schöne Rinden, Zapfen, Moos und Stöckchen gesucht haben. Zur Brotzeit ging es zurück und danach durften die Kinder, die Lust hatten helfen, im Tippi eine Krippe aufzubauen, damit Maria und Josef am 1. Advent in ihrem Zuhause sein können! 

Auch der Freitag stand ganz unter dem Weihnachtsstern! Mit Ela und Theresa durften wir im Fichtenwald eine schöne, große Spirale aus Fichtenzweigen aufbauen. Die brauchen wir nämlich nächste Woche am Dienstagnachmittag für unser Adventsgärtlein. Zurück am Bauwagen haben wir geholfen einen ganz wunderbaren, runden Adventskranz zu binden! Puhh, das war vielleicht viel Arbeit in dieser Woche! Aber jetzt kann der Advent kommen – wir sind vorbereitet 😊!

 

 

Wochenbericht vom 12.11.2018 – 16.11.2018

…und schon wieder wird bei uns gefeiert!! Noah ist 6 Jahre alt geworden! Das ist natürlich ein guter Grund zum Feiern und Kuchen essen! Aber selbstverständlich wurde nicht NUR gefeiert, sondern auch gearbeitet. Mit Melanie haben wir „Wickelsterne“ gebastelt, weil wir ja jetzt so langsam schon mal mit der Weihnachtsdekoration anfangen müssen bzw. wollen, das macht nämlich riesig Spaß und feuert unsere Vorfreude schon mal richtig an! Und dann durften wir alle noch viel spielen an diesem Vormittag und uns die tollsten Sachen ausdenken!

Im Morgenkreis am Dienstag hat uns Caroline das Bilderbuch „Heute bin ich“ mitgebracht. Gemeinsam haben wir uns die verschiedenen Fische und deren Gesichtsausdrücke angesehen und drüber gesprochen. Wenn wir uns nicht ganz sicher waren, was der Fisch denn nun wohl fühlt, haben wir versucht, das Gesicht nachzumachen und lustigerweise war es dann meist ganz einfach rauszufinden, wie es ihm wohl gerade geht. Nach der Brotzeit sind wir dann zu einem Spaziergang zum Fichtenwald aufgebrochen – aber nicht einfach so wie sonst! Nein! Zuerst haben wir uns im Kreis getroffen und unsere Waldregeln nochmal aufgefrischt, auch, dass wir andere Kinder nicht nachmachen oder ärgern, wenn sie etwas noch nicht so gut können war das Thema. Klar, wer wird schon gerne veräppelt, weil er eine Sache nicht so gut kann… Als das geklärt war, sollten wir uns einen Freund suchen, mit dem wir in einer Zweierreihe gehen wollten. Hmmm…warum sollen wir denn nun plötzlich in der Reihe laufen?? Klar, Caroline hat das Rätsel gelüftet: am Donnerstag fahren wir nach Dachau ins Theater und an der Straße können wir natürlich nicht wie die Wilden rumhüpfen, sondern müssen auf den Verkehr achten. Also sind wir wie eine Riesenraupe losmarschiert – hat bestens geklappt!

Am Mittwoch waren dann die Giraffen mal wieder gefordert. Mit Caroline ging es in den Bauwagen, dort wurde an einer neuen Knuffgeschichte gearbeitet. Danach wurde in der Kleingruppe beschlossen, den ganzen jüngeren Kindern bei der Weihnachtsfeier ein kleines Tischtheaterstück vorzuführen. Dafür muss aber erst mal geplant, gebastelt und geübt werden…also eine Menge Arbeit steht an! 

Ja und am Donnerstag war´s dann soweit! In Dachau haben wir uns alle vor der Friedenskirche getroffen, dort wurde nämlich das Kindertheaterstück „So weit oben“ vorgeführt. Da ging es um ein paar Tiere, die an einen Kuchen wollten, der aber ganz im obersten Fenster des Hauses stand…na und wir durften miterleben, was sich die Tiere alles haben einfallen lassen, um dort raufzukommen… Zum Schluss hat natürlich jeder ein Stück Kuchen bekommen! Wir haben alle gut aufgepasst und uns vorbildlich benommen, auch wenn ein paar von uns vor lauter Aufregung während der Vorführung immer mal wieder aufstehen mussten. Anschließend ging es zu Melanie nach Hause, dort haben wir Brotzeit gemacht und Carlottas Kinderzimmer auf den Kopf gestellt und sind danach zum Spielplatz am Gröbenbach aufgebrochen. Wir hatten einen echt schönen Vormittag und alles war ganz anders als sonst im Wald!

Am Freitag haben wir Theresa und Marina dann von unserem Theaterbesuch erzählt. Klar, die waren natürlich neugierig, weil sie ja mit den Minis noch nicht mitkommen können, die sind ja noch bissl klein für so einen Ausflug. Später bekamen wir eine Herbstgeschichte vorgelesen und es gab Porridge mit Apfel-Bananenmus …hmmmm….das war lecker! Danach wurde viel gespielt und Häuser gebaut und ein Lagerfeuer gab es auch noch. Wir sind schon gespannt, am Sonntagabend soll es ja ein bisschen schneien…naja, für eine Schneeballschlacht wird es wahrscheinlich noch nicht reichen….

 

Wochenbericht vom 19.11.2018 – 23.11.2018

Am Montag waren Cristina und Ela (Jellas Mama) bei uns in der Zwergerlgruppe. Und das könnt ihr euch nicht vorstellen, die sind so toll die zwei und haben den Laden geschmissen, als hätten sie noch nie was anderes gemacht 😊! Wir sind zusammen in den Zahlenwald aufgebrochen, dort haben wir gespielt und gebaut und sind viel rumgefetzt, weil es ja jetzt doch schon ganz schön kalt geworden ist. Und viel Bewegung hilft ja, wie jeder weiß. Na auf jeden Fall war das ein bombiger Vormittag mit den beiden!

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Am Dienstag durften wir bis zur Brotzeit frei spielen. Langsam dürfte es jetzt mal wieder richtig regnen, in unserer Regentonne ist nur noch eine schmutzige Pfütze, damit können wir gar nicht mehr spielen. Wer soll denn ohne Wasser eine ordentliche Matschepampesuppe kochen???? Na, zum Glück haben wir ja immer noch viele andere Einfälle und nach der Brotzeit sind wir sowieso zu einem Spaziergang in die Sonne aufgebrochen. Im Fichtenwald gab es einen kleinen Zwischenstopp zum Spielen, bevor wir wieder zurückmarschiert sind. 

Im Morgenkreis am Mittwoch haben wir uns mit Caroline über den Begriff „Heimat“ unterhalten. Die meisten von uns kannten das Wort gar nicht, oder wussten nicht was es eigentlich bedeutet. Im Laufe des Gesprächs haben wir festgestellt, dass Heimat für jeden etwas anderes ist, aber alle verbinden es mit dem Herzen 😊. Das heißt, Heimat ist immer da, wo man sich wohl fühlt und wo man sich zuhause fühlt. Wir haben auch festgestellt, dass manche Kinder von uns noch eine zweite Heimat in einem anderen Land haben und dass auch eine andere Sprache sich heimatlich anfühlen kann, wenn sie von lieben Verwandten gesprochen wird. Wir dürfen uns nun alle bis nächste Woche überlegen, was Heimat für uns bedeutet und auch etwas von zuhause mitbringen, das wir eng mit dem Thema verknüpfen. Also z. B. ein Lieblingstofftier, oder ein Foto von Papa und Mama oder Ähnliches. Auf jeden Fall werden wir uns jetzt in der nächsten Zeit viel mit diesem Thema beschäftigen. 

Am Donnerstag sind wir am Platz geblieben. Im Morgenkreis wurden schon mal die ersten Nikolauslieder rausgekramt und gesungen, das klappt alles noch ganz gut! Die Zeit, bis der Nikolaus hoffentlich endlich zu uns in den Wald kommt, ist ja nun wirklich nicht mehr lang! Wir waren an diesem Vormittag alle superbrav und seeeeehr kreativ!! (Ob das mit dem Nikolaus zusammenhängt??)  Wir haben gebaut wie die Weltmeister: ein großes Polizeiauto, ein Boot, eine Pfannenschaukel und ein Igelkönigreich. An manchen Tagen findet unsere Phantasie kein Ende – und das ist gut so 😊!!

Ja und dann kam der heimatliche Freitag mit Theresa, Marina und Cristina😊! Unserer schönen Heimat zu Ehren, haben wir im Morgenkreis das schöne Gedicht vom Schreinermeister Schrammerl gelernt. Schließlich leben wir in Bayern und sind alles sehr froh, dass das so ist: 

Der Schreinermeister Schrammerl,
der macht für mi a Schammerl.
Da haut er si mit seim Hammerl,
gar wuchtig auf sei Dammerl.
Au! Schreit er seiner Nannerl,
bring ma a Wasser in am Kannerl,
so dass i neistecka ko mei Dammerl.
Jetzt sitzt er in seim Kammerl,
mit seim Dammal in am Kannerl
und i wart immer no auf mei Schammerl!!

 

Mei ham mia da eine Gaudi g´habt!! Und zur Krönung gab es dann zum Essen selbstgekochte Semmiknedl mit Schwammerlsoß´! Ein Gedicht war das! Also ein kulinarisches diesmal 😉! Ein paar Kinder hatten dann noch Lust mit Cristina Weihnachtsbäume aus Papier zu falten. Das hat ja schließlich auch was mit heimatlichen Gefühlen zu tun! Wir sind schon sehr gespannt, wie es nächste Woche weitergeht…..

 

Wochenbericht vom 5.11.2018 – 9.11.2018

Die Martinsfeierwoche hat begonnen! Jeden Tag wurden unsere Martinslieder gesungen, gespielt und fleißig geübt, sogar wenn wir mitten im Spiel waren, haben einige von uns die Lieder vor sich hingesummt, in Vorfreude auf unser St. Martinsfest mit den Familien am Donnerstagabend! Für die Laternen mussten wir ja auch noch Stöcke suchen, da wurde eifrig auf dem Waldboden geforscht, welcher denn nun der beste Stock für die jeweilige Laterne ist! Außerdem durften wir wieder viel frei spielen an diesem Montag. Was für ein Herbst! Es will und will nicht kühler werden, nur morgens ist es jetzt schon immer empfindlich kühl, aber bis zum Mittag schälen wir uns Lage für Lage aus unseren Klamotten. Naja, eigentlich sollten wir es genießen, die Kälte kommt mit Sicherheit irgendwann, dann werden wir sehnsüchtig an die vergangenen warmen Tage denken….

Am Dienstag durften die Giraffen mit Melanie in den Bauwagen, um das Martins-Klangspiel nochmal zu proben. Die anderen durften spielen und die Erwachsenen haben schon mal den Platz für Moritz´ Geburtstag hergerichtet. Der ist nämlich 5 Jahre alt geworden und das muss natürlich gefeiert werden! Nach der Feier und der Brotzeit gab es dann für alle kleine Kuchen, die wie Eistüten aussahen – ein Schmaus für die Augen und den Gaumen 😊! Danke Moritz! Später wurden die Laternen noch an den Stöcken befestigt, damit wir sie am Donnerstag gut tragen können. 

 

 

 

Am Mittwoch hat Martin mit einigen Kindern begonnen über den Tod zu philosophieren. Das ist ja jetzt ein wichtiges und spannendes Thema bei uns im Wald. Wir können jeden Tag hautnah erleben, wie die Natur sich zur Ruhe begibt, die Blätter sind braun gefärbt und fallen zu Boden, um dann zu Erde zu werden, die den Pflanzen im neuen Jahr wieder als Nahrung dient. Aber auch Tiere, die gestorben sind finden wir oft und beerdigen sie dann sehr liebe- und würdevoll. Naja, auf jeden Fall über all diese Dinge und welche Erlebnisse wir selbst schon mit dem Tod hatten, haben wir gesprochen und auch ein Bilderbuch dazu angesehen. Zum Abschluss durften wir einem Verstorbenen (egal ob Mensch oder Tier oder allen Verstorbenen im Universum 😉) einen Liebensbrief malen. Das sind ganz besondere Briefe, die ein paar wenige Kinder noch kennen, weil wir hier im Kindergarten schon zweimal solche Briefe gemalt und ausgestellt haben. Das sind Folien, die zart durchscheinend sind, darauf wird mit weißen Stiften gemalt und dann werden die Folien an einem weißen Band aufgehängt. Auf jeden Fall war das eine sehr schöne Arbeit und wir haben gemerkt, dass man ohne Probleme über das Sterben und den Tod sprechen kann, vor allem, wenn ein Erwachsener aufmerksam zuhört.

Am Donnerstag war er dann da, der große Martinstag! Alle Lieder wurden nochmal geübt, die Klanggeschichte natürlich auch und der Platz wurde feierfein gemacht. Am späten Nachmittag dann haben wir uns alle am Fichtenwald getroffen, es war schon fast dunkel und sehr aufregend, mit den Mamas und Papas und wer uns sonst noch begleitet hat, auf dem mit Windlichtern gesäumten Waldweg zu laufen. Begleitet mit Flöten wurde gesungen bis wir bei uns auf dem Platz angekommen sind. Martin und Caroline haben in der Zwischenzeit das Feuer gehütet und darüber in unserem Topf Kinderpunsch gekocht. Alle versammelten sich um die Feuerstelle, dort wurden noch zwei Lieder gesungen, bevor Melanie mit den Giraffen die Klanggeschichte vorgeführt hat. Puhhh, alle wichtigen Sachen waren dann erledigt und endlich ging es zum gemütlichen Teil über! Die fleißigen Bäckerinnen und Bäcker haben ihre Gänschen verteilt, die rege geteilt wurden. Dazu gab es Punsch und fröhliche Plaudereien, auch ein paar „Ehemalige“ waren da, das war ein großes Hallo! Alles in allem mal wieder ein wunderschönes Fest! Dank an alle Helfer und Gäste 😊!

 

 

 

Am Freitag sind wir zu einem Spaziergang aufgebrochen, um uns anschließend gleich in die vergnügliche Küchenarbeit zu stürzen. Apfelkücherl gab es …hmmmmm…..! Nachdem alle Bäuche voll und glücklich waren wurde noch Pantomime und „Die Fahrt zum Mars“ gespielt. Eine aufregende Woche geht zu Ende….Zeit sich auszuruhen…. 

 

 

 

 

 

 

Wochenbericht vom 29.10.2018 – 31.10.2018

Na, das ist doch mal eine kurze Woche! Wir sind nur von Montag bis Mittwoch im Wald, weil am Donnerstag ein Feiertag ist und am Freitag lohnt sich ja das Aufstehen kaum, deswegen bleiben wir den Rest der Woche gleich ganz daheim 😉. Am Montag haben wir ein neues Bilderbuch kennengelernt: „Der Hase und die Laterne“ heißt das und passt natürlich ganz hervorragend zum nahenden Laternenfest! Und um die Vorbereitungen abzurunden, sind mittags die Minis zu uns vor gekommen und wir haben alle zusammen alle Laternenlieder gesungen und gespielt, die wir bei unserer Feier singen wollen. 

Am Dienstag haben die Erzieherinnen aus den Untiefen des Liederordners den alten Gassenhauer „Der Herbst ist da“ ausgegraben. Die meisten von uns kennen das Lied noch vom letzten Jahr und so konnten wir schon schön laut und fröhlich mitsingen! Den Rest des Vormittags haben wir mit Freispiel verbracht. Wir sind gerade sehr gern am Platz und lassen uns eine Menge zum Spielen einfallen. Da gibt´s Büros, Pferdehöfe, Feuerwehr- und Polizeistationen mit sehr professioneller Ausrüstung und ein paar von uns können es nicht mehr abwarten, bis es schneit, deswegen zerren wir unseren Schlitten halt mit viel Energie ohne Schnee über den Platz 😊.

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Ganz früh am Mittwoch wurde schon der Bollerwagen bepackt, mit Decken, Wasser und Handtüchern, Bilderbüchern, Lupen und Ferngläsern und und und…. Na, und was bedeutet das wohl? Klar! Wir machen einen Ausflug! Gleich nach dem Morgenkreis sind wir aufgebrochen zum Zahlenwald, wo wir viele, viele Sonnenstrahlen gefunden haben! Die haben wir sehr genossen. Jedes Kind hat sich einen oder mehrere Spielpartner gesucht, manche wollten auch lieber für sich sein und die Gegend erkunden. Das war ein sehr friedlicher Vormittag und nach der Brotzeit haben wir uns im Kreis getroffen und mit Caroline ein wenig über das „Teilen“ philosophiert. Also, was teilen eigentlich genau ist und warum man teilt. Und dass teilen manchmal doof ist, wenn man was lieber selber behalten möchte. Und dass es sich dann doch wieder superschön anfühlt, wenn man was geteilt hat und sich der andere narrisch drüber freut. Die Erzieherinnen hatten die Idee, mit den „Löwenkindern“ zu teilen, Caroline hat uns genau erklärt, was bzw. wer die Löwenkinder eigentlich  sind und warum es eine gute Idee wäre, etwas für diesen Verein zu sammeln. Wir fanden die Idee auch gut und so wurde beschlossen beim St. Martinsfest im Wald eine Spendenbox aufzustellen, in die jeder soviel reinwerfen kann, wie er kann oder mag. Wir werden auch mal unsere Sparschweinchen leeren und sehen, ob wir ein bissl was entbehren können….

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Wochenbericht vom 22.10.2018 – 26.10.2018

Am Montag haben wir Lolas 3. Geburtstag gefeiert! Das gute an einer größeren Kindergartengruppe ist ja, dass man dann auch öfters Geburtstag feiern kann. Weil es aber morgens jetzt immer schon sehr kühl ist, haben wir beschlossen, einen Spaziergang zur Sonne in den Zahlenwald zu machen. Dort haben wir gespielt und uns aufgewärmt, bevor wir wieder zum Platz zurückgelaufen sind. 

 

 

 

Dienstags durften dann alle Kinder, die das noch nicht erledigt hatten, ihre Martinslaternen anmalen. Das wird ein wunderschöner, rot, gelb, oranger Martinszug! Nach der Brotzeit haben wir uns dann einen großen Korb geschnappt und sind losmarschiert, um Blätter zu sammeln, die wir pressen wollten. Gleich beim Parkplatz ist ja die große Wiese, da haben wir richtig viel gefunden. Außerdem gab es da viel Stroh und riesen Blätterhaufen, da haben wir wie toll drin rumgetobt, das war lustig! Als wir wieder am Bauwagen waren, hat Martin die Blätter in die Blumenpresse gepackt. 

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Und dann kam der stürmische Mittwoch!! Da hat es draußen so geweht, dass die Erwachsenen beschlossen haben, dass wir im Schutzraum der Feuerwehr besser aufgehoben sind. Also wurden schnell ein paar Spiele und Malsachen und Bilderbücher zusammengesucht und jedes Kind durfte von zuhause auch noch was mitbringen. So haben wir diesen Tag auch gut und gemütlich rumgebracht, schöner ist es allerdings bei uns im Wald.

Am Donnerstag gab es richtig viel Programm im Wald! Gestartet hat die Giraffengruppe mit Melanie im Bauwagen. Wir feiern ja bald unser Martinsfest und deswegen dürfen die Großen eine Klanggeschichte aufführen, die die Geschichte von St. Martin darstellt. Das muss natürlich erst mal erarbeitet und geübt werden. In der Zwischenzeit durften die Füchse und Dinos mit Caroline und der Märchenkiste ein Märchen erfinden und spielen. Das Märchen hieß „Das Märchen vom Zauberteich“. Alle hatten super Ideen und waren konzentriert dabei. Nach soviel Arbeit hatten sich alle erst mal eine ausgiebige Brotzeit verdient, bevor nach dem Essen noch ein Maltisch aufgebaut wurde. Dort durfte man mit Martin die gepressten Blätter vom Dienstag abdrucken. Puhh, was für ein Tag! 

Das Märchen vom Zauberteich

Na, der Freitag war aber auch nicht ohne! Im Morgenkreis haben wir unsere Laternenlieder geübt, dann gab es ein wenig Zeit zum frei spielen und dann wurde uns der „Kartoffelkönig“ als kleines Theater vorgeführt. Das lieben wir!!! Auch ein Basteltisch durfte an diesem Tag nicht fehlen: mit Martin wurden wieder Blätter gedruckt und mit Marina Kastanienwurfbälle gebastelt. Der Rest der Gruppe hat sich in der Waldküche nützlich gemacht und leckere Kartoffelsuppe gekocht. Tja, und das ist dann auch gleich ein Leichenschmaus geworden: wir haben ein kleines totes Mäuschen gefunden. Das wurde dann mit viel Liebe feierlich beerdigt. Sie ruhe in Frieden!

 

 

 

 

Wochenbericht vom 8.10.2018 – 12.10.2018

Wir haben einen „Neuzugang“! Der Jona gehört jetzt auch zu uns! Er war ja letzte Woche bei uns, um sich unseren Waldkindergarten mal anzuschauen und es hat ihm und seiner Mama so gut gefallen, dass er gleich an diesem Montag bei uns starten wollte. Wie schön – herzlich willkommen Jona! Wir haben viel gespielt und Jona hat erst mal zugeschaut, was wir uns so alles einfallen lassen. Nach der Brotzeit sind wir in den Fichtenwald spaziert, da gibt es im Moment viel Material zum Spielen, da der Sturm ja ganz schön viele Bäume hat umfallen lassen!

 

 

 

So! Jetzt wird´s auch für die neuen Kinder ernst! Im Morgenkreis hat uns Melanie die erste Waldregel vorgestellt: „Immer in Ruf- und Sichtweite bleiben!“ Das heißt, wir dürfen uns immer nur soweit von den anderen bzw. den Erwachsenen entfernen, dass wir sie noch sehen und hören können und umgekehrt. Ganz wichtige Regel, damit niemand verloren geht!! Danach gab es viel Freispiel und Lesen mit Melanie und nach der Brotzeit noch einen kleinen Spaziergang. Das Wetter ist herrlich im Moment und wir genießen es in vollen Zügen!

 

 

 

Mittwochs bekamen wir dann gleich die zweite Waldregel serviert: „Wir treffen uns immer, wenn es gongt!“ auch eine sehr wichtige Regel, damit wir zu den Kreisen alle zusammenkommen, also zum Morgenkreis, zum Essen, zum Abschlusskreis oder wenn es eben einen anderen wichtigen Grund gibt, warum wir uns treffen. Das heißt, wir müssen, auch wenn wir konzentriert spielen, immer ein bisschen Platz in einem Ohr für den Gongton freilassen! Die meisten von uns hören und betrachten gerne Bilderbücher und so hat uns Melanie das Bilderbuch von Frederick vorgelesen und gespielt, der schlauen Maus, die fleißig Sonnenstrahlen für die kalte und dunkle Jahreszeit sammelt. Das machen wir auch sehr gerne! Und weil in unserem Erntedankmandala noch so viele schöne Gemüse gelegen sind, die ja schlecht würden, wenn man sie nicht isst, haben wir Feuer gemacht und einen spitzenmäßig leckere Gemüsesuppe gekocht!

Na und dann war´s schwupsdiwups schon wieder Donnerstag, Zeit für die dritte Waldregel: „Wir essen nur unsere Brotzeit!“ Das heißt jetzt nicht, dass wir unsrem Nachbarn nicht mal eine Traube oder eine Nuss aus unsrer Box schenken dürfen, sondern, dass wir nichts aus dem Wald essen dürfen. Also keine Schwammerl oder Beeren usw. Das ist natürlich auch eine sehr wichtige Regel, weil wir ja schließlich nicht von allen Pflanzen wissen können, ob sie essbar oder giftig sind! Die Giraffen durften dann anschließend mit Melanie in den Bauwagen zum Treff der Großen. Für ihren schönen Wunschapfelbaum haben sie Äpfel und Blätter ausgeschnitten und da wurden dann die Wünsche draufgeschrieben und an den Baum gehängt. Die restliche Gruppe ist mit Martin und Caroline zu einem Sonnenspaziergang zum Feld aufgebrochen. Dort wurden Futterrüben eingesammelt, die der Bauer dort verloren hat und natürlich haben wir uns wieder mit Sonnenstrahlen die Taschen vollgestopf!

 

 

 

Ohh, und am Freitag gab es dann ein besonderes Fest: unser Justus, der schlaue Fuchs hatte Geburtstag! Das haben wir natürlich ordentlich gefeiert! Später haben wir uns Zelte gebaut, Pferd und Hund gespielt, bevor wir feine Apfelmarmelade mit Orangen und Marzipan gekocht haben. Sehr sehr lecker! Im Abschlusskreis wurde diese Köstlichkeit dann mit Butterzopf verspeist!

 

 

 

 

Wochenbericht 1.10.2018 – 6.10.2018

Also wirklich Leute, am Montag hätten wir ja fast ein Schlauchboot gebraucht, um durch den Wald zu schippern!! Es hat gegossen wie aus Kübeln! Aber um ehrlich zu sein…. die meisten von uns fanden das ziemlich lustig! Begonnen haben wir den Tag dann mit Regenfingerspielen und Warmhüpfen im Morgenkreis. Danach war eine Trocken-Aufwärmrunde mit Malen und Brettspielen im Bauwagen angesagt, bevor wir zum Pfützenplatschen losspaziert sind. Im Acker sind dann ein paar Kinder mitsamt Gummistiefeln steckengeblieben, das war ein Spaß! Die Erwachsenen haben uns aber mit einem schönen Schmatzgeräusch wieder rausgezogen und gerettet. Zurück am Bauwagen gab es dann ein Riesentohuwabohu beim allgemeinen Umziehen. Naja, so schön so ein Wassertag auch ist, einer pro Woche reicht!

Am Dienstag hat uns der Jona besucht, um sich mit seiner Mama unseren Kindergarten mal anzuschauen. Martin hat versucht Baumscheiben zu sägen, aber der Ast war so hart, dass der Arme schon nach einer halben Scheibe total fertig war… So sind wir dann nach der Brotzeit zu einem Spaziergang zum Steinhügel aufgebrochen, um dort zu spielen und um Steine für unser Waldfest am Samstag zu sammeln. Da soll nämlich ein schönes großes Mandala gelegt werden, dafür brauchen wir allerlei Material. Eicheln, Moos und Zapfen gibt´s ja bei uns im Wald, aber eben keine Steine. So haben wir den Bollerwagen gut gefüllt und sind ganz schön k. o. zurückmarschiert.

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Chrrrr….chrrrrrr….chrrrrr…. den Mittwoch haben wir verschlafen…. Feiertag…..chrrrrr….chrrrrr….

Dafür waren wir am Donnerstag fast vollzählig wieder im Wald! Nach dem Morgenkreis trafen sich die Giraffen zum Treff der Großen im Bauwagen. Sie durften ihren Wunschapfelbaum malen und gestalten und mit allerlei Wünschen für das letzte Kindergartenjahr bestücken! Martin hat an diesem Tag mit einigen Kindern eine Klanggeschichte gelesen und gespielt. Da muss es irgendwie um Indianer gegangen sein, die bekamen nämlich alle eine Kriegsbemalung im Gesicht und haben lautes Geheul von sich gegeben. Die anderen Kinder durften frei spielen, Bücher lesen und malen mit Caroline, oder sie haben sich wie scheue Rehlein ganz leise und vorsichtig dem Klanggeschichtenkreis von Martin genähert, das hat es sich halt wirklich zu spannend angehört. 

Am Freitag wurde dann eifrig Apfeldeko gebastelt für unser Waldfest namens „Apfelzauber“ am Samstag. Das große Erntedankmandala ist auch total schön geworden. Ein dicker, oranger Kürbis prangt in der Mitte und leuchtet den Besuchern schon von Weitem entgegen. Mit den Kindern, die am Donnerstag noch nicht bei der Klanggeschichte mitmachen durften, hat Martin das an diesem Tag nochmal gemacht. Der ganze Platz war mittags dann aufgeräumt und hergerichtet, unser Fest kann starten!

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Dann war er da, der Samstag! Pünktlich um 14:00 Uhr trudelten die ersten Gäste ein, um an den verschiedenen Stationen das Weben mit Naturmaterial, Apfelfrottagen, Apfelschnappen, Bratäpfel braten und den Apfelparcour auszuprobieren. Die Krönung des Nachmittags aber war das Buffet: ein Traum aus den verschiedensten Apfelkreationen! Herrlich, was es da alles gab, verschiedene Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelzimtschnecken, Karotten-Apfelsalate, Apfelpizza und und und … im Paradies kann´s nicht schöner gewesen sein! Das Wetter war herrlich und nach einem entspannten und fröhlichen Fest ging es dann gegen 17:00 Uhr wieder nach Hause!

 

 

 

 

 

Wochenbericht vom 24.9.2018 – 29.9.2018

Langsam wird es ruhiger im Wald. Morgens ist es jetzt schon empfindlich kühl, erst gegen Mittag hat die Sonne wieder genug Kraft, um uns zu wärmen. Die neuen Kinder sind mittlerweile gut angekommen, kaum eines muss noch weinen und ist traurig, weil die Mama geht. Passend zum Herbstanfang haben wir ein Herbstlied gesungen: „Hejo, spann den Wagen an!“ Da kommt zwar Regen drin vor und bei uns scheint die Sonne, aber die Bauern sausen trotzdem mit ihren Bulldogs vorbei und bringen die Ernte ein, also passt es doch wieder und der nächste Herbstregen kommt ja bestimmt…. Später hat uns Melanie einen kleinen Seilegarten aufgebaut und im Abschlusskreis haben wir ein neues Spiel vom Zauberzwerg kennengelernt.

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Am Dienstag kam der Balthazar sehr stolz mit einem Luftballon am Rucksack in den Wald! Er hatte Geburtstag und ist 3 Jahre alt geworden! Vor seiner Geburtstagsfeier mit leckeren Muffins, die er mitgebracht hat, wollten wir aber noch ein bisschen spazieren gehen und so sind wir eine Runde zum Fichtenwald gelaufen. Dort wurde gespielt und gebaut und nach einer Weile sind wir wieder zurückmarschiert zum Brotzeiten und Feiern.

Die neuen Kinder leben sich gut ein, trauen sich auch schon mal mit den anderen zu spielen und sich genauer umzugucken, was es im Wald so zu entdecken gibt. Die großen Paten kümmern sich sehr fürsorglich um ihr Patenkind und nehmen ihre Verantwortung sehr ernst. So sind wir am Mittwoch nochmal auf Wanderschaft gegangen, in den Fichtenwald, weil es da so schön ist. Zum Glück sind die Temperaturen für Melanies Finger noch erträglich, so kann sie uns im Morgenkreis mit der Gitarre beim Singen begleiten. Im Moment beschäftigen wir uns ja gerne mit dem Apfel, deswegen singen wir jetzt oft „In meinem kleinen Apfel“ und machen die passenden Bewegungen dazu. Nach dem Morgenkreis durften die Giraffen mit Caroline eine neue Knuffgeschichte lesen und ein paar knifflige Aufgaben lösen. Nach der Brotzeit stand dann ein Maltisch zur Verfügung, dort durften wir mit halbierten Äpfeln (die hatten alle schon ein paar braune Flecken und sahen nicht mehr so schön aus, deshalb konnte man sie getrost zum Malen verwenden…) schöne Apfelbilder drucken. Naja, einige von den jüngeren Kindern haben eher Apfelwischbilder gemacht und man konnte die Apfelform eigentlich nicht mehr erkennen, aber das macht nichts, das ist nämlich Kunst!

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Freitags waren dann wieder Theresa und Marina bei uns und Theresa hat uns ein total süßes Nusslied mitgebracht, das wir eifrig geübt haben! Da hat sich der Martin nicht lumpen lassen und seinerseits ein Herbstlied mit einem gelben, roten und braunen Blatt mit uns gesungen. Marina hat mit uns Ketten aus Blättern und Eicheln gebastelt, während sich Martin ums Feuer gekümmert hat. Die Küchenprofis unter uns haben emsig Kürbis geschnippelt und dann wurde leckere Kürbissuppe gekocht. Kennt ihr Ninjago? Der Martin hat von zuhause ein Ninjagoheftchen mitgebracht, das hat einigen Kindern so gut gefallen, dass sie mit ihm ein Ninjago-Rollenspiel gespielt haben. Na und dann war die Kindergartenwaldwoche auch schon wieder vorbei. Der Balthazar hat sich in Martins Bein verliebt und hätte es beim Verabschieden am liebsten mit nach Hause genommen, aber da ist der Martin eigen und wollte es gerne behalten. Aber nächste Woche bringt er es wieder mit – versprochen!

 

 

Wochenbericht vom 17.9.2018 – 21.9.2018

Diese Woche starten wir ganz im Zeichen des Apfels! Gleich im Morgenkreis hat uns Melanie ein Apfellied beigebracht. Wir durften einen Apfel mal ganz genau betrachten und befühlen und haben zu unserem großen Glück einen Apfelwurm gesehen. Später haben uns die Erwachsenen eine Hängematte und eine Baumleiter aufgebaut, dort konnten wir uns entweder entspannen, oder unsre Kletter- und Schaukelkünste erproben. Ansonsten wurde wieder viel gebastelt und Hund und Pferd gespielt. 

Der Herbst naht, aber noch ist es sehr warm und sonnig, deshalb haben wir uns am Dienstag aufgemacht zu einem Spaziergang um das große Feld, um Sonnenstrahlen für die dunklere Jahreszeit einzufangen. Das hat ziemlich lange gedauert, weil wir halt einfach so viele spannende Sachen unterwegs gefunden haben. Sowas wie Kartoffelkäfer, schöne Steine, tiefe Abdrücke von Bulldogreifen und die nette Dame mit ihrem Hund Tami ist uns auch wieder begegnet und wir durften die Hundedame ausgiebig streicheln und herzen. Nach der Brotzeit haben sich die „Giraffen“ mit Caroline zum Treff der Großen getroffen. Es gab eine neue Geschichte mit Knuff, die Aufgaben waren schon ein bisschen schwieriger als beim ersten Mal, aber mit ein wenig Unterstützung haben wir es doch geschafft! Auch über das träumen haben wir uns unterhalten und festgestellt, dass es sehr schöne, manchmal aber auch total blöde Träume gibt, die einem sogar Angst machen können. Irgendwie war es beruhigend, dass die anderen Kinder das auch kennen… Mit Caroline haben wir noch besprochen, dass wir gern einige anspruchsvollere Kunstprojekte machen wollen, weil in unsrer Giraffengruppe ja so begabte Künstler sind. Alle anderen Kinder haben Schule und Büro gespielt, oder ließen sich Bücher vorlesen.

 

 

 

Am Mittwoch haben sich dann auch unsere Jüngsten einen Gruppennamen ausgesucht: sie sind jetzt die „Dinos“! Das passt gut, weil ja jetzt alle richtig groß geworden sind, so groß, dass sie jetzt in den Kindergarten gehen können. Nach dem Morgenkreis wurde von ein paar Kindern eine Feuerwehrzentrale aufgebaut, wieder andere haben sich eine Bankfiliale mit Computer und Kassenschalter gebaut! Wer dazu keine Lust hatte, konnte immer noch mit Martin Brettspiele spielen.

 

 

 

Auch am Donnerstag war das Wetter noch sehr schön und so haben wir nach Morgenkreis, Freispiel und Brotzeit beschlossen, die milde Witterung noch einmal zu nutzen, um draußen entweder mit Martin ein Sachgespräch über den Apfel zu führen (das war sehr spannend und wir haben eine Menge gelernt!!), oder mit Caroline Taschen für unsere Wechselwäsche zu bemalen. Bei den Taschen ist es dann nicht geblieben, auch Papier durften wir haben und mit Wasserfarben experimentieren.

Am Freitagmorgen gab es im Morgenkreis zur Begrüßung ein Stockspiel mit Marina, Cristina und Martin. Das war schön, weil wir ja so gerne spielen und sonst im Morgenkreis meistens singen und für ein Spiel nicht mehr soviel Zeit ist. Danach durften wir mit einem Waffeleisen Waffeln backen und natürlich ratzeputz aufessen! Dazu gab es schon wieder ein Spiel: „Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut?“ Da wurde wieder viel Phantasie bei uns wach und so haben wir uns für´s Freispiel „Pferdehof“ und „Baustelle“ ausgedacht. Zum Abschluss dieses wunderbaren Spieletages gab es noch ein Bewegungsspiel: „Wer hat Angst vorm Mäusebussard!“ Mal sehen, welche Ideen die Erwachsenen für die nächste Woche haben….jetzt geht´s erst mal ins Wochenende!

 

Wochenrückblick vom 10.9.2018 – 14.9.2018

Spielen, spielen, spielen!!! Die neue Woche beginnt mit viel Freiheit beim Spiel, die älteren Kinder entdecken neu, was sie eigentlich schon kennen, die neuen tasten sich vorsichtig an das Kinderleben im Wald heran. Das Wetter ist gut und alle suchen sich eine Beschäftigung, wie zum Beispiel basteln, malen und werkeln mit Holz und Werkzeug. Die Erzieherinnen sind immer in Sichtweite und gleich zur Stelle, wenn Hilfe oder Rat gebraucht wird. 

Am Dienstag wurden die Holzautos von Leandra und Theodor fertiggestellt, alle anderen haben wieder fleißig Werkzeuge ausprobiert. An den neuen Wurzelstöcken, die uns der letzte Sturm beschert hat, haben einige von den Älteren eine Ritterburg errichtet. Da wurde gebaut und gekämpft (natürlich mit allerlei Regeln, die die Erwachsenen aufgestellt haben und das Mittelalter ins Leben gerufen! Das war ganz schön aufregend und wild, daher waren alle froh, als es zur Entspannung dann eine Bilderbücherleserunde gab, wo alle wieder zur Ruhe fanden.

 

 

 

Am Mittwoch wurden im Morgenkreis neue Gruppennamen ausgesucht. Die Vorschulkinder einigten sich auf die „Giraffen“, sehr passend natürlich, weil Giraffen mit ihren langen Hälsen ja echt den totalen Überblick haben! Die Mittelkinder haben sich die „Füchse“ ausgesucht. Auch ein super Name, da die Füchse ja genauso schlau sind wie wir! Die Jüngsten haben ihre Entscheidung auf die nächste Woche verschoben, da nur wenige da waren und die Entscheidung ja gerecht und demokratisch sein soll. Ein paar gut Vorschläge gab es dennoch schon: die Igel oder die Wolpertinger beispielsweise! Der Igel war übrigens ein Vorschlag von Balthazar, er hat an diesem Mittwoch seinen ersten Tag und war schon so mutig! Herzlich Willkommen Balthazar! Da die Vorschulkinder schon ganz wild auf den „Treff der Großen“ waren, durften sie mit Caroline das erste Kapitel mit Knuff lesen und sie haben alle damit verbundenen Aufgaben mit Bravour erledigt! Kein Wunder bei soviel Motivation: Jella und Johanna meinten zuvor: „Wenn wir heute Vorschule machen, ist das der schönste Tag unseres Lebens!“

Am Donnerstag haben wir uns das erste Mal getraut, einen kleinen Spaziergang mit den neuen Kindern zu machen! Durch den Fichtenwald ging es, dort haben wir die Sturmschäden bestaunt, bevor wir nach eifriger Kartoffelkäfersuche am Feld wieder zurück zum Bauwagen gewandert sind, um Brotzeit zu machen. Ach ja, im Morgenkreis hat jedes Vorschulkind noch ein neues „Patenkind“ bekommen. Das bedeutet, dass sich das neue Kind immer an seinen Paten wenden kann, wenn es Fragen hat oder sich noch nicht so gut auskennt. Die Paten wiederum schauen immer mal wieder, ob es dem Patenkind gut geht. Das hat schon gut geklappt an diesem Tag. Zu guter letzt durften die Großen mit Melanie mit ihrem Schnitzausweis beginnen.

 

 

 

In diesem Jahr gibt es richtig viel Obst und so natürlich auch Äpfel! Bei dieser Fülle haben wir uns entschlossen am Freitag Apfelmus zu kochen und natürlich auch zu essen! Passend dazu haben wir ein Apfellied gesungen. Außerdem wurde ein Tipi gebaut, Feuerwehr gespielt und Blätter ausgestanzt und aufgeklebt, mei, wir basteln halt so gern.  Damit wir traumhaft ins Wochenende gleiten, hat uns Theresa noch eine schöne Traumgeschichte erzählt ….. 

 

 

 

Wochenbericht vom 3.09.2018 – 7.9.2018

Wir sind wieder da!!! Die Sommerferien sind bei uns im Wald vorüber und wir freuen uns auf die schöne Zeit die nun wieder vor uns liegt! Im Laufe der nächsten zwei Wochen werden alle neuen Kinder zu uns kommen und wir hoffen, alle leben sich schnell bei uns ein. Naja, so schwer wird das nicht werden, schließlich sind wir ein lustiger Haufen und kümmern uns gerne um die Neuankömmlinge. Am Montag waren wir noch wenig Kinder, einige sind noch im Urlaub. Im Morgenkreis durften wir alle erzählen, was wir in den Ferien erlebt haben, bevor wir alle zusammen mit Emil seinen 4. Geburtstag gefeiert haben. Das ist doch mal ein gelungener Start ins neue Kindergartenjahr!

 

 

 

Und mit „Gefeiere“ ging es am Dienstag auch gleich weiter! Emilia ist ein neues Kind und sie hat zum Einstand gleich ihren dritten Geburtstag mit uns gefeiert! Der einzige Schlamassel an diesem Tag war das Wetter: es hat geregnet wie aus Kübeln, dabei war doch heute der Tag, an dem wir unsere verschobene Kunstausstellung machen wollten…. Also draußen wären die vielen schönen Kunstwerke sicher kaputt gegangen bzw. völlig durchweicht worden. Deshalb haben die Erwachsenen kurzerhand beschlossen, dass der Bauwagen ausgeräumt und zur Vernissage hergerichtet werden muss. Gesagt – getan! Sogar die selbstgebaute Staffelei von Ludwig und Sonja haben wir noch reingequetscht! Bevor die Ausstellung aber eröffnet wurde, bekamen wir von den ErzieherInnen endlich die Überraschung präsentiert, die vor den Ferien wegen des Unwetters ausfallen musste. Sie haben uns unser selbsterfundenes Piratenmärchen als Tischaufführung vorgeführt, das war sehr lustig und wir waren natürlich mächtig stolz auf unser Erfindertalent. Den anwesenden Eltern hat es auch sehr gut gefallen und von der nachfolgenden Ausstellung waren alle total begeistert! An diesem Tag ist auch Toni neu zu uns gekommen, wir finden, er passt sehr gut zu uns.

 

 

 

Mittwoch und Donnerstag haben wir am Platz verbracht, schließlich müssen sich die neuen Kinder erst einleben und zurecht finden im Wald. Wir hatten viel Freispielzeit und die alten Hasen haben sich sehr rührend um die Kleinen gekümmert. Wir durften viel Malen und basteln und am Donnerstag wurde ein Verkaufsladen eröffnet, wo Wildsau und Colabonbons verkauft wurden!

 

Am Freitag hat Theresa mit uns Autos aus Holz gebaut. Unsere schönen selbstbemalten Fahnen wurden am kleinen Bauwagen befestigt, da halten sie besser als im Waldboden. Außerdem wurden Eichelketten gebastelt (wenn die Dinger uns schon dauernd auf den Kopf fallen, sollen sie wenigstens zu was nütze sein) und im Abschlusskreis durften wir Bärenjagd und Feuer, Wasser, Blitz spielen. Eine schöne erste Waldkinderwoche ist zu Ende gegangen!

 

Tagebuch der Waldzwergerl 2016-2018 (PDF, 28MB)

Tagebuch der Waldzwergerl 2015/2016 (PDF, 20MB)

Tagebuch der Waldzwergerl 2014/2015 (PDF, 22MB)

Tagebuch der Waldzwergerl 2012-2014 (PDF, 25MB)

Tagebuch der Waldzwergerl 2011/2012 (PDF, 2MB)