Es war einmal bei den Zwergerln…

Wochenbericht 23.11. – 27.11.20

An diesem Montag hat uns der Märchenkönig wieder die Ehre erwiesen! Noch immer bringt er unsere Namen durcheinander, oder erfindet gleich neue! Aber wir finden ihn lustig und freuen uns immer auf seine Märchen. Diesmal gab es eine kleine Vorführung zu der Geschichte vom „Herz aus Stein“. Resi durfte einen einsamen Riesen spielen, während Antonia die kleine Blumenelfe Amaryllis darstellte. Das haben die beiden ganz toll gemacht und alle anderen haben der Geschichte gespannt gelauscht. Natürlich ging das Märchen gut aus 😊. Nach der Brotzeit durften wir am Basteltisch kleine Feen und Schäfchen aus Filz fertigen. Wer dazu keine Lust hatte, oder sich bei der kalten Witterung lieber bewegen wollte, durfte das natürlich auch. Und so sind an diesem Vormittag unter anderem wilde Einhörner und gefährliche Riesenkatzen umhergetobt.

Am Dienstag haben wir uns im Morgenkreis mit den Werkzeugregeln beschäftigt. Melanie hat nochmal genau erklärt, für welches Werkzeug man Handschuhe braucht und wer sich was ausleihen darf. Es ist ja zum Beispiel natürlich wichtig, dass die Frischlinge wissen, dass sie sich noch kein Schnitzmesser holen dürfen, da braucht man erst einen Schnitzausweis, wie die Marder. Danach ging es für die Vorschulkinder mit Caroline in den Bauwagen. Eine neue Knuff-Geschichte wurde bearbeitet und jedes Kind durfte einen neuen Eintrag ins Heft schreiben. Wer wollte, konnte etwas malen und sich das Wort dazu vorschreiben lassen. Ein bisschen geheim war es auch, weil der Hefteintrag etwas mit Weihnachten zu tun hatte…. Nachdem alle wieder draußen beim Spielen waren, wurde ein neuer Spielplatz im Wald eingeweiht. Drei der Marder haben ein Stück plattgewalzte Wiese ein bisschen weiter weg vom Platz entdeckt und haben dort ein neues Lager errichtet. Alle anderen durften aber zu Besuch kommen und sich die Lage mal genauer betrachten 😉.

Naja, so ein neues Lager ist natürlich für alle Kinder spannend und die Großen wollten da eigentlich keine Eindringlinge haben. Also musste am Mittwoch im Morgenkreis besprochen werden, wie das jetzt für alle gut funktionieren kann. Jeder durfte seine Meinung sagen und es wurde eifrig diskutiert. Das hat gut geklappt, weil sich (fast) alle gemeldet haben, wenn sie was sagen wollten und den anderen auch zuhören konnten. Wir kriegen das schon hin, mit der Demokratie – dauert halt ein bissl….wie in der Politik 😉. Nach diesem ernsthaften Morgenkreis und der Brotzeit wurde die alljährliche, obergeheime Wichtelweihnachtsgeheimwerkstatt eröffnet…pssst….wir verraten nix!!

Am Donnerstag hat uns der Martin ein neues Fingerspiel mit Fischen mitgebracht – ganz schön schwer!!!! Da haben wir uns fast die Finger verknotet!! Der Martin denkt halt immer, wir sind alle Superhelden. Naja, obwohl…sind wir ja auch. Irgendwie. Halt jeder auf seinem Gebiet 😊! Aber das allerbeste an diesem Tag war, dass wir angefangen haben unser Adventsbrett mit den vier Kerzen zu dekorieren. Wir durften Kiefernzapfen anmalen mit Melanie und mit Stephi wurde eine zauberhafte Krippenlandschaft gestaltet. Die beste Zeit des Jahres beginnt endlich: der ADVENT!!!

Und weil zu einem ordentlichen Advent nicht nur Weihnachtsdekoration, sondern auch Schnee gehört und nicht nur dauernd das öde Hochnebelwetter, haben wir im Morgenkreis laut „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ gesungen. Hoffentlich wirkt´s!! Später ging es auf in den Fichtenwald, dort mussten wir viele Fichtenzweige und Zapfen sammeln, um sie dann zu einer großen Spirale zu legen. Das war die Vorbereitung für unser Adventsgärtlein am Montag, aber das ist eine andere Geschichte…. 😊

Wochenbericht vom 16. – 20.11.20

Die Woche begann wieder mit einer schönen Geschichte! Stephi hat uns ein kleines Minitheater mitgebracht, da kann man hinten Bilder reinschieben und austauschen und dazu eine Geschichte erzählen. Dieses Mal war es die Geschichte von den zwei Mäusen. Die haben wir zwar schon mal gehört, aber das ganz Besondere war an diesem Montag, dass ein paar Kinder passende Bilder gemalt hatten, die nun beim Erzählen mit dem kleinen Theater zum Einsatz kamen. Alle waren ganz gespannt, welches Bild wohl als nächstes kommen würde und die Künstler waren natürlich sehr stolz, dass ihre kleinen Kunstwerke als Theaterkulisse brillieren durften 😊. Nach der Brotzeit haben wir uns zum Steinhügel aufgemacht. Die Sonne hat vom Himmel gelacht und Marlen hatte sich noch einen Abstecher ins abgeerntete Maisfeld gewünscht, um ein paar übriggebliebene Maiskolben zum Basteln aufzusammeln. Naja, der Bauer war sehr gründlich, allzu üppig ist die Ausbeute nicht ausgefallen… Aber Spaß hat es trotzdem gemacht und beim anschließenden Klettern, Rutschen und Buddeln am Steinhügel haben wir uns auch noch richtig ausgetobt. Da ist uns so warm geworden, dass wir die Jacken ausziehen mussten!

Am Dienstag war Spielzeugtag. Das bedeutet, dass jedes Kind ein Lieblingsspielzeug mitbringen darf. Der Morgenkreis hat also ziemlich lange gedauert, weil natürlich jede/r sein Spielzeug zeigen und vorführen wollte. Von der Puppe bis zum Gabelstapler war alles dabei und wir waren sehr stolz, weil die anderen uns aufmerksam zugehört und zugeschaut haben. Nach der Brotzeit haben wir dann zum Teil mit den mitgebrachten Sachen gespielt, einige wollten sie aber auch im sicheren Bauwagen deponieren, damit nichts verloren geht. Da haben wir wieder mal gemerkt, dass wir eigentlich gar kein gekauftes Spielzeug im Wald brauchen – in der Natur finden wir alles, was wir zum Spielen und Glücklichsein brauchen 😊! Außerdem waren wir an diesem Tag in geheimer Mission unterwegs! Die Mini-Theresa mit dem schönen runden Babybauch hat nämlich geheiratet und da haben wir uns natürlich auch was einfallen lassen…das wird jetzt aber noch nicht verraten….

Am Mittwoch ging es in der Vorschule bei den Mardern um die Eiche, diesen schönen imposanten Baum. Davon haben wir auch einige an unserem Platz. Die Eiche hat ganz besondere Blätter und Früchte, an denen man sie ganz leicht erkennen kann. Wir Waldkinder sowieso 😉. Nach einem Sachgespräch darüber haben wir noch ein Zählspiel gebastelt. Alle anderen durften frei Spielen und Werkeln.

Am Donnerstag ging es dann nochmal zum Steinhügel, um schöne Steine zu sammeln. Die brauchen wir demnächst in der vorweihnachtlichen Geheimwerkstatt …. Pssst….schon wieder ein neues Geheimnis, das nicht verraten wird!! Zum Glück haben wir uns um Theresas Geheimnis schon am Dienstag gekümmert, die kam nämlich an diesem Donnerstag zu Besuch und darf doch von nix wissen, was wir da so planen…. Ach so ja, fast hätten wir es vergessen: im Morgenkreis hat uns Martin lustige Fingerspiele gezeigt. Das machen wir sehr gerne und beobachten immer ganz aufmerksam, was unsere Fingerlein tun müssen 😊.

Huch! Schon wieder Freitag! Die Zeit im Wald vergeht wie im Flug. Der Freitag ist ein sehr beliebter Tag, weil wir da meistens leckere Sachen kochen. So auch an diesem Freitag: es gab feine Pfannkuchen mit Apfelmus! Mensch, haben wir es gut 😊! Außerdem wurde uns Frederik vorgelesen und wir mussten bzw. wollten auch noch eine Kleinigkeit basteln….ihr wisst schon…geheim 😉!!!

Wochenbericht 9. – 13.11.20

Am Montag war während des Morgenkreises wieder Geschichtenzeit. Stephi hat uns die Geschichte von „Lumina“ erzählt. Keiner weiß so genau wer Lumina eigentlich ist und woher sie kommt. Sie wird von den Menschen gemieden und alles, was sie besitzt ist eine kleine Laterne, die ihr Trost, Licht und Wärme schenkt. Als dieses Licht erlöscht, scheint ihr alles verloren und trostlos. Aber – da gibt es eine kluge alte Eule und ein Kind, das sein Licht mit ihr teilt…. Aufmerksam haben wir dieser Geschichte gelauscht, ist doch in dieser Woche endlich der langersehnte Martinstag da, da geht es ja auch um Licht und Teilen…An diesem Tag wurden dann auch unsere Martinslaternen ganz fertig gemacht, mit Draht und Stöckchen versehen, können wir sie nun wunderbar spazieren tragen!

Auf vielfachen Wunsch haben wir am Dienstag noch einmal Salzteig angerührt und kleine Igel und anderes Getier geknetet. Zuvor hat uns Caroline im Anschluss an den Morgenkreis noch den Märchenkönig aus dem Bauwagen geholt. Er ist ja wirklich sehr vergesslich und hat all unsere Namen durcheinandergebracht, oder sogar ganz falsch gesagt 😊! So ein vergesslicher König…aber er hat uns versprochen, jeden Tag ein bisschen zu üben, sodass er sich bald alle unsere zwanzig Namen merken kann. Mal sehen, wie gut sein Gedächtnis ist… Auf jeden Fall hat er uns das Märchen von „Blaumützchen und die Silberharfe“ mitgebracht und Caroline hat es uns auf dem Morgenkreistischchen vorgespielt.

…und am Mittwoch ging es nach dem Morgenkreis und der Brotzeit auf zur St. Martin-Schnitzeljagd. Nein, wir haben keine Wiener Schnitzel durch den Wald gejagt, sondern wir durften an verschiedenen Halteplätzen knifflige Fragen zur St. Martinsgeschichte mit dem Kräuterweiblein beantworten, die wir zuvor vorgelesen bekommen hatten. Da waren ein paar knifflige Fragen dabei, aber alle zusammen haben wir es dann schon hinbekommen. Endstation war der Pilzwald, wo wir kleine Gänschen gegessen haben, leckeren Kinderpunsch trinken durften und vor allem das allerwichtigste: Unsere Kerzen in den Laternen wurden endlich entzündet und mit sehr feierlichen Gesichtern sind wir durch den Pilzwald gewandelt und haben Martinslieder gesungen. Wir waren wirklich sehr vorsichtig, damit die Laternen nicht kaputtgehen oder gar Feuer fangen. Alles hat gut geklappt und nach unserer Stärkung sind wir wieder zurück zu unserem Platz spaziert 😊.

Am Donnerstag waren die Marder schon etwas ungehalten: Wann findet denn jetzt endlich wieder mal Vorschule statt??? Gefragt – getan!! Mit Melanie gab es eine neue Knuffgeschichte im Bauwagen und das neue selbstgestaltete Blättermemory wurde auch noch ausprobiert. Draußen waren die Dinos und Frischlinge aber auch nicht faul! Mit Martin wurde gesägt und gebaut, während Stephi mit ein paar Kinder aus Wolle kleine Schäfchen gestaltet hat.

Den Freitag haben wir uns ganz gemütlich gemacht. Über dem Feuer haben wir uns eine feine Gemüsesuppe gekocht und anschließend gut schmecken lassen und danach, passend zum Wochenende, durften wir eine Entspannungsgeschichte zum Thema Eichhörnchen genießen!

Wochenbericht 2.11. – 6.11.20

Dass der Herbst da ist, ist nicht mehr zu übersehen. Überall raschelt das Laub auf dem Waldboden, die Baumkronen haben ihre Blätter fallen lassen und wenn man genau hinsieht, kann man die vielen schönen Spinnwebgebilde bewundern, die von dicken Wassertropfen, die wie Perlen aussehen, geschmückt werden. Morgens ist es immer ein bisschen neblig und so hat Stephis Geschichte, die sie uns am Montag mitgebracht hat ganz wunderbar gepasst: „Zwei Bäume im Nebel“ hat die geheißen und da ging es um die Freundschaft zweier Bäume und die Waldtiere haben natürlich auch eine Rolle gespielt. Die Geschichte war sehr lang, aber Stephi hat sie beim Erzählen noch mit Naturmaterial und gestrickten Fingertierchen so schön mitgespielt, dass wir das locker ausgehalten haben und ganz gespannt gelauscht haben. Auch ein Igel kam in der Geschichte vor und so hatten wir nach dem langen Sitzen und Stillsein große Lust aus Hackschnitzeln und Stöcken einen lustigen Riesenigel mit Caroline zu bauen. Lionel hat ihn auch gleich getauft, das ist nämlich ein Igelmädchen und heißt Mimi 😊. Danach waren wir ordentlich hungrig und mussten uns erst einmal bei der Brotzeit stärken. Später durften wir frei spielen und zwei Kinder haben an den Laternen weitergebastelt.

Am Dienstag war es dann endlich soweit: die letzten beiden Laternen waren nun fertig, jetzt muss nur noch alles gut trocknen, bevor die schönen runden Lampions noch einen Stecken zum Tragen und eine Kerze bekommen. Zum Einstimmen haben wir die St. Martinslieder ausgepackt und gleich mal die ersten geübt. Und weil uns die stachligen kleinen Freunde nun schon eine Weile beschäftigen, hat uns Caroline Salzteig mitgebracht, aus dem sich jedes Kind ein kleines Igelchen formen und mit Stöckchen verzieren durfte.

Ja was lag denn am Mittwoch in der Morgenkreismitte? Ein roter Umhang? Ein Holzschwert und ein Rupfentuch? Das konnte doch nur eines bedeuten!! Endlich durften wir wieder die St. Martinsgeschichte spielen! Schnell wurden ein Soldat, ein Bettler und zwei Torkinder ausgewählt und alle anderen sangen dazu das St. Martinslied, das die ganze Geschichte zum Mitspielen erzählt. Natürlich wurden die Darsteller noch ein paarmal ausgetauscht, weil ja jeder mal drankommen wollte….Nach Morgenkreis und Brotzeit sind die Marder mit Melanie in den Bauwagen zur Vorschule gegangen, um dort spannende Feuerexperimente auszuprobieren. Der Umgang mit Feuer ist ja nicht ungefährlich, deswegen ist es wichtig, dass man sich da gut auskennt! Alle anderen konnten mit Caroline und Ela aus gepressten Blättern, Kleister und Butterbrotpapier schöne, gespenstische Nebelbilder gestalten 😊.

Am Donnerstag war es dann aber wirklich Zeit für einen kleinen Ausflug und da wir ja noch Stöcke für unsere Laternen sammeln mussten, war es eine gute Idee in den Fichtenwald zu spazieren und dort die richtigen auszusuchen. Der Martin war an diesem Tag auch wieder da und was gibt es Schöneres, als mit einem echten Martin die St. Martinsgeschichte nachzuspielen 😊?! Und wer eher Lust auf Basteln hatte, konnte mit Stephi süße kleine Hagebuttenmännchen gestalten. Also ehrlich, wir machen so schöne Sachen zusammen – die Kindergartenzeit sollte nie enden…😉.

Auch am Freitag gab es nochmal das St. Martinrollenspiel im Angebot, bevor wir am Feuer Kartoffelgulasch gekocht und Feuergeistermuffins gebacken haben. Jaaaa, da staunt ihr, was wir ohne Ofen und Elektroherd so alles zaubern, gell?! Auf jeden Fall war es ein sehr gemütlicher Freitag, an dem wir zu guter Letzt noch unsere Stöcke an den Laternen befestigt haben. Alles in allem – eine gelungene Woche 😊!

Wochenbericht 26.10. – 30.10.20

Huii!!! So viele bunte Blätter wirbeln durch die kühle Herbstluft und rascheln unter unseren Füßen auf dem Waldboden! Da hatte Melanie die schöne Idee, verschiedene Blätter und Kastanien auf Schnüre zu fädeln und dann damit unseren Platz zu schmücken. Ruckzuck waren alle Plätze am Basteltisch besetzt, das hat uns viel Spaß gemacht 😊. Und unser Wald ist jetzt auch wieder ein bisschen hübscher geworden. Und dann durften wir auch noch verschiedene Fundstücke wie Laub oder Stöckchen genauer durch unsere Stereolupe betrachten – das war total spannend, wie anders die Dinge aussehen, wenn sie um ein Vielfaches vergrößert werden. Ein paar Kinder sind mit kleinen Spiegeln unterwegs gewesen, um damit zu experimentieren. Da kann man plötzlich alles über oder hinter sich betrachten, ohne den Kopf drehen zu müssen – spannend!! Naja, zugegeben, ein paar Mädels und Buben haben lieber hingerissen ihre Gesichter betrachtet, aber das sind ja auch kleine Wunderwerke der Natur und einer eingehenden Untersuchung allemal wert 😉.

Am Dienstag wurden wieder ein paar Laternen gebastelt, jetzt fehlen nicht mehr viele, das schaffen wir sicher bis St. Martin! Allerdings sieht es leider so aus, dass wir das Fest wegen Corona nun doch nicht gemeinsam mit den Eltern feiern können . Die Laternenfreude lassen wir uns aber trotzdem nicht nehmen, wir werden schon schön mit den Erzieher*innen feiern, die lassen sich bestimmt was einfallen 😊. Den restlichen Vormittag haben wir frei gespielt und natürlich sind uns hier wieder die Schönsten Spielideen eingefallen, vom Pferdchenspiel bis zur Märchenburg war alles dabei!

Der Mittwochshimmel war zwar bewölkt, aber trocken, so konnte sich Martin den Wunsch erfüllen und Feuer machen. Zuvor hat uns Caroline zusammen mit dem Märchenkönig im Morgenkreis die Geschichte erzählt, wie die Menschen Feuer bekommen haben und warum das Gefieder des Raben nicht mehr weiß, sondern schwarz geworden ist. Danach wurde Holz zur Feuerstelle geschleppt, Martin hat nochmal alle wichtigen Feuerregeln erklärt und dann ging es los. Als das Feuer schön geprasselt hat, durften wir Stöcke sammeln, die die Marder flink für Stockbrot zurechtgeschnitzt haben und dann durfte jedes Kind eine Teigschlange um seinen Stock wickeln und über dem Feuer backen. Nur wenige Teigstücke sind ein bissl verbrutzelt, aber das hat nichts ausgemacht, man muss ja auch irgendwie lernen, wie das funktioniert mit der Stockbrotherstellung 😉. Alles in allem war das ein sehr friedlicher und gemütlicher Herbstvormittag im Wald.

Die Marder haben sich am Donnerstag mit Melanie zusammen mit dem Igel beschäftigt. Zuerst wurde ein Sachgespräch geführt, bevor es eine musikalische Klanggeschichte zum Thema gab. Mit dem Igel werden wir uns auch in der nächsten Woche noch beschäftigen und Martin kann seinen Lieblingswitz von den Zahnstochern und dem Bus zum Besten geben – aber den lasst ihr euch am besten von ihm selbst erzählen 😊😊! Da wir in dieser Woche nur am Platz waren, war es allerhöchste Zeit für einen Ausflug! Und so sind wir kurzerhand in den Fichtenwald spaziert, um dort den Rest des Vormittags zu verbringen.

Am Freitag durften die Marder eine Igelgeschichte vorführen und was sollen wir sagen – eine ganz hervorragende Theatergruppe ist das! Applaus!! Anschließend gab es Brotzeit und einen Ausflug zum Steinhügel. Als wir wieder zurück waren, hat Martin seinen Zauberkoffer aufgeklappt und uns einige Zaubertricks vorgeführt – so macht das Ende der Woche richtig Spaß! Danke Martin 😊😉!

Wochenbericht 19. – 23.10.20

Montagsstimmung im Wald….Einige von uns sind noch müde und hätten gern noch ein Weilchen im kuschligen Bettchen gelegen, andere sind so ausgeruht und fit vom Wochenende, dass sie buchstäblich schon Bäume ausreißen könnten… Zu unserer großen Freude hat uns Stephi im Morgenkreis wieder eine tolle Geschichte erzählt, da ging es um einen Apfel und eine Walnuss und dass, wenn jeder sein Bestes gibt, jeder gut genug ist. Das ist so ähnlich wie bei uns. Jeder ist eben wie er ist und versucht alles so gut zu machen, wie er oder sie kann und das reicht 😊! Nach der Brotzeit sind wir zu einem Spaziergang in den Fichtenwald aufgebrochen, wo wir schön gespielt und zauberhafte Naturmandalas und Bilder gelegt haben.

Am Dienstag wurde die Laternenwerkstatt wieder geöffnet und fleißig gewerkelt. Aber auch alle anderen waren eifrig am Werk. Ein paar Kinder haben sich wieder lustige Theaterstücke ausgedacht und diese dann auf ihrer selbstgebauten Bühne vorgeführt. Alle anderen wollten mit Melanie Zapfelmännchen basteln, das sind lustige Gesellen aus Zapfen und einem Apfel – deswegen heißen sie Zapfelmännchen 😉. Na und stellt euch vor, am Nachmittag kam unser Chef, der Sven vorbei und hat gefragt, ob wir Coronaviren gebastelt haben!! Unverschämtheit!!!!!! Obwohl…..wenn man die pieksigen Gesellen genauer betrachtet….ein bisschen sehen sie schon wie diese stachligen Plageviren aus….Hauptsache, wir hatten Spaß beim Basteln, finden wir 😉.

Am Mittwoch kam Lola mit einem großen Backblech in den Wald, da ahnten wir schon, dass dies ein guter Tag werden würde 😉. Wir feierten ihren 5. Geburtstag und nach der Brotzeit gab es für jedes Kind einen Muffin mit viel glücksbringendem Sternenstaub obendrauf – lecker! Nach dieser feinen Stärkung durften die Marder mit Melanie in den Bauwagen gehen, wo sie zusammen ein tolles Blättermemory gebastelt haben.

Natürlich musste die ganze Bande zwischenzeitlich raussausen, um immer zwei passende Blätter zu suchen, die dann aufgeklebt wurden – echte Vorschularbeit halt! Die Dinos und Frischlinge durften in der Zwischenzeit mit Ela sägen üben.

Donnerstags war es dann mal wieder Zeit für einen Ausflug. Mit gepacktem Bollerwagen und viel guter Laune im Gepäck ging es los in den Fichtenwald, wo dann während eines gemütlichen Picknicks geschmaust wurde, bevor alle zum Spielen und Toben und Bauen ausgeschwärmt sind.

Am Freitag war nochmal Zeit für die Laternenwerkstatt, da geht´s gut voran, Vor allem sind unsere diesjährigen Laternen nichts für Eilige. Wenn man einmal angefangen hat, muss man dranbleiben bis zum Schluss – und das haben bisher alle mit viel Eifer und Liebe zum Detail gut geschafft! Und auf Wunsch einiger Kinder ging es dann noch los zu einem Steinhügelspaziergang. Da durfte gerutscht und runtergekullert werden, graben, balancieren und buddeln gehören hier selbstverständlich auch dazu – herrlich! Der Herbst begleitet uns jetzt überall hin, es gibt sonnige, neblige, kühle, windige Tage, aber auch zauberhafte, mystische und geheimnisvolle Momente im Wald….wenn wir nur zur rechten Zeit innehalten und der Natur lauschen, wie still sie jetzt wird……

Da draußen im Wald,

da raschelt es leis,

da fallen die Blättlein,

da wird es bald weiß.

Der Wald, er verlor ja sein buntes Gewand,

wie Falter, so fliegen die Blättlein durchs Land.

-Johanna Ruß

Wochenbericht 12.10. – 16.10.20

Na das war aber jetzt allerallerhöchste Eisenbahn!!! Endlich haben wir Samuels 4. Geburtstag nachgefeiert (er hatte im April, aber wegen Corona konnten wir das ja nicht feiern … )! Nach den ganzen Feierlichkeiten gab es Brotzeit und Kuchen und dann durften wir das Freispiel in vollen Zügen genießen. Mit Fußballspielen, Nüsse knacken und Bücher lesen ließen wir den Vormittag an uns vorübersausen 😉.

Jetzt ist es morgens schon ganz schön kalt, so dass wir ohne Handschuhe gar nicht mehr gerne spielen wollen. Ein bisschen wärmer wird es immer erst mittags, aber das macht nichts, wir sind ja warm angezogen und flitzen eh die meiste Zeit herum, sodass uns nicht kalt wird. Der Wald hat sein Herbstgewand angezogen, die Blätter der Bäume verfärben sich und segeln leise von den Baumkronen auf die Erde hinunter. Die beste Zeit, um an unseren Martinslaternen weiterzuarbeiten. Mit Papier und Kleister wurde im Bauwagen fleißig gewerkelt und geklebt, jetzt müssen sie nur noch trocknen und nächste Woche dürfen wieder vier Kinder ihre Laternen gestalten. Einige Kinder haben an diesem Dienstag ein selbsterdachtes Theaterstück einstudiert. Unsere Handpuppentiere waren auch alle dabei und das Ensemble wurde nach Beendigung der Vorstellung ausgiebig beklatscht 😊. Am Maltisch wurde eifrig gemalt und gebastelt und die neuen Stifteköcher werden eifrig genutzt.

Am Mittwoch sind die Marder gleich nach der Brotzeit in den Bauwagen zur Vorschule verschwunden. Von Caroline haben sie ihre neuen Schreibhefte bekommen, die alle gleich mit ihrem Namen versehen haben. Auf die erste Seite durfte sich jedes Kind selbst malen und ab nächster Woche werden dann spannende neue Wörter gesammelt und geschrieben. Und gemalt wird natürlich auch 😉. Zum Schluss gab es noch eine Knuff-Geschichte, bevor alle wieder raus zum Spielen geflitzt sind. Alle anderen haben in der Zwischenzeit Stöcke zum Bauen gesammelt und als wir nichts Gescheites mehr bei uns gefunden haben, sind wir mit dem Bollerwagen zum Fichtenwald aufgebrochen, um dort noch schöne lange Stöcke zu sammeln. Hat sich gelohnt 😊!

Bei der Vorschule am Donnerstag ging es um das Eichhörnchen. Das haben sich die Marder gewünscht, weil es ja bei uns zur Zeit ein ganz vorwitziges Eichhörnchen am Platz gibt. Das flitzt immer in unserer Nähe herum und ist anscheinend genauso neugierig wie wir. Da wollten wir dann doch mal Näheres über diesen flinken Waldbewohner wissen… die Dinos und Frischlinge haben sich in der Zwischenzeit mit Martin bei lustigen Kreisspielen vergnügt und zum krönenden Abschluss gab es noch ein Eichhörnchenlied.

Am Freitag hat es scheußlich viel geregnet, aber damit wir keine schlechte Laune bekommen, hat Marina eine schöne Entspannungsübung mit uns gemacht, die hieß „Leicht wie eine Feder, schwer wie ein Stein“. Hach, Marina, du bist einfach die beste Entspannungskünstlerin…mit dir sind wir so entspannt, das ist einfach wundervoll 😊! Um die Woche bei diesem S…wetter gut zu Ende bringen zu können (wir wollen ja nicht, dass die ganze mühevoll erarbeitete Entspannung wieder flöten geht😉), sind wir in den Pilzwald aufgebrochen, dort lässt es sich dank dichtem Astwerk auch bei Regen ganz gut aushalten…

Wochenbericht vom 5. – 9.10.20

Tiago ist an diesem Montag ganz aufgeregt in den Kindergarten gekommen! Er hatte Kuchen dabei und da war uns natürlich gleich glasklar: er hat Geburtstag und es gibt einen guten Grund zu feiern 😊! Drei Jahre ist er jetzt „alt“! Herzlichen Glückwunsch Tiago und danke für die feinen Muffins 😉! Stephi hat uns dann im Morgenkreis eine Mäusegeschichte von zwei kleinen Mäuschen erzählt, die das Teilen gelernt haben – mucksmäuschenstill waren wir da 😊! Weil es halt einfach so schön ist, wenn uns jemand eine Geschichte erzählt… Antonia hat anschließend vier Steine aus dem Beutel mit den Kindernamen gezogen und genau diese vier Kinder durften dann mit Caroline in den Bauwagen gehen, um die ersten St. Martinslaternen zu basteln. Die werden in diesem Jahr etwas aufwändiger, deshalb fangen wir sicherheitshalber schon mal damit an 😉. Die anderen haben gespielt oder waren am Maltisch künstlerisch tätig.

Am Dienstag haben wir unser Herbstlied wieder gesungen und die Marder konnten nach der Brotzeit mit Caroline und Martin in den Bauwagen, um „Knuff“ zu lesen. Ganz konzentriert waren alle beim Zuhören und eifrig beim Lösen der Rätsel und Aufgaben hinterher. In der nächsten Woche bekommt jedes Marderkind ein kleines Schulheft, da können dann lauter interessante oder spannende Wörter rein- und abgeschrieben werden. Dann weiß man nicht nur wie die Dinge heißen, sondern auch wie sie als Wörter aussehen. Die Dinos und Frischlinge haben sich zwischenzeitlich mit Melanie und Stephi an den Basteltisch gesetzt und schöne Herbstketten aus Kastanien und Blättern gebastelt. Die hängen jetzt fröhlich zwischen den Fichten und schaukeln im Wind 😊. Na, und dann durften wir endlich ein großes Geheimnis lüften, dass wir bis zuletzt nicht verraten haben! Caroline ist nämlich in dieser Woche 10 Jahre im Waldkindergarten und wir haben für sie ein Lied gedichtet und gesungen und aus Filz Schmetterlinge und ein Zwergenbild zum Aufhängen gebastelt. Theresa hat uns auch besucht und die Minis sind zu uns vorgekommen. Außerdem haben die Erwachsenen noch ein wunderschönes Fotoalbum mit persönlichen Briefen für Caroline gebunden, sie hat sich riesig gefreut und war sehr gerührt…Das war aber noch nicht alles: Marina kam plötzlich mit einem großen Eimer und Stöcken drin um die Ecke und hat phantastisch große Seifenblasen gezaubert – das war vielleicht schön <3. Zu guter Letzt gab es noch Kuchen, den wir uns alle gut schmecken ließen. Wir glauben, Caroline hat sich so gefreut, dass sie sicher nochmal 10 Jahre bei uns bleibt 😉!

Auch am Mittwoch gab es nochmal Programm für die Vorschulkinder, sie haben ihr Thema, die Buche, nochmal bearbeitet. Alle anderen sind zum Pilzwald aufgebrochen, es hat ein bisschen geregnet an diesem Tag und dort ist der Wald so dicht, dass man lange trocken bleibt. Später sind die Marder noch nachgekommen und gemeinsam sind wir zurückspaziert. Wir können jetzt übrigens schleichen wie die Indianer – ganz leise…aber wenn wir wollen, können wir auch losrennen mit lautem Kriegsgeheul 😉!! Wieder zurück am Platz sind wir nochmal in den Genuss von Marinas Seifenblasenspektakel gekommen – zirkusreif, wirklich!!

Am Donnerstag haben wir uns zum Thema „Baum“ unterhalten. Nach der Brotzeit ging es auf Wunsch der Marder noch einmal in den Pilzwald, die sind am Mittwoch ja gar nicht mehr zum Spielen gekommen, weil wir, als sie angekommen waren, schon wieder zurück mussten. Es ist dort immer ein bisschen gruslig, weil es so duster ist. Aber das mögen wir ja und finden in unserer Phantasie jedesmal tolle Spielideen…

…und schon ist es wieder Freitag! Im Morgenkreis haben wir unser „Für die Erde singen wir“ Lied gesungen und passend zur Erntedankzeit über dem Feuer eine Kürbissuppe gekocht. Lecker! Seit einiger Zeit schon beobachten wir immer mal wieder ein Eichhörnchen, das uns besuchen kommt und sich ziemlich nah zu uns her traut. Das ist natürlich toll, weil wir es dann ganz genau beobachten können! Gleich danach haben wir aus Blättern ein Eichhörnchen auf Papier geklebt – wir wissen ja jetzt, wie es aussehen muss 😉!

Wochenbericht vom 28.9. – 2.10.20

Hurra! Balthazar ist 5 Jahre alt geworden! Zwar schon letzten Freitag, aber da waren wir ja nicht im Wald, deshalb wurde an diesem Montag im Wald kräftig nachgefeiert – mit Muffins und unserem schönen neuen Geburtstagsritual. Natürlich durfte er auch eine Krafttierkarte ziehen – den Specht! Alle guten Eigenschaften dieses Tieres werden ihn nun in diesem neuen Lebensjahr begleiten und beschützen 😊. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht so schön, es war neblig und hat immer mal wieder genieselt, wir haben aber trotzdem wie geplant unsere Kürbis-Kartoffelsuppe über dem Feuer gekocht. Einige Kinder haben sehr fleißig beim Schnippeln und Vorbereiten geholfen, während die anderen Holz zur Feuerstelle geschleppt haben. Aber alle wurden mit einer köstlich wärmenden Suppe belohnt 😉!

Am Dienstag sind wir nach dem Morgenkreis zum Fichtenwald aufgebrochen, um dort eine Weile zu spielen und um Blätter zum Pressen zu sammeln. Wir müssen aber wohl noch ein bisschen warten, bis der wilde Wind die Baumkronen ordentlich durchschüttelt, damit sie ihr prächtiges Laubwerk zu Boden segeln lassen… Ein paar schöne Exemplare haben wir aber schon gefunden. Als wir zurück waren, haben wir uns am Platz noch lustige Spiele mit den Pferdeleinen überlegt und kleine Lager gebaut. Und schwupps, war der Vormittag schon wieder vorbei…

Im Morgenkreis am Mittwoch haben wir uns übers „Streiten“ unterhalten. Wir haben besprochen, warum es besser ist miteinander zu sprechen, als sich gegenseitig zu hauen, zu schubsen oder gar zu beißen oder zwicken. Eigentlich kennen wir die Regeln schon ganz gut, wenn wir so friedlich zusammensitzen, aber wenn wir dann beim Spielen in Streit geraten und so richtig in Rage sind, kann es schon mal passieren, dass wir eben alle diese Regeln mal kurz vergessen haben… aber wir arbeiten dran – versprochen! Danach gab es eine tolle Überraschung: Wir waren schon ganz neugierig, was uns Caroline in der großen Schachtel mitgebracht hat und dann war es endlich soweit: jedes Kind bekommt in diesem Jahr seinen eigenen Stifteköcher mit Buntstiften und Wachsmalkreiden drin. Mit Namen und Garderobenbild versehen kann es keine Verwechslungen geben und jedes Kind muss von nun an selbst dafür sorgen, dass kein Stift verloren geht. Wenn das doch einmal so ist, muss man nämlich einen ganzen Monat warten, bevor man ihn ersetzt bekommt! Also auf jeden Fall waren wir alle sehr stolz auf unseren Köcher und wollen uns bemühen, gut darauf aufzupassen 😉. Der Maltisch war danach voll besetzt und lauter Kindergesichter mit eifrig roten Bäckchen haben sich über das Malpapier gebeugt, um mit den neuen Stiften wunderschöne Bilder zu malen! Die Nicht-Maler haben sich derweil mit Bilderbuchlesen mit Martin oder Pferdchenspielen vergnügt.

Donnerstag war dann endlich wieder Vorschulzeit für die Marder. Mit Melanie unternahmen sie eine kleine Exkursion zum Thema „Buche“. Da denkt man immer, man weiß schon viel und muss dann feststellen, dass es immer noch eine Menge zu manchen Themen zu lernen gibt…Es war sehr spannend sich mit einem bestimmten Baum intensiv auseinanderzusetzen. Hoffentlich gibt es noch viele solcher tollen Angebote! Da der Tag so schön sonnig und bunt war, hatten wir große Lust den Herbst mit ein paar Herbstliedern zu begrüßen und zu ehren – schließlich beschenkt er uns jedes Jahr mit einer Fülle an Früchten, verschiedenen Getreidearten und Gemüse, das wir uns gerne schmecken lassen 😊.

Am Freitag hat uns Marina mit einer schönen Entspannungsrunde überrascht. Mit einer Trommel hat sie uns ganz sanft in das Ende der Woche träumen lassen. Danach waren wir alle sehr friedlich gestimmt und sind nach der Brotzeit in den Fichtenwald gewandert, um dort zu spielen und um Naturmaterial für ein Erntedankmandala zu sammeln 😊.

Wochenbericht vom 21. – 25.9.20

Das wird mal eine ausgesprochen kurze Woche, da unsere Erzieher*innen am Donnerstag und Freitag eine Fortbildung machen dürfen. Die sind schon ganz aufgeregt und freuen sich auf die gemeinsame Zeit und, dass sie was Neues lernen und erfahren dürfen natürlich. Und wir sind schon gespannt, was sie erzählen, wenn wir uns dann wiedersehen. Aber die Woche beginnt ja bekanntlich mit dem Montag und da haben wir kurzerhand beschlossen einen Ausflug in den Fichtenwald zu unternehmen. Es war wieder ein sehr sonniger und warmer Tag und wir konnten den Wald noch einmal sehr in seinem Altweibersommerkleid genießen. Da wurde viel gebaut und gebuddelt, geklettert und gelesen. Als wir wieder zurück am Bauwagen waren, wurden die neuen Kinder und die neue Stephi von Caroline fotografiert, damit die dann auch alle ein schönes Bild auf der Geburtstagstafel und unserer Dienstetafel bekommen 😊.

Wir versinken immer noch in unserem Kartoffelmeer, obwohl sich schon viele Mamas und Papas von den Knollen mit nach Hause genommen haben! Da haben sich die Erwachsenen gedacht, man könnte ja die nicht mehr ganz so schönen aussortieren, auseinanderschneiden und damit drucken. Das haben wir dann auch gemacht. Da sind lauter lustige gedruckte Kartoffelkönige rausgekommen! Mit dicken Bäuchen und einer Krone auf dem runden Kartoffelkopf 😉. Wer schon ein bisschen geschickter mit dem Messer umgehen konnte, durfte sich die Schnittflächen der Kartoffeln auch zurechtschnitzen mit Dreiecken oder Ähnlichem. Die Stephi und der Martin haben ganz schön geschwitzt, so eine wilde Farbenschlacht haben wir uns da am Maltisch geliefert 😊! Wer davon genug hatte, durfte spielen oder schaukeln und die Vorschulkinder haben mit Melanie an ihrem Marderbild weitergearbeitet.

Ja und dann kam der Mittwoch!! Es war, als würden über uns lauter Riesen eimerweise ihre Wasservorräte ausschütten und uns vom Platz spülen wollen… Der Waldboden konnte soviel Regenwasser garnicht auf einmal aufnehmen und so bildeten sich null komma nix große Pfützen und kleine Badewannen, in denen wir uns zwergerlwohl gefühlt haben, während wir uns darin wälzten, oder matschten. Die Erwachsenen waren eigentlich den ganzen Vormittag damit beschäftigt irgendjemanden umzuziehen oder klamme Händchen aufzuwärmen. Nach und nach kamen alle Zwergerl in den Bauwagen, um sich aufzuwärmen oder zu trocknen. Da wurden dann alle Spiele und Bücher mal wieder aus dem Regal geholt und nach einer Weile wollten dann alle wieder raus zum Spielen… Nach diesem doch recht anstrengenden Vormittag waren wir eigentlich ganz froh, dass wir vier Tage zum Erholen zuhause haben…😉.

Wochenbericht vom 14. – 18.9.20

Traumhaftes Herbstwetter begleitet uns durch diese Woche! Die Sonne lacht so schön sie kann, trotzdem ist es morgens jetzt schon recht kühl und wir müssen uns wie die Zwiebeln im Laufe des Tages nach und nach entblättern 😊. Am Montag hat uns gleich nach der Brotzeit die Wanderlust gepackt und wir sind zum Zahlenwald aufgebrochen. Das Gras ist dort so hoch gewachsen, dass sich unsere Kleinsten wie im Dschungel gefühlt haben müssen. Aber zum Glück war ja der Martin dabei, das ist dann so wie am Meer, wo man sich am Leuchtturm orientieren kann 😉. Wir haben eine riesige Wurzel von einem umgestürzten Baum entdeckt, dort konnte man herrlich klettern und graben.

Wieder zurück haben sich einige Kinder mit Martin am Rangelplatz niedergelassen und sie haben sich in der warmen Mittagssonne Geschichten erzählt. Antonia hat an diesem Tag einen toten Vogel gefunden, der musste natürlich auch noch feierlich bestattet werden.

Am Dienstag durften wir wieder ein neues Gesicht begrüßen: Lionel ist da! Herzlich willkommen! Er kennt uns ja auch schon ein bissl, als ehemaliger Waldmini 😊. Außerdem feierten wir Tonis 5. Geburtstag nach und er hat sich sein Krafttier für dieses Lebensjahr aus dem Kartenstapel gezogen: das Eichhörnchen! Es ist flink und kann gut für sich sorgen, wichtige Eigenschaften für ein Waldkind! Martin hat mit ein paar Kindern einen kleinen Spaziergang zum Kartoffelacker gemacht, wo der Bauer gerade beim Ernten war. Das war so aufregend, dass sich Martin dem Bulldog todesmutig in den Weg gestellt hat und den Bauern gefragt hat, ob wir uns die Kartoffeln, die auf dem Feld liegen geblieben sind, holen dürfen. Und stellt euch vor, er hat´s erlaubt! Mit dieser frohen Botschaft ist das Grüppchen dann zurückgekommen und gleich am nächsten Tag wollten wir uns auf die Socken zum Acker machen. Zunächst wurde aber noch ein Basteltisch mit Zapfen, Pfeifenputzern und Beeren hergerichtet und wer Lust hatte, durfte mit Melanie lustige Zapfenmännchen basteln.

Mittwochs sind wir frisch gestärkt nach der Brotzeit mit unserem Bollerwagen und den Trinkflaschen zum Kartoffelacker aufgebrochen. Da lagen noch so viele Kartoffeln rum, dass wir den Wagen randvoll bekommen haben. Und richtig riesige Kartoffeln waren da dabei – toll!! Allerdings war es sehr warm an diesem Tag und so mussten wir ein paar Trinkpausen im Schatten einlegen. Auf jeden Fall haben wir jetzt eine Ahnung, wie anstrengend so ein Bauernleben ist und wie wertvoll so eine Knolle ist, da es sehr viel Arbeit ist, bis sie endlich auf dem Teller liegt! Ein paar ramponierte Exemplare durften wir auch mitnehmen, die kann man ja immerhin noch zum Kartoffeldruck verwenden, dann sind die auch nicht umsonst gewachsen 😉.

Am Donnerstag waren die Großen schon sehr aufgeregt, weil das erste Mal Vorschule mit Melanie im Bauwagen anstand. Sie haben sich ausführlich über ihren neuen Namensgeber unterhalten – den Marder. Da kamen spannende Dinge ans Licht, dass es nämlich nicht nur „den Marder“ gibt, sondern ganz verschiedene Exemplare, sogar der Dachs gehört in diese Gattung! Danach wurde noch eine Collage mit den Wünschen für das letzte Kindergartenjahr gefertigt. Unser letztes neues Kind ist angekommen: Theo! Auch ein ehemaliger Mini, herzlich willkommen, lieber Theo! In der Freispielzeit wurden Kreisspiele gespielt und Martin hat mit den Dinos und Frischlingen auf deren Wunsch St. Martin gespielt und die passenden Lieder gesungen. Naja, ist schon noch ein bisschen früh dafür, aber immerhin sind dann im November alle textsicher 😊😉!

Endlich, endlich dürfen wir wieder Feuer machen und kochen. Klar, an diesem Freitag wollten wir was mit unseren Kartoffeln machen! Es gab leckere Feuerkartoffeln mit Schinken und Kräuterquark – das Leben ist schön 😊😊! Und passend dazu spielten wir die Geschichte vom Kartoffelkönig. Antonia war die Hexe mit einer scheußlichen Warze auf dem Kinn, Felix durfte die Mutter spielen und Amelie und Resi waren zwei arme Kinder (herausragende schauspielerische Leistung 😉!!) und unsere Handpuppentiere durften auch mitspielen. Allesamt glänzende Schauspieler, das können wir euch sagen! Und zum krönenden Abschluss hat Martin noch gezaubert: Schneemännerkinder, blaue Kugeln in rote, einen großen Würfel in acht kleine und ein schlappes Seil wurde ganz fest…magisch dieser Freitag, wir freuen uns schon auf die nächste Vorstellung😉!

Wochenbericht vom 7.9. – 11.9.20

Da sind wir wieder! Drei lange Wochen waren wir nicht im Wald, zumindest nicht im Kindergarten. Einige sind weggefahren, andere haben die Urlaubstage gemütlich zuhause verbracht. In diesem Jahr ist sowieso alles ein bisschen anders, wegen Corona. Aber zum Glück passen alle Erwachsenen gut auf uns auf, sodass wir trotz allem eine schöne, unbeschwerte, freie Sommerzeit verbringen konnten. Der Wald hat sich auch wieder ein wenig verändert. Manche Blätter färben sich schon gelb oder segeln vereinzelt von den Bäumen. Auf dem Waldboden sind ganze Schwammerlfelder gewachsen, die aber unsere begeisterten Kinderfüße schnell platt gemacht haben 😊. An diesem ersten Montag haben wir vor allem erst mal Emilias 5. Geburtstag gefeiert! Mit Singen, Muffins, Gratulieren und allem Drum und Dran!

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Außerdem ist Stephie ab jetzt fest im Erwachsenenteam dabei. Herzlich Willkommen! Mit viel Freude haben wir an diesem Tag wieder alles neu erkundet und entdeckt und viel zusammen gespielt. So manches Kind, das jetzt in der Schule ist, wurde schmerzlich vermisst, aber wir sind sicher, dass wir wieder eine tolle neue Gruppe werden, wenn erst mal alle da sind.

Den Anfang haben Luisa und Valentin gemacht, die am Dienstag ihren ersten Tag bei den Zwergerln hatten. Naja, so ganz stimmt das nicht! Immerhin war der große Bruder schon bei uns und die beiden waren im letzten Jahr bei den Minis, also schon erprobte Waldkinder.

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Wichtig war uns auch, dass wir uns neue Gruppennamen aussuchen dürfen. Und so heißen die mittleren Kinder jetzt „Dinos“ und die Vorschulkinder sind die „Marder“. Die Kleinsten bleiben die Frischlinge, das passt einfach so schön und sie wären wahrscheinlich auch noch ein bissl überfordert mit so einer demokratischen Abstimmung 😉. In der Vorschule haben sich die Marder entschieden das Buch „Der 35. Mai“ von Erich Kästner zu lesen, oder, wenn man mal Lust auf Abwechslung hat, geht natürlich auch mal eine Knuffgeschichte. Währenddessen haben sich die Dinos beim Sägen geübt und sehr gefreut, dass sie jetzt endlich auch dieses ganz wunderbare Werkzeug benutzen dürfen!

Am Mittwoch haben wir schon wieder gefeiert: auch Antonia hatte in den Ferien Geburtstag und ist 4 Jahre alt geworden. Mit feinem griechischem Gebäck (das heißt Koulourakia), dass sie mit der Oma gebacken hat, haben wir sie hochleben lassen!

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Die Marder waren an diesem Tag sehr aufgeregt, weil sie mit Melanie ihren Schnitzausweis machen durften. Alle haben den Test bestanden und sind jetzt stolze Besitzer eines solchen Ausweises. Allerdings ist es da wie beim Autoführerschein: wer sich nicht an die Regeln hält, muss den Schein abgeben und muss nochmal kräftig üben…. War aber in der Vergangenheit noch nie der Fall 😉! Alle anderen konnten entweder mit Martin Astscheiben sägen oder mit Caroline das Bilderbuch vom „schaurigen Schusch“ lesen, bevor auch der dritte Tag der Woche schon wieder vorbei war.

Am Donnerstag ist dann Tiago, der kleine Bruder von Mariella, zu uns gestoßen. Und damit er gleich mal sieht, wie spannend alles bei uns ist, haben wir einen kleinen Ausflug zur Brückenbaustelle unternommen. Naja, wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir da wieder drüber gehen oder fahren können…. Aber interessant war es allemal! Als wir wieder zurück waren, haben uns die Erwachsenen Schaukeln und Hängematten aufgebaut und so haben wir uns ganz zufrieden durch den Donnerstag geschaukelt.

Na und endlich, endlich dürfen wir wieder kochen!! Am Freitag gab es zu unserer großen Freude Grießbrei mit Apfelmus! Das war superlecker und wir haben uns riesig gefreut, dass wir nun wieder den Kochlöffel schwingen dürfen 😊!! Rund ums Kochen und Essen war viel Zeit für´s Freispiel und am Ende des Vormittags haben wir noch „Der gemütliche Sessel“ gespielt.

Wochenbericht 10. – 14.8.20

Unsere letzte Woche vor den Sommerferien im Wald bricht an. Die Sonne lacht strahlend vom fast wolkenlosen Himmel und wir sind alle bestens aufgelegt 😊. Die Vorschulkinder sind nur noch zu viertund schon ganz schön aufgeregt, weil ja jetzt bald die Kindergartenzeit für immer und ewig vorbei sein wird…. Melanie hatte die gute Idee einen kleinen Ausflug in den Fichtenwald zu unternehmen und dort einen Seilegarten für uns aufzubauen. Eine Frau – ein Wort! Aufgepackelt mit allem was für einen ordentlichen Seilespielplatz nötig ist, sind wir in den Fichtenwald aufgebrochen und haben dorteinen fröhlichen Vormittag verbracht.

Am Dienstag wollten die Erwachsenen anfangen die Bauwägen ein bissl auszumisten und aufzuräumen, damit wir alle ordentlich in die Ferien starten können am Freitag 😉. Für uns gab es dieMöglichkeit frei zu Spielen oder uns auf der Schaukel und der Hängematte auszutoben, die Melanie vorher aufgebaut hatte. Der Tag verlief friedlich und auch das Wetter hat wieder super mitgespielt😊. Nur der Martin fehlt manchen von uns ein bisschen, er ist ja gerade bei den Minis, damit die Kleinen im Herbst schon mal ein bekanntes Gesicht sehen, wenn sie zu uns kommen. Zum Glück waren Marlene letzte Woche und Marina in dieser bei uns vorne, so hatten wir Gelegenheit mal viel Zeit mit ihnen zu verbringen.

Am Mittwoch war es sehr warm und so wurde beschlossen, dass wir den kurzen schattigen Weg in den Fichtenwald gehen, um dort zu spielen. Melanie hat uns ein Waldtrampolin und eine Hängematte aufgebaut und wer darauf keine Lust hatte, durfte Bilderbücher betrachten oder bekam vorgelesen oder mit Marina Zwergenhäuschen bauen oder sich einfach nur auf den Rücken legen unddie Zweige der Fichtenkronen betrachten, die an diesem heißen Tag nur träge zu uns runterwinkten.

Auch der Donnerstag trieb uns morgens schon den Schweiß aus den Poren und die Sonne knallte vom Himmel! Marina hat mit uns Fächer gebastelt, das war zumindest eine kleine Abkühlung, sich damit ein kleines Lüftchen zuzufächeln 😉. Ansonsten haben wir alle fröhliches und kreatives Freispiel genossen 😊.

Der Freitag stand dann, wie jedes Jahr vor der großen Sommerpause, unter dem Aufräumstern! Wenn alle zusammenhelfen, geht das ganz schnell und um Punkt 12 Uhr sauste ein Haufen Zwergerl mit Mama oder Papa aus dem Wald, dem großen Ferienglück entgegen 😊!Servus ihr alle, wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im September 😊!

Wochenbericht 27. – 31.7.20

Endlich wurde von den Erwachsenen mal wieder eine unserer Lieblingsbeschäftigungen angeboten: wir durften nach Herzenslust mit Ton arbeiten 😊! Das war ein Geklopfe, Gedrücke und Gematsche – herrlich! Auch allerlei Holzwerkzeug zum Verzieren stand zur Verfügung und einige Kinder hatten zuvor schon die kleinen jungen Eicheln am Stiel gesammelt und zur Gestaltung mit dem Ton genutzt. Da sind sehr phantasievolle und kreative Gebilde rausgekommen 😊! Da wir an diesem Tag schon gleich nach dem Morgenkreis Brotzeit gemacht haben, hatten wir richtig viel Zeit und so manches Kind und auch die Erwachsenen waren ganz vertieft in ihre Arbeit…

…..und weil der künstlerische Montag so viel Spaß gemacht hat, ging es am Dienstag gleich kreativ weiter. Wir durften Aquarellpapier in einer Wasserwanne baden, bevor wir es mit Wasserfarben bemalt und besprüht haben und ausprobieren konnten, was das viele Wasser mit den Farben auf dem Papier so macht. Das hat sehr viel Spaß gemacht, an diesem heißen Sommertag mit soviel Farbwasser experimentieren zu dürfen 😉!

Am Mittwoch kamen alle Zwergerleltern schwer bepackt mit Wasserflaschen und Kanistern in den Wald! Samuel hat uns sogar ein kleines Planschbecken mitgebracht, dass wir dann nach der Brotzeit neben unsere Zinkwanne gestellt und auch mit Wasser gefüllt haben. Das war ein Juchzen und Lachen, als wir uns gegenseitig angespritzt haben und froh über ein wenig Abkühlung waren… Jetzt ist er also da, der Hochsommer! Es gab aber auch ein paar Kinder, die gar nicht planschen wollten, oder die, die nach kurzer Zeit im „Waldpool“ schon keine Lust mehr hatten auf das wilde Wassertreiben. Die durften dann an den Basteltisch kommen, wo sie beim Nassfilzen experimentieren konnten. Leon hat sogar für seine Eltern zwei Geheimgebilde mit Öffnung gefilzt, da kam in die Öffnung ein Bussi rein und wurde dann wieder verschlossen. „Da ist jetzt ganz viel Liebe drin!“ hat er gesagt – was für eine schöne Idee!

Und da der Donnerstag auch wieder sehr heiß was, haben sich die Erwachsenen entschlossen, uns eine zweite Runde „Wildwasserschlacht“ zu ermöglichen. Wieder schleppten die Eltern literweise kühles Nass in den Wald, um uns einen weiteren fröhlichen Tag im Wald zu ermöglichen – danke dafür! Nachdem alles Wasser verplanscht und im Waldboden versickert war, haben wir uns ein neues Spiel ausgedacht. Es heißt das „Zombiespiel“. Und das geht so: ein Kind ist der Zombie, mit aufgemaltem Zombiegesicht und einer Wäscheklammer am Ärmel. Alle anderen sind ganz normale Menschen, die im Tippi als Safe-Room sicher sind. Leider haben die da drin aber nix zu essen und würden kläglich verhungern, wenn sie nicht mutig einen der vier Töpfe mit Nahrung ergattern können, die draußen im gefährlichen Zombieland stehen. Und wird bei der Essensbeschaffung ein Zombie berührt, wird der Mensch selber ein Zombie. Wenn es aber die Menschen drei Runden lang geschafft haben einen Topf zu schnappen, ohne einen Zombie zu berühren, werden alle wieder zu Menschen. Ein sehr lustiges Spiel, wie wir finden, das werden wir jetzt öfters spielen. Allerdings vielleicht eher, wenn es nicht so heiß ist….

Der Freitag war für Moritz und Emil ein besonderer Tag: sie durften ihre Schulränzen und Schultüten mitbringen, um sie den anderen zu zeigen. Dieser Freitag war für die beiden der letzte Tag im Wald und uns allen fiel der Abschied schwer. Wir wünschen ihnen aber auf jeden Fall einen schönen, unbeschwerten Kindersommer und einen tollen Schulstart im Herbst 😊😊! Und auf Wunsch gab es noch ein paar Runden „Zombiespiel“ bevor sich die Adler mit Marina und Martin ihrem „Over and Out Kurs“ gewidmet haben. Sie haben sich über die verschiedenen Formen von Gewalt unterhalten. Das könnten z. B. körperliche oder seelische Gewalt sein, oder Gewalt gegen Dinge oder Tiere. Jedem sind ein paar Beispiele dazu eingefallen, also haben alle schon ein ganz gutes Gefühl, was Gewalt ist und wie sie sich anfühlt. Das ist wichtig, weil wir ja alle mal friedliche, respektvolle und tolerante Erwachsene werden wollen. Zum Abschluss gab es noch ein paar Kooperationsspiele, bevor wir in einsonniges Sommerwochenende starten konnten

Wochenbericht 20. – 24.7.20

Die zweitaufregendste Woche des Jahres (gleich nach Weihnachten) beginnt! In dieser Juliwoche, am Donnerstag, feiern wir mit den Adlern Abschied! Alle sind sehr aufgeregt: die Adler, weil sie die Hauptpersonen sind und ihr Theaterstück vorführen werden, die Wölfe und Frischlinge, weil sie ihr Lied vortragen und die selbstgebastelten Geschenke endlich überreicht werden, die Erzieher*innen, weil sie das jedes Jahr beim Abschiedfeiern sind und die Eltern, weil ihre Adler-Kinder jetzt flügge geworden sind und den großen Schritt ins Schulleben wagen werden 😊! Damit alles wie am Schnürchen klappt, haben wir am Montag angefangen alle Vorführungen zu üben. Natürlich streng getrennt, damit es für alle eine Überraschung bleibt! Martin ist mit den Adlern am Bauwagen geblieben, während Melanie und Caroline mit allen anderen im Fichtenwald das Abschiedslied geübt und gespielt haben.

Der Dienstag ist ähnlich verlaufen, allerdings sind da die Jüngeren schon gleich nach dem Morgenkreis in den Fichtenwald aufgebrochen, damit der nervöse Martin mit seiner Theatertruppe den ganzen Vormittag Zeit zum Kulissenbau und Proben hatte 😉. Die Wölfe und Frischlinge haben essehr genossen mal in die Rollen der Größeren zu schlüpfen. Das war schon mal ein Vorgeschmack aufdas nächste Kindergartenjahr, wenn die jetzigen Wölfe Vorschulkinder und die Frischlinge ihren Platz für die neuen Kinder frei machen. Das Wetter war bestens und so hatten alle Spaß an diesen sonnigen Sommertagen!

Mittwochs gab es dann für alle die letzten Generalproben und der Platz wurde für das große Fest am Donnerstag vorbereitet. In diesem Jahr gab es ja eine Menge zu beachten, wegen Corona. Und dann war es endlich soweit!

Frühmorgens war noch nicht viel los im Wald, nur ein paar wenige Kinder spielten am Platz, alle anderen kamen erst gegen 10:00 Uhr, als unser Fest begann. Martin hatseine Bühne aufgebaut, schnell wurden noch die letzten Schleifen an Geschenke gebunden und, in diesem Jahr zum ersten Mal, ein Hygienetisch am Eingang errichtet. Da gab es Wasser und Seife, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken. Jede Familie hat ihre eigene Picknickdecke und Brotzeitmitgebracht und Opa und Oma mussten leider zuhause bleiben, damit kein Gedränge auf dem Platz entsteht. Aber es wurde so eifrig fotografiert und gefilmt, dass viele Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause genommen werden konnten 😊. Nach dem wirklich lustigen Kasperltheater der Adler, mit Eintrittskarten am Anfang und Süßigkeiten verteilen an alle Kinder am Ende der Vorstellung, gab es viel Applaus und alle freuten sich auf das anschließende Picknick. Die Zeit raste nur so dahin und als alle einigermaßen satt waren, wurden von den Erzieher*innen Geschenke an den Elternbeirat und Vorstand verteilt, um sich für die Mühen im vergangenen Jahr zu bedanken. Die Eltern wiederum haben den Erzieher*innen auch was geschenkt. Das ganze Hin- und Hergeschenke der Erwachsenen verstehen wir sowieso nicht so ganz, aber alle haben wichtige Reden gehalten und sich sehr gerührt in die Augen geschaut. Naja, auf jeden Fall wurden die Adler dann mit ganz andächtigem Gesicht auf Rundlinge platziert und bekamen endlich ihr Lied vorgesungen, bevor sie sich ordentlich an der Schutzräucherung bedient haben. Jetzt kann in der Schule sicher nix mehr schief gehen. Zu guter Letzt bekamen alle ihre Mappen und Ordner und dann wurde es wirklich ernst: zu Coronazeiten ist ja alles ein bisschen anders, deshalb wurde in diesem Jahr kein Spalier gebildet und gesungen, sondern alle sechs Adler wurden (anständig gepolstert natürlich 😉) mit einer Decke aus dem Wald geschaukelt und rausgeworfen! Ja und dann war unser Fest, auf das wir so lange hingefiebert hatten schon wieder vorbei……

Höchste Zeit für einen langen Ausflug!! Bepackt mit allem, was wir brauchen, sind wir am Freitag zum Fischweiher aufgebrochen, um uns dort beim Spiel von den Strapazen der vergangenen Woche zu erholen 😊. Die Adler haben sich beim Selbstbehauptungskurs überlegt, wer für jede/n eine wichtige erwachsene Vertrauensperson sein könnte, der man auf jeden Fall immer ein Geheimnis, und sei es auch noch so geheim, anvertrauen könnte. Für diese jeweilige Person durften sie dann einen Stock schnitzen und mit Wolle verzieren, um diesen schönen Stock dann an eben diese Person überreichen zu können. Eine aufregende Woche geht zu Ende und wir freuen uns nun auf zwei ruhige, fröhliche letzte Wochen in diesem Kindergartenjahr….

Wochenbericht 13.07.2020  – 17.07.2020

Der Montag war ein schöner, sonniger Tag im Wald. Eigentlich so, wie man sich einen Sommertag in der Natur vorstellt. Überall summt und zwitschert es und die Sonnenstrahlen streicheln schon frühmorgens über die Haut. Die Blätter der Birken tanzen wie wild in einer sanften Brise und wirken hoch oben, wie wir Waldzwergerl unten, ganz wuselig und vergnügt 😊. An diesem Montag also haben wir uns mit dem sich rasch nähernden Abschiedsfest der Adler beschäftigt. Die Adler selbst haben sich mit Martin in eine stille Waldecke verzogen, um gemeinsam an einem Theaterstück zu arbeiten, dass sie beim Fest aufführen wollen. Die Wölfe und Frischlinge durften im Morgenkreis gleich sitzen bleiben und nachdem an alle Instrumente verteilt waren, wurde mit Melanie, ihrer Gitarre und Caroline das selbstgedichtete Abschiedslied für die Adler geübt. Das fanden alle ganz witzig und wir glauben, den Adlern gefällt es am Ende auch 😉.Für die Adler war der Kindergartentag am Nachmittag ja auch noch nicht zu Ende! Mit Martin und Marina durften sie sich am Abend zu einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer und zu einer Nachtwanderung treffen. Das war echt aufregend, da der Wald in der Dämmerung und abends schonein bissl gruslig ist. Aber alle haben dieses Abenteuer unbeschadet überstanden und werden es als schöne Erinnerung im Herzen behalten <3!

Am Dienstag bekamen wir Besuch von Rebecca. Sie ist Studentin für Forstwirtschaft und wollte sich unseren Kindergarten mal für zwei Tage ansehen. Wir glauben, es hat ihr gut gefallen 😊. Nachdem der Bollerwagen gepackt war, sind wir in den Fichtenwald spaziert. Dort hat uns Melanie einen Seilegarten zum Klettern und Schaukeln aufgebaut. Da waren wir so begeistert, dass einige am liebsten gar nicht Brotzeit machen wollten! Die Adler waren ganz schön müde, aber das war ja klar, wenn man so spät ins Bett geht…. 😉….

Den Mittwoch haben wir wieder am Platz verbracht. Die Frischlinge und Wölfe haben sich an diesem Vormittag mit dem Wasser beschäftigt. Martin hat eine große Schüssel mit Wasser gefüllt und wir durften alle etwas im Wald suchen und ausprobieren, ob es schwimmt oder untergeht. Da wurden Stöckchen, Zapfen, Blätter, Hackschnitzel und Steine ins Wasser gelegt und bei den meisten Sachen wussten wir ganz von selbst, ob sie nun schwimmen können oder nicht. Und dann kam Caroline mit einem Stein an, der war so groß wie ihre Handfläche und wir waren natürlich ganz sicher, dass der untergeht…aber siehe da! Er ist geschwommen!!!! Wie kann denn das sein???? Der Martin hat uns aufgeklärt, dass das ein Bimsstein ist. Da ist so viel Luft eingeschlossen, dass er nicht untergeht – cool😊! Dann sollten wir Knete, die Martin mitgebracht hat, ganz platt kneten und ein bisschen in Schiffsform bringen. Als die Knete noch ein Knödel war, ging sie natürlich unter, aber als Schiffchen konnte sie tatsächlich schwimmen und mit viel Glück hat sie auch noch einen „Reissnagelpassagier“ ausgehalten 😉. Am Ende unserer Experimentenreihe hat Martin Pfeffer ins Wasser gestreut, das waren die Schwimmer. Und dann kam er mit der Spülmittelflasche, das war der Hai! Und dann hat er einen Tropfen Spüli ins Wasser geträufelt. Und dann…. Sind alle Schwimmer auseinandergestoben!! Beckenrandschwimmer halt 😉! Martin hat uns das alles genau erklärt, mit der Wasseroberfläche und Oberflächenspannung und Wasserverdrängung und so weiter und so fort… Mann, jetzt sind wir wieder eine ganze Ecke schlauer!! Aber auch die Adler waren schwer beschäftigt. Mit Melanie waren sie im Bauwagen und haben Experimente mit Rosinen, Luftballons und Backpulver und Essig gemacht. Das muss sehr aufregend und lustig gewesen sein, da der ganze Bauwagen gewackelt hat, so sehr haben die da drin gekreischt und gelacht 😊😊!! Später durften wir mit Wasserfarben auf Aquarellpapier schönes Schmuckpapier gestalten und die Großen haben mit Martin weiter am Theaterstück gearbeitet.

Der Toni hat sich am Montag gewünscht, dass wir mal wieder Instrumente basteln, vor allem welche,die man auch mit nach Hause nehmen kann. Gesagt, getan! Aus Astgabeln, Draht und Kronkorken durften wir Rasseln bauen. An diesem Vormittag waren die Minis bei uns vorne und haben sich mal angesehen, wie das im nächsten Jahr für sie so sein wird, wenn sie Kindergartenkinder sind. Im Regenhaben alle das Freispiel genossen und Martin hat die Zeit mit den Adlern zu einer weiteren Theaterprobe genutzt.

Auch am Freitag wurde fleißig an den Rasseln weitergebastelt, jetzt müsste dann bald jeder sein eigenes Instrument haben. Aber immer nur am Platz ist ja auch nix, deswegen haben wir einen Ausflug zum Steinhügel unternommen. An diesen nicht so heißen Sommertagen ist das toll dort, weil man da wunderbar graben, rutschen und toben kann. Zurück am Platz wurde dann zum letzten Mal für diese Woche das Theaterstück geübt. Wir sind schon sehr auf die Vorführung gespannt, weil ja wirklich nur die Adler wissen, um was es da geht…..Und eine supergeheime Liedprobe der Frischlingeund Wölfe gab es auch noch…. Alles sehr geheim im Moment 😉!

Wochenbericht 06.07.2020 – 10.07.2020

Flieg, kleiner Schmetterling!!! Am Montag mussten wir uns schweren Herzens von unserem letzten Schmetterlingsschützling verabschieden. Er hat sich ganz lange Zeit gelassen, saß eine ganze Weile auf dem Rand seiner bisherigen Behausung und einige von uns waren wirklich geduldig und haben ihn beobachtet. Irgendwann sind wir dann doch spielen gegangen und kurz vor der Brotzeit – huch – war er plötzlich weg! Anscheinend wollte er sich bei seinem Jungfernflug nicht beobachten lassen 😊!Na, wenigstens ist er jetzt in Freiheit und vielleicht flattert er ja hin und wieder bei uns vorbei 😉. Ihm zu Ehren haben wir dann nach der Brotzeit Schmetterlinge gemalt bzw. schöne bunte Klatschbilder angefertigt. Mit viiiiiiiiiel Glitzer obendrauf – sehr schön sind die geworden 😊!

Und weiter ging ́s am Dienstag mit dem Schmetterlingsthema gleich morgens für die Vorschulkinder. Sie durften mit Melanie ein Arbeitsblatt über die Metamorphose, also die Entwicklungsstufen in einem Raupen- und Schmetterlingsleben, bearbeiten. Alle anderen übten sich im Dosen- bzw. Kunsstoffbecher umwerfen. Jedes Kind schnappte sich einen Tennisball, stellte sich in die Reihe und wartete, bis es mit Werfen dran war. Und, was sollen wir sagen: wir sind umwerfende Weitwerfer!!! Es hat nur so gescheppert und die Becher und Bälle sind nur so in der Gegend rumgeflogen! Das müssen wir bald wieder spielen, das hat riesig Spaß gemacht! Nach der Brotzeit wollten einige Kinderan den Schmetterlingsbildern weiterarbeiten, der Wald glitzert jetzt an manchen Stellen sehr geheimnisvoll …. 😊!

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Am Mittwoch hat Caroline ihre Kamera mitgebracht und es wurden viele Fotos von den Kindern geschossen. Die Adler waren schon ganz aufgeregt, sie durften sich nämlich um 10:00 Uhr mit Melanie und Caroline auf den Weg nach Dachau machen und zum Eis essen gehen. In einem Eiscafe, das „Venezia“ heißt, durften sich alle einen Eisbecher oder eine Eiswaffel aussuchen und dann mit großem Genuss schmecken lassen. Hach, so könnte jeder Vormittag sein 😊!! Leider war dieser Spaß viel zu schnell wieder vorbei und gegen Mittag ging es wieder zurück in den Wald zu den anderen.

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Am Donnerstag fand endlich der langersehnte Spielzeugtag statt! An so einem Tag darf jedes Kind einLieblingsspielzeug von zuhause mitbringen. Gemeinsam werden die Sachen angeschaut und bewundert, ihr könnt euch vorstellen, dass es da die verschiedensten und tollsten Sachen zu bestaunen gab. Es fühlt sich ganz anders an im Wald, wenn man etwas von zuhause mitbringt und dann auch den ganzen Tag dafür verantwortlich ist, dass das geliebte Teil nachmittags wieder heil daheim landet….

Der Freitag war ein sehr warmer Tag und wir hatten Lust auf einen kleinen Ausflug in den Fichtenwald. Mit Marina und Martin waren die Adler wieder mit ihrem Selbstbehauptungskurs beschäftigt. Diesmal ging es um gute und schlechte Geheimnisse. Das kann man in etwa so erklären, dass die guten Geheimnisse sich wie Schmetterlinge im Bauch anfühlen und die schlechten wie Wackersteine… Und natürlich ist es wichtig, dass man ein schlechtes Geheimnis auf gar keinen Fall für sich behalten muss, wogegen man ein gutes hüten darf wie einen Schatz. Zum Abschluss der Woche durften wir uns das Dinolied wünschen und ein Spiel spielen mit dem lustigen Titel „Eine Grimasse geht auf Reisen“ 😊. Den Nachmittag werden die meisten zuhause wahrscheinlich an einem See oder im heimischen Planschbecken verbracht haben…

Wochenbericht 29.06.2020 – 03.07.2020

Und schon wieder beginnt unsere Woche mit viel Regen…Wieder mussten die Erwachsenen die Planeaufhängen, damit wir uns zumindest zeitweise im Trocknen aufhalten konnten. Die Adler haben sich gemeinsam mit Melanie nochmal mit ihrem Jahreskalender beschäftigt und ihn schön mit gepresstenBlüten und Glitzer verziert. Die Wölfe und Frischlinge haben die Abwesenheit der Großen genutzt, um am geheimen Abschiedsgeschenk weiterzuarbeiten. Da wurde wieder fleißig Filzwolle gerollt und der Vorteil ist ja, dass dann in Zeiten von Corona die Händchen blitzeblank von dem ganzen Seifenwasser sind, das man dazu braucht 😉. Im Abschlusskreis wurde es dann langsam trockner und Melanie hat den „Stein der Weisen“ hervorgeholt, weil sie etwas Wichtiges mit uns besprechen wollte. Es ging um das Thema „Ausgrenzung“. Wie es sich anfühlt, wenn man andere ausgrenzt, aber auch, wie es sich anfühlt, wenn man selbst ausgegrenzt wird – das ist nämlich ein ganz scheußliches Gefühl! Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir alle zusammengehören und auch, wenn man nicht jedes Kind gleich gern mag, muss man respektvoll miteinander umgehen.

Am Dienstag haben wir unser Sommerlied wieder gesungen und gleich noch zwei neue Strophen dazu gedichtet. Danach ging es auf zu einem Spaziergang durch den Fichtenwald. Dort mussten wir einen Treffpunkt neu benennen, weil von unserer Zwillingseiche jetzt nur noch ein Stamm steht! Zum Glück stand ganz in der Nähe eine Zwillingsesche, jetzt treffen wir uns halt immer da 😊! Brotzeit gab es dann am Platz und danach durften einige Kinder mit Martin nochmal losstiefeln in den Fichtenwald, um dort „Räuber und Gendarm“ zu spielen. Alle anderen blieben am Bauwagen zum Spielen und Basteln.

Am Mittwoch waren die Erwachsenen irgendwie aufgeregt und unruhig und wir wussten gar nicht warum…. Als wir im Morgenkreis saßen, kamen plötzlich die Minis mit einem Bollerwagen und Theresa mit dem Babybauch daher und im Bollerwagen war ein goldener Rundling und ein großer Blumentopf mit einer Hortensie drin. Melanie hat ganz irritiert geschaut und wusste nicht, was denn jetzt los ist! Sie musste sich auf den goldenen Thron setzen und da dämmerte es ihr langsam…sie hat gefragt: „Ist heute der 1. Juli?“ Jaaaaa!!!!! An diesem Tag war sie 10 Jahre im Waldkindergarten Hebertshausen 😊! Sie bekam von jedem Kind eine Margerite geschenkt, von den Erwachsenen den Hortensientopf und ein Album, mit Fotos, Briefen der Kolleg*innen und lustigen Geschichten aus denletzten 10 Jahren. Sie war sehr gerührt und hatte danach gar keine Lust mehr zu arbeiten, sie wollte am Liebsten nur noch im Album blättern 😊. Natürlich hat sie dann doch noch was gearbeitet. Sie ist mit den Adlern in den Fichtenwald gewandert und hat mit ihnen wunderschöne Webrahmen aus Naturmaterial gebastelt. Alle anderen sind mit Martin und Caroline am Platz geblieben und haben das Bilderbuch „Was ist bloß mit Gisbert los?“ gelesen.

Und was ganz Wichtiges haben wir ja noch vergessen!!!! Am Anfang der Woche sind unsere Schmetterlinge geschlüpft, was für eine Attraktion!! Es fällt uns zwar schwer sie ganz in Ruhe zu lassen, aber wir bemühen uns ganz leise zu sein, wenn wir sie beobachten. Außerdem haben wir an diesem Donnerstag wunderbar duftende Kräuterseifen hergestellt. Dem Coronavirus werden wir schon zeigen, was unsere Seife alles kann 😉!

Am Freitagmorgen haben wir ein Dino-Lied gesungen, bevor wir einen Spaziergang zum Steinhügel unternommen haben. Dort blühen jetzt Blumen und Gräser im Überfluss – wunderschön! Vom schlichten Gras, über üppige Bodendecker bis zu leuchtend bunten Acker- und Beetblumen gibt es daalles! Da konnten wir nicht widerstehen und haben farbenfrohe Blütenbilder gestaltet. Ein bissl kann die Natur ja mit uns teilen, wir versuchen auch ganz vorsichtig zu sein. Am Platz gab es dann noch eine neue Lektion in Sachen Selbstbehauptung für die Adler. Heute ging es um „Mein Körper gehört mir!“ Da wurde dann geübt, wie man ganz laut und deutlich „Stopp!“ sagt, wenn man etwas nicht möchte! Und dann, am Ende des Vormittags und der Woche mussten wir uns von unseren zarten Flatterfreunden verabschieden. Mit etwas Wehmut entließen wir unsere Schmetterlinge in die freie Natur. Ein bisschen traurig waren wir schon, aber wir wissen ja, dass kein Mensch und kein Tier gerne eingesperrt sein mag. Und so sind wir dankbar, dass wir sie auf ihrem Weg ins Leben begleiten durften und vielleicht kommen sie uns ja ab und zu besuchen….. 😊….

Drei Schmetterlinge fliegen durch die Luft,

sie suchen eine Wiese mit viel Blumenduft.

Ein Blümlein hier,

ein Blümlein dort,

sie flattern immer weiter fort.

Sie trinken süßen Blütensaft,

das gibt den bunten Flügeln Kraft.

Und erst wenn sich die Sonne neigt,

und eine kleine Grille geigt,

setzt sich der Schmetterling zur Ruh`und macht die beiden Flügel zu.

Wochenbericht 22. – 26.6.20

Am Montag hat uns Martin das Lied vom kleinen Apfel mitgebracht. Das kennen wir schon, aber diesmal kamen Instrumente, Bewegungen, Patschen und Klatschen dazu, natürlich nicht alles auf einmal 😉! Huii, da muss man sich ordentlich konzentrieren!! Nach diesem anspruchsvollen Morgenkreis mussten wir erst mal spielen gehen, die Adler durften für die neuen Kinder mit Caroline Karten gestalten. Mit Noppenfolie wurden da weiße Pusteblumen gedruckt und mit Wachsmalkreidestängeln versehen. Zwischen zwei Fichten wurden sie an eine Leine zum Trocknen gehängt, dort sind sie dann fröhlich im Wind geflattert.

Am Dienstag wurde schon ganz früh morgens der Bollerwagen gepackt und nach einem kurzen Morgenkreis mit Raupen- bzw. Puppenbesichtigung ging es auf in den Fichtenwald. Zuerst mussten wir Brotzeit machen, weil einige von uns schon fast verhungert waren 😉. Danach trafen sich zuerst die Adler, dann die Wölfe und zum Schluss die Frischlinge mit Caroline, um einen Schutzkreis für jedes Kind zu gestalten. Vorher wurde besprochen, was so ein Schutzkreis eigentlich ist und warum jedes Kind seinen eigenen gestalten soll. Manche Kinder haben sich ganz viel Zeit gelassen, um den richtigen Platz, die richtige Größe des Kreises und die schönste Dekoration aus Zapfen, Moos oder Stöckchen zu finden. Andere wussten ganz schnell, wo sie sich wohl fühlen und wie der Kreis aussehen soll. Als jedes Kind fertig war und in seinem Kreis saß, bekam es noch eine finale Schutzräucherung, das haben alle sehr andächtig genossen. Wichtig war auch, dass man den Kreis im Herzen von nun an immer mit sich trägt und einem nix mehr passieren kann. Auch wenn Tiere, das Wetteroder andere Waldbesucher die gelegten Kreise wieder zerstören, sind sie also dennoch immer bei uns!

Am Mittwoch ging es schon wieder auf große Wanderung. Samy hat seinen 6. Geburtstag gefeiert und sich einen Ausflug zum Froschweiher gewünscht. Das war vielleicht weit und heiß, weil uns die Sonne mit vielen, vielen Strahlen umsorgt hat. Es ist ein bisschen schade, dass auf dem Weg dorthin gerade so viele Autos fahren, aber das ist hoffentlich nur so, bis unsere Brücke wieder neugebaut ist. Aber naja, da lernen wir wenigstens gleich ein bisschen was vom Umgang mit dem Straßenverkehr 😉. Am Froschweiher angekommen wurde gegessen, gespielt und die Frösche haben uns ein schönes Konzert beschert!

Am Donnerstag wurde eine kleine Überraschungsgeheimwerkstatt für kleine Geschenke für die zukünftigen Schulkinder eröffnet. Die Wölfe und Frischlinge waren sehr fleißig….und soviel können wir verraten: es hat was mit Filz zu tun…. 😉! Die Adler waren inzwischen mit dem Deckblatt für ihre Kalender beschäftigt, so haben sie von der bevorstehenden Überraschung gar nix mitbekommen… Und dann gab es passend zum Sommeranfang noch ein neues Lied: Tra-ri-ra der Sommer ist da!

Den Freitag haben wir nochmal für einen Ausflug in den Knochenwald genutzt. Die jüngeren Kinder durften spielen, klettern und die Gegend auskundschaften, während die Adler in ihrem Selbstbehauptungskurs in Rollenspielen das „Nein sagen“ gelernt haben. Und ganz zum Schluss wurde noch das Eisschollenspiel gespielt…und das mitten im Sommer…😉!

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Wochenbericht 15.06.2020 – 19.06.2020

Am Montag haben wir angefangen, uns mit dem „Rund“ zu beschäftigen. Im Morgenkreis haben wir überlegt, was denn alles rund ist…also zum Beispiel unsere Rundlinge von oben oder die Sitzkissen und dass unsere Augen auch rund sind haben wir bei der Gelegenheit auch bemerkt 😉! Natürlich haben wir noch viele andere Dinge gefunden, die rund sind. Nachdem wir unsere Raupen bestaunt haben, durften wir bis zur Brotzeit noch ein bisschen spielen und danach sind wir zu einem Spaziergang durch den Pilzwald aufgebrochen. Dort haben wir kurz gespielt und da es an diesem Tag ziemlich geregnet hat, war das der beste Platz dafür, weil die Fichten da so dicht stehen, dass nur wenig Wasser durch kommt. Auf jeden Fall gab es, als wir zurück waren, jede Menge Gummistiefel und Socken zu wechseln, da die schönen Riesenpfützen unterwegs einfach zu verführerisch da liegen, um nicht mit Karacho durchhüpft zu werden 😊!

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Beim Dienstagsmorgenkreis konnten wir lauter verschiedene Vögel um uns herum beobachten, die Würmer oder anderes Futter für ihre Jungen gesucht haben. Da bot sich als Begrüßungslied natürlich die „Vogelhochzeit“ an! Wir waren zwar nicht mehr ganz textsicher, aber den Vögelchen hat ́s trotzdem ganz gut gefallen, sie sind jedenfalls nicht geflüchtet 😉! Danach sollten wir uns in einem Kreis aufstellen (ja, auch der ist rund und passt somit gut zu unserem runden Wochenthema!) und Caroline hat uns ein Tambourine und Seifenblasenmitgebracht. Melanie hat mit dem Tambourine gerasselt und Caroline die Seifenblasen gepustet. Wir durften wild durcheinander sausen und die Seifenblasen fangen und immer wenn Melanie ́s Instrument verstummt ist, sollten wir ganz still stehen bleiben und die Seifenblasen nur beobachten…puh, das war vielleicht schwer!!! Aber nach ein paar Runden hat ́s dann schon ganz gut geklappt. Das wollen wir unbedingt öfter spielen! Ein paar Kinder haben sogar noch was Tolles entdeckt: mit feuchtem Laub lassen sich die Seifenblaseneinfangen und die Blasen halten sich dort ganz lang und man kann sie super beobachten. Die Adler durften dann später mit Melanie noch besprechen, welche Vorschulaktionen sie sich wünschen, soviel Zeit bleibt ja in diesem merkwürdigen Coronajahr leider nicht mehr… Aber sie haben sich schnell geeinigt: sie wollen Eis essen gehen und eine Nachtwanderung machen. Das sind doch tolle Ideen, oder?!

Am Mittwoch haben wir gestaunt, um wieviel unsere Raupen schon wieder gewachsen sind! Das ist wirklich toll, wenn man das so beobachten kann. Wir hoffen, die Raupen überstehen die Besichtigungsrunden immer gut, sie werden schon manchmal ein bissl geschüttelt, aber schließlich muss man die Dinger ja von allen Seiten betrachten… Nach dem Morgenkreis waren schon wieder die Adler gefragt: mit Melanie haben sie weiter an ihrer Raupenfressgirlande gebastelt. Die ist toll geworden! Ganz bunt, mit allem dran, was so eine Raupe eben gerne frisst. Alle anderen Kinder durften mit Caroline ein Bilderbuch anschauen und lesen. Das Buch heißt „Amelie und der Fisch“. Da hättet ihr mal unsere Amelie sehen sollen, als sie ihren Namen in einem Bilderbuch gehört hat! In dem Buch geht es darum, dass es für Tiere besser ist, wenn man sie nicht einsperrt. Sie sind genau so gerne frei, wie wir Menschenkinder! Den Rest des Tages haben wir mit Malen, Basteln und Schnitzen verbracht.

Am Donnerstag hat uns Ela ausgeholfen, da der arme Martin dauernd Prüfungen hat und an vielen Tagen nicht in den Wald kommen kann. Aber das war nicht so schlimm, wir haben uns nämlich riesig gefreut Ela mal wieder zu sehen! Wir haben einen Ausflug in den Fichtenwald unternommen. Dort durften wir spielen und Material für unser Sommermandala sammeln. Jetzt fängt nämlich bald der Sommer an und wir wollen ihn mit einem schönen Mandala begrüßen!Und hurra!

Am Freitag war der Martin mal wieder da! Er hat uns ein neues Lied beigebracht, das heißt „In meinem kleinen Apfel“. Im anschließenden Selbstbehauptungskurs mit Marina und Martin ging es diesmal um gute und schlechte Gefühle. Das ist ein ganz wichtiges Thema, hier lernen wir, wie wir merken, ob ein Gefühl gut oder schlecht ist. Manche Gefühle machen Angst, andere Bauchweh und wieder andere fühlen sich an wie Schmetterlinge im Bauch. Echt kompliziert, aber wenn wir lernen unserem Bauchgefühl zu vertrauen, kann schon nicht mehr soviel schief gehen. Zum Abschluss der Woche haben wir dann noch unser Sommermandala gelegt, jetzt kann er kommen, der Sommer. Regen hatten wir jetzt erst mal genug 😉!

Wochenbericht vom 8.06.2020 – 12.06.2020

Also unser Hebi ist ja jetzt wieder überglücklich!! Ganze zwei Wochen sind die Zwergerl schon wieder

im Wald, toben und spielen und machen den herrlichsten Rabatz 😊! Das ist Balsam für seine Zwergenöhrchen… Nun ja, er wird schon oft ein bissl grob gedrückt oder geschüttelt, wenn die Kindermit ihm zusammen zählen, aber das ist ihm alles egal, Hauptsache, er ist nicht mehr einsam! Am Montag dieser Woche ist sogar ein neues Zwergerlkind dazu gekommen. Das ist der Tommi. Seine zwei großen Geschwister waren auch schon bei uns, also eine echte Waldzwergerlfamilie 😉. Im Morgenkreis haben wir unser neues Raupenlied wieder gesungen und anschließend durften wir mit Martin Armbändchen knüpfen.

Am Dienstag hat uns Melanie eine Riesenschaukel aufgebaut – wie sehr haben wir diese wunderbaren Waldspiele vermisst… Wer Lust hatte, durfte mit Martin wieder Armbändchen basteln, die anderen haben das ganz famose Regenwetter genutzt, um ordentlichen Matschebrei zu kochen – herrlich!

Am Mittwoch waren wir in wilder Piratenlaune, deswegen haben wir uns die „PiPaPoPiraten“ gewünscht. Das „Hey“ nach dem Refrain schmettern wir immer so laut, dass es die Bewohner von Ampermoching noch hören können 😊😊! In der Vorschule ging es wieder um die Raupe Nimmersatt. Die Adler haben mit Melanie besprochen, was eine Raupe eigentlich gerne frisst. Na, die Wurscht und der Kuchen im Bilderbuch sind natürlich Quatsch! Wissen wir doch längst 😉. Die anderen haben sich um unser Tippi gekümmert und neue Weidenruten gepflanzt. Mal sehen, ob sie anwachsen…

Nach einem faulen Donnerstag zuhause ging es am Freitag gleich morgens mit unserem Raupenthema weiter. Melanie hat uns eine Box mit Schmetterlingsraupen mitgebracht. Die ist durchsichtig und man kann von außen genau beobachten, wie die Raupen sich verpuppen und dann zu Schmetterlingen werden. Superspannend!!!! Da müssen wir jetzt gut drauf aufpassen! Später haben wir einen Ausflug in den Fichtenwald unternommen. Dort wurde eine große Wurzel als Raumschiff auserkoren und ausgiebig bespielt. Wer dazu keine Lust hatte, durfte mit Martin Bilderbücher anschauen und lesen. Es ist einfach schön wieder im Wald zu sein!

Wochenbericht vom 25.5.2020 – 29.5.2020

Endlich, endlich, endlich dürfen wir alle wieder in den Wald!!!!!! Nach diesen vielen Wochen zuhause, sind wir ganz ausgehungert nach unseren Freunden, dem Spielen und Toben zusammen und natürlich dem Wald, mit allem, was sich ohne uns trotzdem in der Natur verändert hat. Nacheinander sind wir auf unserm Platz angekommen, manche wie ein Wirbelwind, andere fröhlich und glücklich und wieder andere sehr vorsichtig und verhalten. Jedes Kind und jeder Erwachsene musste sich erst wieder an den Kindergartenalltag herantasten. Aber groß war die Wiedersehensfreude in jedem Fall 😊!! Der Morgenkreis war ein bisschen anders als sonst. Wir haben auf ein wenig mehr Abstand geachtet und natürlich hatten alle sehr viel zu erzählen. Die Zeit ohne einander war lang und jede Familie hat sie ein bisschen anders verbracht. Nachdem jedes Kind ein wenig berichtet hat, durften wir spielen, soviel wir wollten. Da wurde gebaut, gerannt, gemalt und gebastelt, geklettert, gestritten und gelacht! Also eigentlich alles wie immer- Gott sei Dank 😊!

Am Dienstag sind wir gleich zu unserem ersten Ausflug aufgebrochen. Auf ging ́s in den Fichtenwald! Die Sonne hat extra für uns vom Himmel gelacht und so war die Stimmung bestens! Nach der Brotzeit wurden noch einige Geburtstage nachgefeiert, die wir ja leider auch nicht zusammen verbringen konnten. Kuchen durfte keiner mitgebracht und ausgeteilt werden, das war schon ein bissl blöd, aber die Erwachsenen hatten trotzdem schöne Ideen, um die kleinen Jubilare würdig zu feiern. So bekam jedes Geburtstagskind ein Körbchen in die Hand und die anderen haben schöne Dinge zum Reinlegen und Schenken gesucht. Langsam haben sich die Körbchen dann mit Blümchen, Zapfen, schönen Rindenstücken und Gräsern gefüllt. Von den Erzieherinnen gab es selbstverständlichauch ein kleines Geschenk, wie immer. Dann durfte noch jedes Kind gratulieren und da man sich ja nach Möglichkeit die Hände nicht schütteln soll, haben wir kurzerhand einen geschmückten Stock zurArmverlängerung benutzt. Das hat auch sehr gut geklappt und war lustig 😊.

Am Mittwoch ging es – nein, nicht um die Wurscht – sondern um die Raupe! Melanie hat uns ein lustiges Raupenlied mitgebracht und mit uns geübt, danach hat sie uns das allseits beliebte und bekannte Bilderbuch von der Raupe Nimmersatt vorgelesen. Nach dem Morgenkreis durften sich die Vorschulkinder unter den Fichten versammeln, um ein Sachgespräch über Raupen und Schmetterlinge zu führen und anschließend das Kalenderblatt für Mai gestalten. Da sind mit Korken lauter lustige grün/rote Raupen gestempelt worden. Alle anderen Kinder durften an einem anderen Platz mit Caroline ebenfalls Raupen stempeln, aber nicht mit Korken, sondern mit Luftballons! Da sind auch lauter interessante Gesellen rausgekommen 😉!

Am Donnerstag gab es weitere Strophen zum Raupenlied, bevor wir einen großen Ausflug zur Pirateninsel unternommen haben. Da wollten wir vor dem ganzen Coronagedöns schon lange wieder mal hin. Und jetzt war es also soweit! Dort muss man halt gut aufpassen, dass man nicht ins Wasser plumpst, weil da natürlich rundum Wasser ist, wie sich das auf einer ordentlichen Pirateninsel gehört😉! Müde vom Piratenleben sind wir dann mittags wieder zum Platz zurückgewandert…

Auch am Freitag hat uns das Raupenlied wieder durch den Morgenkreis begleitet. Danach durften dieAdler mit Marina und Martin ein neues, spannendes Thema beginnen: die Selbstbehauptung! Das Selbstbehauptungsteam nennt sich „Over and out“. An diesem ersten Teamtag wurden Spiele zu Vertrauen und Eigenverantwortung gespielt. Das Thema wird die Großen nun eine Weile begleiten, ist ja auch sehr wichtig, dass man mit viel Selbstvertrauen und Mut in die Schule geht im Herbst 😊. Alle anderen durften mit Melanie das Hochbeet mit Blumen bepflanzen. So sehen wir wenigstens noch ein bisschen, wie die Pflanzen wachsen, nachdem wir jetzt soviel verpasst haben in den letzten Wochen… Egal, es ist wie es ist. Nach diesem Freitag haben wir nochmal eine Woche Pfingstferien und dann sind wir wieder ganz viel im Wald 😊😊😊!!

Hebi im Land der Elfen (Teil III)

Hebi muss sich einen Moment sammeln. Gerade stand er noch vor dem Tor in seinem Wald und im nächsten Augenblick ist er ganz woanders. Alles schaut so verändert aus. Hebi reibt sich die Augen und öffnet sie dann ganz langsam wieder. Vor ihm liegt ein wundersamer Weg. Sollte er wirklich im Elfenland sein? Er fasst all seinen Mut zusammen und geht langsam voran. Das Moos unter seinen Füßen ist weich und warm. Mit jedem Schritt den Hebi weitergeht, breitet sich eine große Ruhe in ihm aus. Plötzlich hat er das Gefühl, dass er auf dem richtigen Weg ist und schreitet immer mutiger voran.

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Als er eine Weile gegangen ist, kommt er an einen wunderschönen See. Der See liegt still da und das Wasser in ihm ist kristallklar. Hebi schaut sich um und sieht Wasserfälle, uralte Bäume und viele Tiere. Das Wasser des Sees sieht so einladend aus, Hebi bekommt direkt Lust zu baden. Er legt seine Zwergenkleidung ab und springt vergnügt ins Wasser. Das Wasser ist warm und gleichzeitg schön erfrischend. Hebi planscht und freut sich seines Lebens. Für einen kurzen Augenblick hat er ganz vergessen, dass er auf der Suche nach den Waldkindern ist. Da hört er in der Ferne ein leises Rufen: „Heeebi, Heeebi….ja wo bist du denn?“ Hebi steigt aus dem Wasser, trocknet sich mit etwas Moos ab und zieht sich wieder an. Mittlerweile wird die Stimme immer lauter. Hebi ist ganz verwundert, wer ihn denn da ruft.

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Da sieht er auf einmal seine alte Freundin Pimpernella. Pimpernella war auch schon bei den Zwergen im Wald und er kann sich noch gut an sie erinnern. Pimpernella bleibt stehen, als sie Hebi sieht, lacht und öffnet ihre Arme. „Na da bist du ja endlich, ich habe schon auf dich gewartet.“ Hebi erwidert, „Hallo Pimpernella, woher wusstest du, dass ich komme?“. „Aber Hebi, ich weiß auch, dass du die Kinder suchst! Ich wäre doch kein richtiger Waldschrat, wenn ich das nicht wüsste. Und jetzt setz dich auf dieses Stöckchen und schließe deine Augen….“

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Und auf einmal hebt Hebi mit dem Stöckchen ab. Pimpernella ruft Hebi noch nach: „Hebi, mit meinem magischen Stöckchen, kannst du zwischen der Welt der Elfen und der Welt der Menschen hin und her fliegen. Ich wünsche Dir viel Glück bei deiner Suche!“ Dann geht es für Hebi hoch in die Luft, er muss sich richtig gut festhalten. Sein Bart und seine Zwergenmütze wehen im Wind und er saust durch die Wolken. Je länger er fliegt, umso sicherer fühlt er sich. Bald kann er schon richtig gut steuern und fliegt Rollen, saust durch Wolken hindurch und schafft es sogar, einen Looping zu machen. Hui, das ist ein Spaß!

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Schon bald fliegt er über Herbertshausen und die anderen Dörfer in der Gegend. Hebi denkt sich, hier müssen die Kinder doch irgendwo wohnen. Er macht seine Zwergenäuglein weit auf und konzentriert sich ganz stark auf die Häuser und Gärten unter ihm.

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Und tatsächlich, da entdeckt er die Kinder. Er kann es kaum glauben und ist von ihrem Anblick so gerührt. Eine dicke Zwergenträne rollt ihm die Backe hinunter vor Freude. Allen scheint es gut zu gehen und Hebi ist sehr glücklich darüber, sie endlich gefunden zu haben. Er hat sich ganz umsonst Sorgen gemacht.

Er sieht die Lola, wie sie mit dem Radl unterwegs ist und im Wald Hütten baut und Picknick macht. Und sogar Rollschuhfahren hat sie gelernt! Hebi ist begeistert.

Dann fliegt er an Lidia vorbei, die jetzt schon ohne Stützräder Fahrrad fahren kann und sogar schon 10 km an einem Stück schafft. Und Hebi sieht genau, wie stolz ihre Eltern auf sie sind und freut sich sehr darüber.

Kurz darauf fliegt er über das Haus von Antonia hinweg. Da sieht Hebi wie Antonia mit ihrem Papa Salat, Petersilie, Schnittlauch, Erdbeeren und Tomaten im Hochbeet pflanzt und danach in ihrer Nestschaukel im Garten schaukelt.Außerdem sieht er, wie Antonia und ihr Papa ein Prinzessinnen-Bett zusammen aufbauen und sie ab da nicht mehr im Elternschlafzimmer in einem Gitterbett schläft, sondern in ihrem eigenen Bett in ihrem eigenen Zimmer. Hebi freut sich sehr mit Antonia.

Dann macht Hebi einen Abstecher nach Oberschleißheim und entdeckt Felix, der Radl fahren gelernt hat und viele tolle Radltouren macht. Da fliegt Hebi gleich ein Stückchen mit und schaut von oben zu, wo es hingeht und was Felix alles erlebt.

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Seinen Bruder Moritz, kann er durchs Fenster erblicken, wie er scheinbar schwerelos durchs Zimmer schwebt, dann sieht Hebi, Moritz hat einen nagelneuen Schreibtisch und einen neuen Schreibtischstuhl und rollt damit ganz begeistert durch sein Zimmer. Wow, das würde Hebi auch gerne mal machen.

Hebi fliegt eine Kurve, dann geht es ein Stück geradeaus und auf einmal denkt Hebi, was ist denn da unten los? Ist das ein Wirbelwind? Aber nein, dass ist Marlen mit ihrem neuen, blauen Fahrrad. Sie fährt über Stock und Stein, saust die Amper entlang, dann durch den Wald und noch acht Runden im Hof. Hebi wird es ganz schwindelig beim Zusehen.

Hebi fliegt rechts und links an zwei Wolken vorbei und plötzlich sieht er Sebastian und seine Schwester Amelie, wie sie radeln und danach ein großes Eis essen. Er sieht auch, dass Sebastian mit seinem Papa schon auf richtig schwierigen Strecken mit dem Fahrrad an der Amper entlang fährt.
Und auch Amelie entdeckt er noch einmal, scheinbar hat sie in den letzten Wochen Fahrrad fahren gelernt und er sieht, wie sie schon eine große Runde ganz alleine fährt. Da ist Hebi richtig stolz auf die beiden.

Kurz darauf hört er mit seinen empfindlichen Zwergenöhrchen eine laute Geburtstagsmusik. Das muss er sich unbedingt anschauen, denkt Hebi und fliegt in die Richtung, aus der die Musik kommt und da sieht er die Tanten von Mariella, die mit lauter Geburtstagsmusik Mariella zu ihrem Geburtstag überraschen, während sie oben aus dem Fenster schaut und dann gibt es sogar noch genau die tolle Einhorntorte, die sie sich gewünscht hat. Und ihr größtes Geschenk sind Inlineskates, mit denen sie dann auch gleich, schnell wie der Wind, losdüst. Hebi bekommt ganz rote Bäckchen vor Freude.

Hebi fliegt eine Weile im Tiefflug weiter und plötzlich wird er von Samuel überholt der in der Zwischenzeit Fahrradfahren gelernt hat. Hebi hört, dass Samuel auch Kontakt mit Lorenz über WhatsApp hat, der früher bei den Minis war und der das Radlfahren zur gleichen Zeit wie er gelernt hat. Dann sieht Hebi noch wie Samuel täglich viele Stunden auf seinem neuen, großen Trampolin verbringt und wie er sich dabei austobt. Oh, ist das schön. Hebi´s Herz macht auch gleich einen Hüpfer vor Freude.

Auf einmal kommt ein Sausewind Hebi entgegen und er muss ausweichen. Das ist doch Sammy! Hebi sieht, wie Sammy jeden Tag an der Amper radelt, das hat er scheinbar wirklich lieben gelernt! Und er entdeckt, wie Sammy sein erstes Freundschaftsarmband ganz allein knüpft. Da freut sich Hebi sehr mit Sammy.

Jetzt fliegt Hebi bei Korbinian vorbei und sieht, wie lieb der sich um seine Schwester kümmert. Danach hüpft Korbinian auf seinen Tretbulldog und arbeitet fleißig am Sandhaufen im Garten. Kurz darauf kracht ein „Baum“ um, den Korbinian mit seinem Tretbulldog und mit seiner Seilwinde umgezogen bzw. gefällt hat. Anschließend wird direkt alles mit seinem Betonmischer betoniert. Hebi ist richtig angetan davon, wie geschickt Korbinian bei der Arbeit ist und schaut ihm noch eine Weile zu.

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Weiter geht’s zum lieben Jona, Hebi sieht, wie fleißig er Fahrradfahren übt und andere Wälder erkundet. Leider konnte Jona zu seinem 5. Geburtstag keine anderen Kinder einladen, aber Omioma und Opiopa haben ihm mit weitem Abstand ein Kasperltheater aufgeführt, was Jona über alles liebt, wie wir ja alle wissen. Das war eine tolle Überraschung für ihn. Da ist Hebi aber sehr glücklich.

Vom vielen Fliegen ist Hebis Bart schon ganz struppelig, aber er will unbedingt auch noch die anderen Kinder sehen. Und da sieht er Resi, die schon Fahrradfahren gelernt hat und richtig lange Strecken radeln kann. Außerdem sieht Hebi, wie Resi ihren Geburtstag feiert und freut sich sehr mit ihr.

Hebi muss kurz einem Vogel ausweichen und da sieht er auf einmal Leon und Toni in ihrem Garten. Er sieht, wie sie neue Blumensamen aussäen und Obststräucher pflanzen, damit sie bald saftige Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren direkt vom Strauch naschen können mmhh.. lecker. Danach helfen die beiden ihren Eltern und pflanzen sogar zwei Bäume. Und wenn Hebi Leon und Toni nicht im Garten sieht, dann sind sie gerade unterwegs und machen lange Fahrradtouren und Hebi begleitet sie dann ein Stück.

Spielt da nicht jemand im Garten? denkt Hebi und fliegt etwas tiefer. Das ist doch Emilia, die da gerade Morgenkreis im Freien macht. Am liebsten würde Hebi sofort mitmachen. Wie hat er das alles vermisst, aber er möchte ja noch die anderen Kinder besuchen. Vorher schaut er aber noch Emila zu, wie sie Szenen aus der Buch-Reihe „Schule der magischen Tiere“ nachspielt, die sie so liebt. Mr. Morisson, der Besitzer der magischen Zoohandlung, sammelt zusammen mit der Elster Pinkie, magische Tiere auf der ganzen Welt und gibt sie manchmal an ein Kind in Miss Cornfields Klasse weiter, dass dann darüber sehr glücklich ist. Hebi nimmt sich vor, so ein Buch in Frau Eichkatzl´s Kramerladen zu kaufen.

Langsam wird Hebi müde und deswegen fliegt wieder zurück in Richtung Feenland. Da sieht er Emil mit seinem Papa beim Radeln, da ist Hebi sofort wieder hellwach. Emil und sein Papa finden ein totes Küken auf dem Weg, was aus dem Nest gefallen ist. Hebi sieht, wie die beiden dann zusammen das entsprechende Nest in den Baumkronen suchen und auch finden. Emil weiß auch direkt, dass das ein Nest von einem Raubvogel ist. Emil ist richtig begeistert von der Vogelkunde und kennt sich wirklich gut aus. Hebi will sich gerne mal mit Emil über die verschiedenen Vogelarten austauschen.

Als Hebi weiterfliegt ist es schon fast dunkel geworden. Langsam wird es ihm kalt. Da sieht er, wie Balthazar mit seinen Eltern draußen im Garten zeltet. Sie grillen Würstchen, Stockbrot und Marshmellows. Danach kuscheln sie sich in ihr Zelt, in dem ganz viele Decken und Schlafsäcke liegen. Hebi landet kurz und geht nah ran an das Zelt. Hebi sieht den Schatten von Balthazar und seinen Eltern durch den Zeltstoff und glaubt, Balthazar hat ihn sogar bemerkt, da muss Hebi lächeln.

Bevor Hebi aber nach Hause fliegt, schaut er auch noch bei Mila vorbei. Er sieht, dass es ihr gutgeht und schaut ihr eine Weile beim Spielen zu, bis ihre Eltern sie ins Bettchen bringen, aber nicht bevor sie ihr noch eine Geschichte vorgelesen haben.

Hebi hat das Gefühl, dass er schon ganz lange unterwegs ist und hat richtig Heimweh nach seinem Wald bekommen. Er fliegt zurück ins Feenland und landet wieder bei dem zauberhaften See. Pimpernella ist immer noch da und badet gerade, im sanften Mondschein, ihre Füße im klaren Wasser des Sees. Sie lächelt und sagt: „Hebi, die Tiere haben mir schon erzählt, dass du tatsächlich alle Kinder gefunden hast. Das hast du richtig gut gemacht“. Hebi ist glücklich und bedankt sich überschwänglich bei Pimpernella für ihre Hilfe. Dann verabschieden sich die beiden herzlich und obwohl Hebi schon sehr müde ist, macht er sich noch auf den Heimweg. Schnell erreicht er das magische Tor, er blickt noch einmal zurück, lächelt und dann tritt er durch das Tor hindurch. Einen Moment lang ist es so hell, dass Hebi nichts sehen kann und als er auf der anderen Seite ankommt erwarten ihn da seine treuen Freunde, Frau Eichkatzl und das Reiseschwein. Frau Eichkatzl hat sogar eine Laterne mitgebracht und die Beiden begleiten Hebi durch die Nacht bis zu seinem Zwergenhäuschen. Auf dem Weg erzählt er ihnen alles was er erlebt und gesehen hat. Da staunen Frau Eichkatzl und Reiseschwein aber nicht schlecht.

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Nach diesem ereignisreichen Tag ist es nun auch für Hebi höchste Zeit ins Bett zu gehen. Jetzt wo er alle Kinder gefunden hat, schläft er so gut, wie schon lange nicht mehr und in seinem Traum, sieht er jedes Kind noch einmal. Früh morgens ist er bereits ausgeschlafen und geht gleich rüber zu seiner Freundin der Amsel und ihren Küken. Diesmal sind die Küken putzmunter, das kann Hebi deutlich hören, er muss also nicht flüstern. Die Amsel sieht Hebi schon von weitem und ruft: „Hebi, stell dir vor, es kommen wieder Kinder in den Wald und Marina und Marlene habe ich auch gesehen“. „Das freut mich so, stell dir vor, ich habe alle Kinder zuhause besucht und es war sooo toll“. „Hebi, jetzt ist ja Wochenende, aber weißt du was ich von den Erzieherinnen gehört habe? In einer Woche dürfen wieder alle Kinder in der Wald kommen“. „Oh Amsel, du weißt gar nicht, was mir das bedeutet, ich freue mich so sehr“.

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Und wenn Hebi in einer Woche von seinem Morgenspaziergang zurück in seinen Wald kommt, dann wird er schon von Weitem die fröhlichen Kinderstimmen und das ausgelassene Kinderlachen hören, das er so lange vermisst hat. Und dann ist wieder alles so wie es sein soll.

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-ENDE-

Hebi immer noch allein im Wald?… (Teil 2)

 ….plötzlich erschrickt Hebi fürchterlich, er muss beim Nachdenken eingenickt sein. Irgendetwas hat ihn geweckt. Aber was? Er hat gerade so schön geträumt…

er hatte mit einigen Waldzwergerln Morgenkreis gemacht…aber das konnte ja nicht sein…

Er fasst sich an seine klitzekleine Nase, sie ist tropfnass.

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Es hat tatsächlich etwas geregnet. Da wird sich Frau Amsel freuen. Sie fliegt gerade täglich zur Amper, um dort ein paar Tröpfchen zu trinken. Zum Glück gibt es jetzt im Frühling genug zu fressen für sie. Bald werden ihre Küken aus den Eiern schlüpfen. Vier Stück sind es diesmal und sie ist mächtig stolz darauf. Hebi klatscht sich an die Stirn, genau! Frau Amsel hat doch den Überblick, sie weiß vielleicht, wo die Waldzwergerl sind. Hebi nimmt sofort seine kleinen Beinchen in die Hand und spurtet los. Aber halt? Wo hat Frau Amsel diesmal ihr Nest gebaut? Ach genau, ganz hinten an der alten Kletterwurzel, die schon gar nicht mehr da ist, da ist es so schön ruhig, auch wenn die Waldzwergerl da sind.

Sie haben gerade andere tolle Plätze zum Spielen gefunden, vielleicht spüren sie, dass genau an dieser Stelle Ruhe gebraucht wird. (Wenn man das neben einer lauten, knatternden Baustelle überhaupt haben kann). Schnell hat Hebi die Stelle gefunden,(war da nicht ein Kinderlachen?… aber nein, das kann nicht sein, denkt Hebi traurig.)

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 Nachdem er über Äste,  Steinchen, an Gräser und Löwenzahn, links an der kleinen Birke vorbei gehüpft ist und den Haselstrauch (oder ist es doch ein Hartriegelstrauch? Egal!) erreicht hat. „Frau Amsel!“ brüllt Hebi laut nach oben. Er kann das Nest nicht sehen, denn Frau Amsel hat es gut versteckt, zur Sicherheit. „Pscht…“ piepst Frau Amsel aus dem Busch. „Nicht so laut, du weckst mir ja die Kleinen auf!“

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„Nein, sind sie schon geschlüpft?“ Hebi freut sich wie ein Schnitzel. „Herzlichen Glückwunsch!“ brüllt er vor lauter Begeisterung nach oben.

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„Pssschht…, Hebi!“ Frau Amsel kann gleichzeitig leise, aber trotzdem energisch zwitschern. „T ́schuldigung“, stammelt Hebi und wird rot wie eine Tomate, „aber ich freu mich so!“ „Ja, ich mich auch“, trällert Frau Amsel. „Du sag mal, weißt du was von den Kindern?“ flüstert Hebi nach oben. „Hmm, ich habe auch nur das gehört, was Frau Eule erzählt hat…“ denkt Frau Amsel nach. „Weißt du, ich war so beschäftigt mit Brüten und Nest bauen, dass ich mir da gar keine Gedanken machen konnte. Aber ich vermisse das Kinderlachen und das Gewusel am Vormittag… und im Winter haben die Zwergerl immer so tolle Sachen für uns Vögel aufgehängt und das Vogelhäuschen mit Leckereien gefüllt… hoffentlich kommen sie bald wieder… ich drück dir die Daumen, Hebi, aber jetzt muss ich Regenwürmer für die Kleinen suchen. Jetzt ist das beste Wetter dafür, es hat wieder angefangen zu regnen, da kommen die Regenwürmer aus ihren Löchern… viel Glück auf deiner Suche!“ „Pfiadi, Frau Amsel!“ Hebi winkt zum Abschied.

Hebi bleibt nachdenklich zurück. Was sollte er jetzt tun? Da war wieder dieses Lachen in der Ferne. Hört Hebi jetzt schon Stimmen? Vielleich sollte er mal Doktor Uhu-Buhu, den Waldarzt besuchen und um Rat fragen… aber dazu hat er jetzt keine Zeit. Die Tiere des Waldes hatte er schon fast alle befragt, keiner wusste etwas von den lieben Kindern. Vielleicht weiß jemand im Land der Elfen und Feen Bescheid? Die Elfen sehen Dinge, die kleine Waldzwerge wie Hebi nicht sehen konnten. Sie konnten bis tief in die Herzen der Tiere und Menschen sehen und wussten immer einen Rat. Bevor er aber zum Tor des Elfenlandes aufbricht, macht sich Hebi noch einen Mittagssnack um den kleinen Hunger zu vertreiben. Er pflückt sich frische Gierschblätter, die jetzt in großen Mengen im Wald wachsen. Zur Verfeinerung kippt er sein im letzten Spätsommer selbst eingekochtes Himbeersirup über den Salat und lässt sich das Mahl schmecken.

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Das Tor zum Elfenland ist ein klitzekleines Tor, das immer mit frischen Blüten (auch im Winter) geschmückt ist und herrlich duftet.

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Wo genau es sich befindet? Wer weiß das schon…vielleicht im Fichtenwald?

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Wie man hinkommt? Ganz einfach: Schließe deine Augen und denke ganz fest an die Elfen…genau das macht Hebi jetzt auch…Und schon steht er vor dem Tor und geht hindurch. Es ist ganz ruhig, im Elfenland fühlt sich der Regen immer schön und angenehm an. Und dort öffnet sich eine phantastische Welt…aber das ist eine neue Geschichte!

Rätsel der Woche aus dem Wald

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1.) Was wächst hier?

a) Ananas

b) Waldbeere

c) Blumenkohl

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2.) Was wächst in unserer Zinkwanne beim Bauwagen?

a) Ringelblume

b) Schnittlauch

c) Rosen

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3.) Was kann man aus junge Fichtenspitzen machen?

a) Plätzchen

b) Kleister

c) Hustensaft

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4.) Zu welchem Baum gehört diese Rinde?

a) Fichte

b) Birke

c) Eiche

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5.) Wo wohne ich?

a) im Fichtenwald

b) am Froschweiher

c) im Bauwagen

Geschichten aus dem Wald von unserem Hebi dem Waldzwerg!

Teil 1

Es war zum Verzweifeln! Hebi saß im Wald an einen Baum gelehnt und eine dicke Träne rollte über sein rosiges Zwergenbäckchen. Sein schneeweißes Taschentuch war schon ganz feucht, weil er an diesem Tag immer wieder weinen musste, weil er sich so einsam fühlte.

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So lange suchte er nun schon nach den Waldkindern, aber nur ab und zu ließ sich das eine oder andere auf dem Platz sehen. Kein fröhliches Gewusel um den Bauwagen, keine Streitereien, kein friedliches Miteinander, Spielen und Basteln hatte er in den letzten Wochen beobachten können. Er verstand einfach nicht, was da los war!? Wieso war es so ruhig? Einzig die Tiere im Wald verhielten sich wie immer, die Vögelchen sangen und zwitscherten, der Specht hämmerte und die Wildschweine und Rehböcke ließen sich frühmorgens sehen, wenn die meisten Menschen noch fest schliefen.

Schon vor ein paar Wochen hatte er beschlossen, dieser eigenartigen Ruhe auf den Grund zu gehen. Zunächst blieb er am Platz und kletterte auf verschiedene Bäume, um besser sehen zu können, ob irgendwo Waldkinder zu sehen seien.

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Auch im Insektenhotel fragte er an der Rezeption höflich, ob er wohl mal einen Blick in die Zimmer werfen könnte, um nach Spuren der Waldzwergerl zu suchen, was ihm freundlich gewährt wurde.

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Er sauste kreuz und quer durch den Wald, konnte aber nichts und niemanden finden. Seine kleinen Füße hatten abends immer Blasen, von dem ganzen Gerenne. Daher bat er seinen Freund, das Reiseschwein, ob er ihn wohl bei seiner abenteuerlichen Suche ab und zu begleiten oder tragen könne, dann könnte er auch längere Strecken zurücklegen. Das war natürlich überhaupt kein Problem. Das gutmütige Rennschwein, ließ Hebi aufsitzen und sie machten sich auf den Weg nach Hebertshausen.

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Aber oh Schreck!!! Die Brücke über die Amper war weg!! Daher also der laute Baustellenkrach der letzten Zeit… Tja, da mussten die beiden wohl in der anderen Richtung weitersuchen. Aber weit und breit keine Waldkind…☹.

Die Tage waren schon sehr warm geworden inzwischen, die Sonne schien fröhlich und hell vom Himmel, ließ die Schmetterlinge und Insekten vor Lebensfreude ganz quirlig werden und das zarte Grün der Bäume wurde zunehmend satter und dichter. Wenn er von seinen Ausflügen zurückkam legte er sich gerne noch ein Weilchen auf sein Hausdach, um sich auszuruhen, bevor er sich ein Zwergenbierchen in seinen kleinen Krug einschenkte und das Ausklingen des Tages genoss.

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Die kluge Frau Eule hatte ihm erzählt, dass die Menschen sich im Moment ganz komisch verhalten würden. Sie hätten sich bunte oder weiße Tücher um Mund und Nase gebunden und ließen großen Abstand von mindestens 1,50 m zwischen sich, wenn sie sich unterhielten.

Hmm….Hebi holte den Meterstab aus dem Bauwagen und zusammen mit dem Reiseschwein probierte er mal aus, wie weit weg denn 1,50 Meter eigentlich sind. Und es war ein Riesenabstand!! Die beiden mussten sich gegenseitig anbrüllen, um den anderen noch verstehen zu können. Ach deswegen waren die Waldkinder manchmal so laut! Sie standen zu weit auseinander! Man lernt halt nie aus…😉.

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An anderen Tagen saß Hebi mit seiner Zählkette ganz allein im Morgenkreis und wartete, aber niemand kam… nach einer Weile packte er die Kette wieder in sein Häuschen und überlegte, wo er denn noch suchen könnte.

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Da fiel ihm Frau Dachs ein, die war doch auch sehr schlau und sie war alle zwei Wochen so nett, ihn in ihrem rapsölbetriebenen Waldmobil mitzunehmen, da Hebi keinen Führerschein und auch kein Auto hatte. Sie fuhren zusammen in ein anderes Waldstück, zum Waldi Süd, dem Wald-Discounter. Ab und zu brauchte man halt doch ein bisschen mehr, als nur Beeren, Schwammerl und Giersch aus Frau Eichkatzl´s  Kramerladen. Manchmal versteckte sie ihre Ware so gut, dass sie sie selber nicht mehr fand, was ja auch für die Kundschaft ein bisschen doof war!

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Frau Dachs marschierte also mit Hebi durch den WAldi und kaufte mit ihm ein, dann bepackten sie das Waldmobil bis unters Dach (leider hatten sie kein Klopapier mehr bekommen und keine Hefe für einen Waldbeerenkuchen, da Familie Hamster vor ein paar Tagen das Geschäft heimgesucht hatte) und fuhren wieder zurück.

An einem anderen sonnigen Morgen machte sich Hebi auf den Weg zum Froschweiher. Dort angekommen, unterhielt er sich mit den Fröschen und Kröten, aber auch diese hatten nur sporadisch mal das eine oder andere Kind gesehen. Leider hatte Hebi den Weg unterschätzt, er war so müde, dass er Angst hatte den Heimweg nicht zu schaffen, da fasste sich Frau Kreuzkröte ein Herz, befahl ihm, sich auf die gelbe Linie ihres Rückens zu setzten und nach einigen großen, langen Hüpfern war Hebi auch schon wieder zuhause. Er bedankte sich überschwänglich und fiel nach einer kleinen Brotzeit und dem Zähneputzen todmüde ins Bett.

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Am nächsten Tag, als Hebi also so traurig unter seinem Baum saß, beschloss er die Hoffnung nicht aufzugeben! Er trocknete die letzten Tränchen, aß ein dickes Waldbeermarmeladebrot und trank einen Becher Löwenzahnmilch. Am Liebsten hätte er sich ja ein Pfeifchen angezündet, da konnte er besser nachdenken, aber der Wald war so trocken, dass er sich nicht traute. So saß er nun da und überlegte, wie es nun mit seiner Suche weitergehen könnte……

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Lösung vom letzten Rätsel:

1.) Antwort B – Giersch

2.) Antwort A – Birke

3.) Antwort B – Himbeere

4.) Antwort C – Löwenzahn

5.) Antwort B – kleiner Bauwagen

Unser Waldquiz für diese Woche:

1.)

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Wie heißt dieses Beikraut?

A) Brennnessel

B) Giersch

C) Vogelmiere

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2.)

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Von welchem Baum sind diese Blätter?

A) Birke

B) Eiche

C) Buche

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3.)

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Welche Beere wächst an diesem Strauch?

A) Erdbeere

B) Himbeere

C) Aprikose

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4.)

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Wie heißt diese Frühlingsblume?

A) Tulpe

B) Gänseblümchen

C) Löwenzahn

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5.)

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Was ist das?

A) Mülltonne

B) kleiner Bauwagen

C) Minibauwagen

Alle Lösungen findet ihr nächste Woche hier auf unserer Tagebuchseite (: 

Drei-Wochenbericht vom 30.3. – 17.4.20

Ach ja….jetzt sind wir schon seit fünf langen Wochen zuhause…Aber wir haben es gut. Unsere Eltern kümmern sich um uns und sorgen dafür, dass wir trotz allem viel draußen sein können und zuhause schöne Beschäftigungen finden 😊.

So manchen Langeweileanfall mussten sie schon mit uns überstehen und das eine oder andere Tränchen musste getrocknet werden, wenn uns die Sehnsucht nach unseren Freunden und dem Kindergarten traurig gemacht hat. Zum Glück sind wir zähe Waldkinder und wir tragen viel Kraft und Zuversicht in unseren Herzen, die wir schon lange vor „Corona“ im Wald sammeln durften.

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Und außerdem gab es ja zwischenzeitlich auch noch ein kleines Highlight zuhause:

der Osterhase war da!!

Mit seinen langen Löffelohren und den flinken Pfoten hat er sich auf den Weg gemacht, um uns allen kleine Nester mit einer Überraschung zu verstecken. Wahrscheinlich war es der Hase mit der roten Nase 😉

….Es war einmal ein Hase mit einer roten Nase und einem blauen Ohr.

Das kommt ganz selten vor.

Die Tiere wunderten sich sehr: Wo kam denn dieser Hase her?

Er hat im Gras gesessen und still den Klee gefressen.

Und als der Fuchs vorbeigerannt, hat er den Hasen nicht erkannt.

Da freute sich der Hase. „Wie schön ist meine Nase und auch mein blaues Ohr, das kommt so selten vor.

“-Helme Heine-

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Naja, schon schade, dass wir das Fest diesmal nicht auch im Wald mit unserer Zwergerlgruppe feiern konnten, aber das kann man jetzt halt nicht ändern – wenn wir wieder dürfen feiern wir, bis die Schwarte kracht 😉😊! Und eines ist sicher…falls wir dann so richtig schlechtes Wetter haben sollten, können wir immer noch im Bauwagen feiern. Der wurde nämlich von den Waldelfen mal wieder so richtig rausgeputzt und die Regale wurden alle neu sortiert!

Die Erzieher*innen waren aber auch nicht faul: sie haben jedem Kind eine Osterkarte gebastelt und per Post nach Hause geschickt! Das war eine Überraschung! Wir sind ja noch einigermaßen jung, deshalb bekommen wir auch nicht so viel eigene Post, wie Papa und Mama, da waren wir natürlich sehr stolz auf unsere Briefe 😊.

Theresa (also die Erzieher-Theresa) hat sich auch in diesen Tagen wieder die Kamera umgehängt und sich auf den Weg in den Wald gemacht, um ein paar schöne Fotos an unserem Platz zu knipsen. So können wir immer ein bisschen mitverfolgen, was in der Natur gerade passiert.

Ganz vorsichtig sprießen überall zarte Blättchen aus den Zweigen und fangen an, sich zu entrollen. An den Birken hängen lange Würschtl, die von einem gelben Pollenwölkchen eingehüllt sind – sehr zum Leidwesen von Theresa und all ihren Leidensgenoss*innen, die in dieser Zeit an einer Pollenallergie leiden…

Wer sich allerdings nicht fürchtet, sich einer Birke zu nähern, kann ja mal sein Ohr an den Stamm drücken– da hört man jetzt nämlich den Birkensaft unter der Rinde fließen – das stimmt wirklich!

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Überall fängt es nun an zu blühen, alle Sträucher und Bäume schmücken sich mit Blüten und duften, wie es nur der Frühling zaubern kann 😊. In der Luft singt und summt es und ein künstlerischer Riese muss seinen Gierschteppich auf der Erde ausgebreitet haben, um mit seinem mit zartgrüner Farbe getränkten Pinsel alle Bäume zu bemalen. Überall stupfte er ein wenig an die Äste und Zweige, wunderschön!

Und wer sich die Mühe macht den Blick nach unten zu richten, kann fein duftende blaue Veilchen entdecken, die ihre Köpfchen neugierig der Sonne entgegenrecken und mit ihren Nachbarsblümchen plauschen.

Zu guter Letzt hat sich eine kleine freche Kastanie unter der Bauwagentreppe eingenistet und wächst nun durch unser Treppengitter dem Licht entgegen. Das traut sie sich aber nur, weil im Moment nicht unzählige Waldzwergerlfüße die Stufen rauf und runter poltern 😉. Lassen wir ihr das Vergnügen.

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Abends, wenn wir warm in unseren Betten liegen, denken wir das ein- oder andere Mal auch an den Kindergarten. Wann werden wir uns wiedersehen? Zum Glück wissen wir, dass alles und alle miteinander verbunden sind auf dieser Erde und vielleicht lesen uns Mama oder Papa in einer wolkenlosen Nacht ein kleines Gedicht zum Einschlafen vor, wenn wir aus dem Fenster schauen und den Mond bewundern…

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Der Mond

Der Mond steht am Himmel und lacht,

der Mond darf noch lange nicht ruhn,

der Mond muss in jeder Nacht sein Leuchten am Himmel tun.

Der Mond schaut zum Fenster hinein,

der Mond ist ganz rund und ganz gelb,

der Mond ist immer allein,

beleuchtet die stille Welt.

Und bist du auch hier und ich dort

und liegt zwischen uns Land und Meer,

der Mond scheint an jedem Ort,

wir mögen ihn beide sehr.

Und trifft sich beim Mond unser Blick

dann sind wir auch nicht mehr allein,

der Mond nickt freundlich zurück und jetzt,

jetzt schlafen wir ein.

-Jutta Richter-

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Fotos: Theresa Stern

Wochenbericht vom 16.03.2020 – 27.03.2020

Das ist eine ganz merkwürdige Zeit für uns alle. Wir dürfen im Moment nicht in den Wald, weil ein „klitzekleiner“ Virus alle ganz verrückt macht. Wir haben gehört, dass es manche Menschen ganz krank macht und damit es sich nicht so sauseschnell verbreiten kann, müssen wir jetzt halt eine Weile zuhause bleiben.

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Irgendwie spricht alle Welt davon, wir hören im Radio und Fernsehen dauernd Nachrichten, in denen das Wort Corona vorkommt… Hmmm… eigentlich ist Corona ja spanisch und bedeutet Krone, ist also eigentlich ein sehr schönes Wort… Und vielleicht hat das Virus ja auch seinenSinn. Wir verbringen jetzt viel Zeit mit unseren Eltern und Geschwistern und die Erde darf mal richtig lang tief durchatmen, weil kaum Flugzeuge und Autos und Schiffe unterwegs sind und überhaupt alles ganz ruhig ist. Also haben wir beschlossen, die geschenkte Familienzeit für uns zu nutzen.

Auch wenn wir uns manchmal getrennt von der Welt empfinden, 

sind wir dies doch niemals. 

Unser Herz schlägt im Rhythmus der Welt

und unser Atem ist ein Verwandter des Windes.

-Jennie Appel-

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Es gabschon viele warme sonnige Tage in den vergangenen zwei Wochen. Die Erwachsenen haben die Zeit genutzt, um zuhause zu planen und zu lesen, was wir alles machen können, wenn wir uns wieder sehen. Aber auch im Wald steht nicht alles still! Ein Papa hat sich z. B. an den Minibauwagen gemacht, um eine Seitenwand zu sanieren und das Team hat sich überlegt, dass es doch sinnvoll wäre, die Bauwägen mal wieder auszumisten und aufzuräumen…natürlich immer nur eine/r, weil man sich ja jetzt nicht treffen soll, wegen der Ansteckung mit dem Krönchenvirus und so!

Die Natur hat sich auch wieder auf den Weg gemacht, überall zwitschern und tirilieren die Vögelchen und der Specht hämmert wie ein Wilder auf Baumstämme ein, um Nahrung und Wohnraum für seineFamilie zu finden. Aber auch auf dem Boden gibt ́s eine Menge neues zu entdecken.

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Fröhlich gelbe Himmelsschlüssel schmücken den Waldboden, an den Birkenzweigen sind zarte Blättchen zu erkennen und die Weiden zieren sich mit pudrig gelbem Blütenstaub an den flauschigen Kätzchen.

Naja, wir sind schon auch ein bisschen traurig, wenn wir bei einem Spaziergang die verwaisten Zwergerlplätze sehen, auf denen sonst lustiges Zwergerltreiben stattfindet, wo gespielt, gestritten, gebaut und gelacht wird. Manchmal schleicht sich schon die Sehnsucht nach dem Wald und den Freunden in den Alltag und es ist ein bissl langweilig, immer nur in der Familie zu sein. Das fühlt sich so ähnlich an, wie das Warten auf ́s Christkind…. Aber wir sind tapfere Waldkinder und stehen diese schwierige Zeit durch!

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Die Erzieher*innen haben uns einen schönen Brief geschickt, da gibt ́s allerlei Beschäftigungsideen für uns, so dass das Waldheimweh nicht allzu schlimm wird. Für die nächstenzwei Wochen gibt ́s dann wieder neuen Nachschub 😉. Bis dahin erkunden wir nun die Natur auf eigene Faust und genießen die schönen Frühlingstage 😊!

Frühling, Frühling, werft die Mützen,

Sonne lacht aus allen Pfützen!

Frühling, Frühling spielt die Geigen,

Kätzchen gucken aus allen Zweigen.

-W. Bender-

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Fotos: Theresa Stern

Wochenbericht 9.3. – 13.3.20

Am Montag durften wir gleich zwei neue Gesichter im Wald begrüßen 😊😊. Konrad arbeitet in einem anderen Kindergarten und wollte sich mal ansehen, wie das bei uns so alles ist. Wir glauben, es hat ihm gut gefallen 😉. Antonia kommt jetzt für zwei Wochen zu uns als Praktikantin, sie wird einmal Erzieherin werden! Nach dem Morgenkreis ist Martin mit ein paar Kindern und dem Bollerwagen losgezogen, um Fichtenzweige zu sammeln für unser Tipi. Später hat er mit Konrad und ein paar kräftigen Jungs und Mädels eine lustige Schaukel aufgebaut, auf der gleich fünf Kinder gleichzeitig schaukeln können, das war eine Gaudi! Ansonsten haben wir uns über viel Regen gefreut,den wir zum Matschen und Batzen gut gebrauchen konnten 😉.

Unsere Zufahrtsbrücke wird abgerissen! Für alle in diesen Tagen ein großes Thema, da man nur auf Umwegen zu uns in den Wald kommen kann. Macht aber nix, wir sind ja flexibel 😉. Passend zum Thema hat uns Martin am Dienstag das Bilderbuch „Die Brücke“ vorgelesen. Da versuchen ein Riese und ein Bär aneinander vorbeizukommen, ohne dass einer von beiden ins Wasser fällt – das haben sie natürlich auch geschafft! Danach hat uns Melanie Reifenschaukeln aufgebaut und die Adler sind mit Caroline zu einer neuen Knuff-Geschichte im Bauwagen verschwunden. Nach der Brotzeit ging es zu einer Regen- und Pfützenwanderung in den Pilzwald!

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Mittwochs hat uns Melanie im Morgenkreis die Geschichte vom Weidenpinsel erzählt, danach mussten wir erstmal ein bissl rumtoben, damit uns wieder warm wird. Nach einer stärkenden Brotzeit durften wir dann am Maltisch wunderschöne goldgelbe Weidenpinselbilder malen! Der ganze Tisch hat schon von Weitem geleuchtet! Wer davon genug hatte, konnte sich beim Balancierenund Bär und Riesespiel ausprobieren. Wir sind echt gute Balancierer 😉!

Am Donnerstag sind wir mal wieder zu einem langen Ausflug aufgebrochen – zum Froschweiher! Wir haben Huflattich gefunden und einen ersten Frosch gehört. Lola war ganz neugierig und hat schon mal die Wassertemperatur geprüft 😉! Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug, wir sind super gelaufen, obwohl der Weg ja schon weit ist. Entsprechend müde waren wir dann, als wir wieder zurück waren!

Den Freitag haben wir mit einem kurzen Spaziergang begonnen, bevor wir mit Theresa an einem kunterbunten Fadenzelt gebaut haben 😊. Zur Belohnung für soviel Arbeit gab es einen leckeren Grießbrei, den wir uns natürlich gut schmecken ließen!

Wochenbericht 2.3. – 6.3.20

Am Montag durften wir uns aussuchen, was wir nach dem Morgenkreis machen wollten. Entweder ein Bewegungsangebot auf der Wiese mit Martin und Schwungtuch, oder ein Spaziergang mit Marlene und Caroline. Das hat gut gepasst, weil die Gruppe sich ziemlich genau in zwei Hälften getrennt hat. Also marschierte ein Grüppchen mit Martin los, um Schwungtuchspiele zu spielen und die anderen spazierten am Feld entlang bis zum Marterl am Wegesrand. Dort gibt es einen großen, umgefallenen Baumstamm, auf dem man herrlich klettern kann. Der liegt da schon ewig und so langsam wird er immer brüchiger und die Natur holt ihn sich zurück. Später haben wir uns alle wieder am Bauwagen getroffen und Brotzeit gemacht. Danach hat uns Caroline ihr Tonoskop gezeigt. Sehr spannend: da werden drei Abflussrohrteile zusammengesteckt und auf dem größten Teil wird auf die Öffnung eine Silikonfolie gespannt. Darauf kommt ein Häufchen feiner Sand und wir sollten in das andere Ende einen Ton reinsingen, also zum Beispiel ein A oder O. Und ihr glaubt es nicht! Der Sand fing an zu tanzen und hat sich in die lustigsten Muster verformt. Bei manchen Kindern sah das sogar wie ein Clownsgesicht aus 😊! Und das Interessanteste war, dass bei jedem ein anderes Bild rausgekommen ist, weil halt jeder einen anderen Ton ausprobiert hat und die Stimmen verschieden sind. So kann man also Töne sichtbar machen… toll!!

Am Dienstag war es wieder ziemlich kalt und windig, trotzdem sind wir zum Tennisplatz spaziert und haben dort ein wenig gespielt. Unter den Büschen und Bäumen kann man sich ganz gut verstecken und vor allem ist man dort herrlich vor dem Wind geschützt. Als wir zurück waren wollten wir gerne frei spielen, rennen, klettern und bauen.

Und am Mittwoch die große Überraschung: Melanie ist endlich wieder da!!! Wir haben sie sehr vermisst und drei Wochen ist schon eine lange Zeit. Aber natürlich haben wir ihr die nötige Auszeit von Herzen gegönnt 😊. Sie hat uns dann auf unseren Wunsch auch gleich Schaukel und Hängematte aufgebaut und das Beste war, dass sie uns leckere Schokokekse mitgebracht hat! Die hat sie extra für uns gebacken 😊. Martin hat eine lange Tafel in der Sonne aufgebaut, wo wir fürstlich gespeist haben. Danke Martin! Nachdem alle kleinen Krümelmonster satt waren, durften wir wieder schaukeln oder das Tonoskop nochmal ausprobieren.

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Den Donnerstag haben wir mit den Minis verbracht, weil ein paar Erwachsene krank geworden sind. Das war dann eine Riesengruppe, aber wir sind ja schon sehr groß und vor allem vernünftig. Da haben wir gut mitgeholfen und mitgemacht, sodass auch so ein Ausnahmetag mal gut zu bewältigen ist 😉.

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Am Freitag war es leider wieder sehr stürmisch, das ist das Wetter, dass wir nicht so gerne mögen, weil wir dann in den Schutzraum umziehen müssen, um uns vor umfallenden Bäumen oder runterfallenden Ästen zu schützen. Aber jetzt ist der Weg dorthin ja zum Glück nicht mehr so weit und dort haben wir uns die Zeit mit den verschiedensten Spielen vertrieben. Da gab es zum Beispiel die Montagsmaler, Pantomime, Hüpfspiele auf den dicken Kissen die es dort gibt, Bücher lesen und Brettspiele. Und schwupps, war der Tag auch schon wieder vorbei! Jetzt hoffen wir, dass der Frühling sich langsam mal blicken lässt, der Winter hat sich ja in diesem Jahr kaum blicken lassen, jetzt kann er uns auch gestohlen bleiben 😉!

Wochenbericht vom 17.2. – 21.2.20

Diese Woche steht ganz unter dem Faschingsstern! Gleich am Montag haben wir begonnen Faschingslieder zu singen und zu üben – ganz vorne dran, als eines unserer Lieblingslieder stand der „Herr Meier“, das ist einfach zu lustig 😊! Zur Brotzeit hat uns Korbinian  Geburtstagsmuffins mitgebracht, er ist jetzt 4 Jahre alt! Das haben wir natürlich zusammen gefeiert und uns das feine Gebäck gut schmecken lassen. Später wurde ein Basteltisch hergerichtet, wo wir einige unserer Instrumente repariert  und auch noch neue gebastelt haben. Jetzt sind wir wieder gut bestückt und können die Faschingslieder lautstark begleiten 😉. Die Adler sind mit Caroline aufgebrochen, um am Straßenrand für jedes Kind ein Schneeglöckchen zu pflücken. Ganz vorsichtig hat Sammy für jedes Vorschulkind eines abgeschnitten und anschließend wurden die sechs Blümchen im Bauwagen in eine Vase gestellt. Mal sehen, was damit passieren soll…

Am Dienstag durften die Adler mit Caroline in den Bauwagen, um eine neue Knuffgeschichte zu bearbeiten. Die war ganz kurz, deshalb hatten sie noch genug Zeit für eine andere Arbeit. Jaaa, und jetzt kamen die Schneeglöckchen wieder ins Spiel: jedes Kind bekam einen Bogen schwarzes Tonpapier und Stifte in grün und weiß. Lange und konzentriert und ganz genau betrachteten die sechs ihre Schneeglöckchen, um sie anschließend abzuzeichnen. Das haben sie super gemacht und auch auf kleinste Kleinigkeiten geachtet. Respekt – das war eine schwierige Aufgabe! Voller Stolz durfte jedes Kind sein Bild im Bauwagen aufhängen 😊. Alle anderen Kinder hielten sich in der Zwischenzeit draußen auf und durften mit Marina und Martin eine Faschingsklanggeschichte erleben. Da ging es um zwei Drachen (Lola und Samuel), einen Schmetterling (Lidia), Eulette (Antonia), einen Marienkäfer (Mila), ein Zebra (Resi) und eine Feuerwehrfrau (Marlen). Alle sind in der Geschichte am Faschingstag verkleidet in den Wald gekommen. Dann sind sie im Bauwagen durch den Wald gefahren und haben im Fichtenwald Halt gemacht. Aber oh Schreck! Der Marienkäfer wurde gejagt und der Schmetterling gefangen genommen!! Die Aufregung ging weiter beim Löschen eines Feuers, aber alle wurden gerettet. Was für ein Abenteuer!! Alle Kinder haben fleißig an der Geschichte mitgefeilt und viel Spaß gehabt 😊. Nach der Brotzeit ging es dann noch in den Zahlenwald zum Spielen.

Am Mittwoch ist dann die große Faschingsparty gestiegen. Lauter fröhliche Gesellen haben an diesem Tag den Wald bevölkert. Zum Morgenkreis kamen auch die Minis zu uns und jedes Kind durfte sein Kostüm vorführen, begleitet vom Gesang der Erwachsenen. Der Martin war an diesem Tag das Highlight: er kam als Clown verkleidet und zur allgemeinen Verzückung gab es eine lustige Spaßeinlage von ihm 😊, da haben wir gelacht 😊😊! Nach ein paar Spielen wurde das Buffet eröffnet, kälte- und windbedingt im Bauwagen, was aber auch sehr gemütlich war. Später sind wir aber alle wieder rausgegangen, um noch einige Spiele zu spielen und zu guter Letzt gab es im Abschlusskreis selbstgemachtes Popcorn. Das war ein wirklich lustiger und aufregender Waldkindergartenfaschingstag 😉😊!

Am Donnerstag durften wir helfen Weidenzweige zu pflanzen, die uns Milas Papa mitgebracht hat. Mit viel Glück wachsen sie an, das würde uns in diesem milden Winter nicht wundern…. Nach der Brotzeit gab es Klangschalenexperimente mit Marina – sehr spannend, aber auch ent-spannend, weil man da ganz ruhig sein und in sich reinfühlen muss. Das müssen wir unbedingt öfters machen.

Freitag! Letzter Tag der Woche und vor der Ferienwoche! Zur Begrüßung haben wir „He ho die Waldkinder“ gesungen, bevor Martin mit einer Kleingruppe ein Sportangebot gemacht hat. Das ist wichtig, weil er gleich nach den Ferien eine Prüfung hat und das alles natürlich ausprobieren und mit uns üben muss. Alle anderen durften beim Kochen helfen. Endlich gab es Marinas heißersehnte Schinkennudeln! Und dann ging es für alle heim in die wohlverdienten Ferien 😉!

Wochenbericht vom 10.2.2020 bis 14.2.2020

Was für ein Wochenbeginn!!! In der Nacht von Sonntag auf Montag hat draußen so ein Orkan gewütet, dass wir am Montag nicht in den Wald konnten und, dank „Sabine“, sturmfrei hatten!! Die Erzieher*innen haben sich aber trotzdem gemütlich in Melanies Haus getroffen, um viele wichtige Dinge zu besprechen, von denen wir keine Ahnung haben 😊.

Auch am Dienstag blies noch ein ordentlicher Wind, sodass wir uns im Schutzraum getroffen haben. Zum Glück dürfen wir da jetzt alle Räume nutzen, sodass wir viel mehr Platz zum Spielen haben. Wir haben den Vormittag mit Lesen, Spielen, Bauen, Puppenbabys versorgen und tanzen verbracht. Da gibt es nämlich eine supercoole Discobeleuchtung, also so eine große, silbrige Kugel an der Decke, die von kleinen Schweinwerfern angestrahlt wird und dann lauter bunte Lichtlein an den Wänden entlang tanzen lässt. Martin hat uns Kaba gekocht und Cracker mit leckerem Frischkäse bestrichen, das war wie im feinen Restaurant! Das Wichtigste des Tages aber war Lidias Geburtstag, den wir mit ihrem köstlichen Schoko-Kokoskuchen gefeiert haben.

Am Mittwoch war es dann endlich soweit: wir durften wieder in den Wald! Ein paar Waldgebiete mussten wir zwar noch meiden wegen den Ästen, die vom Sturm noch in den Baumkronen hingen und runterfallen konnten, aber es war schön, wieder auf vertrautem Boden zu spielen. Einen kleinen Spaziergang am Feld haben wir auch gewagt, aber da hat der eisige Wind noch so geblasen, dass wir schnell wieder zurückgewandert sind, um uns bei der Brotzeit im Bauwagen aufzuwärmen. Später durften einige Kinder Martin beim Bau einer Leiter helfen, da wurde eifrig gesägt, abgemessen und mit Schnur gewickelt. Andere Kinder wollten lieber in ihrem Polizeihauptquartier spielen, dass sie sich sehr professionell im Tippi gebaut hatten.

Der Donnerstag begann für die Adler mit Experimenten zum Thema „Luft“. Das war wie immer sehr spannend und wir haben viel Neues gelernt. Das Schöne war, dass es gleich danach schon wieder eine Geburtstagsfeier gab, diesmal für Felix, der uns alle mit leckeren Schokomuffins überraschte. Danach wurde der Basteltisch eröffnet, wo wir bunte Papiergirlanden zur Dekoration für unser Faschingsfest in der nächsten Woche gebastelt haben. Ja und dann hat sich Leon noch ganz unbedingt eine neue Episode vom Raumschiff Enterprise mit Martin gewünscht. Die hatten wieder echt spacige Ideen 😊. Wir sind alle auf verschiedenen Planeten gelandet und auf jedem hat man sich anders bewegt. Da gab es zum Beispiel den Spinnengang, da musste man sich mit den Fußsohlen begrüßen 😊! Ihr könnt euch vorstellen, was wir für eine Gaudi gehabt haben 😊😉!

Endlich ist wieder die Zeit der vielen Quatschlieder da! Angefangen haben wir an diesem Freitag mit dem „Herrn Meier“, der auf einem Fass Benzin angeflogen kommt 😊! Und da am Freitag ja immer, oder zumindest sehr oft, unser Kochtag ist, hat Martin mit uns ein neues Rezept gemalt. Es gab leckere Kässpatzen – hmmm! Und um uns schon mal auf Fasching und das Verkleiden einzustimmen, durften wir uns aus der Kiste was aussuchen und Dornröschen spielen. Ja und dann kam unsere tolle neue Leiter ins Spiel: Martin hat ihre Füße ganz fest in die Erde gebohrt und an unseren abgesägten dicken Baumstumpf gelehnt und wir durften, nachdem wir sie erklommen hatten in seine Arme springen! Das war toll und alle haben sich getraut! Das ist nämlich ganz schön hoch und man muss mächtig mutig sein, um sich da springen zu trauen! Und wenn man mutig ist und Vertrauen hat, merkt man am Abend, wenn man müde und zufrieden im Bett liegt, dass man wieder ein kleines Stückchen gewachsen ist 😉…..

Wochenbericht vom 3.2. – 7.2.20

An diesem Montag ist die Welt fast untergangen – zumindest hat es sich so angefühlt!! Es hat geregnet wie aus Kübeln, ohne Unterlass!! Wir haben das aber ziemlich cool gefunden und viel gematscht und gebatzt, oder wir haben uns unter der Regenrinne das Wasser über den bemützten Kopf laufen lassen. Der Bauwagen war meistens mit Kindern besetzt, die sich umziehen mussten, weil sie pitschpatsch nass waren. Überall lagen und hingen Hosen, Socken und Jacken zum Trocknen und die Erwachsenen sind den halben Vormittag rumgesaust, um Wechselklamotten zu suchen 😊! Naja, zur Brotzeit waren wir natürlich drin, sonst hätten wir unsere Brote auswringen müssen 😉, wenn wir draußen geblieben wären. Eigentlich war ja auch noch ein Spielzeugtag geplant und einige hatten Bagger dabei, die kamen dann trotzdem im Regen zum Einsatz. Ein paar Kinder wollten aber lieber drin ihre Sachen herzeigen und damit spielen.

Der Dienstag war noch heftiger, weil es nicht nur geregnet, sondern auch noch gestürmt hat. Also wurde eilig alles zusammengepackt und wir wurden von den Mamas und Papas im neuen Jugendzentrum abgeliefert, das ist nämlich jetzt unser Schutzraum. Aber oh Schreck! Da gab es nur einen Raum für uns alle, in den anderen waren noch Bauarbeiter am Werk. Wir haben das aber trotzdem gut hinbekommen und den Tag mal ganz anders verbracht. Nach der Brotzeit sind wir ja dann auch ein bisschen rausgegangen zum Spielen, weil der Wind nicht mehr so schlimm war. Aber besser gefällt es uns auf jeden Fall im Wald 😊.

Am Mittwoch war das Wetter zum Glück wieder ganz gut und nach „Hei ho die Waldkinder kommen“im Morgenkreis, sind wir zu einem langen Spaziergang zu einem umgestürzten Baum aufgebrochen. Naja, eigentlich war das meiste schon wieder aufgeräumt, Martin hatte ihn am Vortag quer auf einem Weg liegen sehen, aber anscheinend waren die Gemeindearbeiter ganz fix und hatten schon aufgeräumt. Aber das war uns egal, wir finden ja immer irgendwas Spannendes unterwegs! Später durften die Adler mit Melanie ihre „Monatsgesellen“ aus Gips bemalen. Die anderen sind draußen geblieben und haben mit Patrick, unserem Wochenpraktikanten aus der Montessorischule, gerangeltund Kräfte gemessen…

Für den Donnerstag hat sich der Martin was Schönes überlegt. Mit den Wölfen und Frischlingen hat er über Gefühle gesprochen. Sie haben neue Begriffe für die verschiedensten Gefühle kennengelernt und das „Gefühlsbus-Spiel“ gespielt. Ein sehr spannendes Thema, das uns sicher noch eine Weile beschäftigen wird. Die Adler waren derweil wieder fleißig in der Vorschule, sie hatten das Thema „Vögel“: was fressen sie? Wie hört sich ihr Gesang an? Und noch vieles mehr. Für einige Kinder war der Höhepunkt des Tages aber wieder die Rangelstunde mit Patrick 😉 (der übrigens vor ein paar Jahren selbst noch ein Waldkind bei uns war 😊)!

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Nach soviel Kopf- und Gefühlsarbeit am Donnerstag, hatten wir am Freitag Lust auf einen Spaziergang. Wir sind zum Fichtenwald gelaufen, um uns die gefällten Bäume anzusehen. Danachhatten wir ordentlich Hunger und so durften wir helfen „Nudel-Würstchen-Spinnen“ mit Ketchupzuzubereiten 😊. Und gegessen haben wir die natürlich dann auch! Na, und weil ja jetzt dann auchunser Faschingsfest bald stattfinden soll, haben wir angefangen Faschingsdeko zu basteln!

Wochenbericht vom 27.02.2020 bis 31.02.2020

Jaaa, an diesem Montag hat es recht bayrisch durch den Wald geschallt 😊!! Im Morgenkreis haben wir nämlich, ganz passend zu unseren neu eingeführten Wochentagszwergen, das Lied „Wos is heit für a Dog?“ gesungen. Das war sehr lustig, weil die Melanie ja viel besser schwäbisch schwätzt, als original boarisch red ́t 😉! Aber das macht ja nix, weil sie lernt dabei g ́scheid bayrisch und wir habenwas zu lachen 😊!! Als Martin sich das Reiseschwein unter den Rucksackriemen gesteckt hat, wusstenwir, jetzt geht ́s los, zu unserem vereinbarten Ausflug zum Knochenwald. Das Wetter war ganz schön,wenn auch bissl windig. Dort angekommen, war es den meisten sogar so warm, dass sie die dicken Obendrüberjacken ausziehen wollten. Nach der Brotzeit sind alle ausgeschwärmt wie die Bienchen und haben den Wald erforscht. Einige Kinder haben sich ein großes Haus aus Fichtenzweigen gebaut, das wurde sogar von einem Hund bewacht, während Samy mit einem Fernrohr aus Fichtenrinde nach Dieben Ausschau gehalten hat. Andere hatten ihre helle Freude beim Balancieren. Manche waren richtig traurig, als wir wieder Richtung Bauwagen aufbrechen mussten…

Am Dienstag gab es eine weitere Strophe unseres Wochentagsliedes und danach durften wir ein Buch zusammen anschauen, das uns Martin mitgebracht hat. Das Buch hieß „Das Farbenmonster“ und da ging es um Gefühle. Jedes Gefühl hat in dem Buch seine eigene Farbe bekommen. Wir haben uns einige Zeit darüber unterhalten und festgestellt, dass jede/r von uns ganz ähnliche Gefühle kennt. Manchmal sind wir richtig sauer oder wütend, ein andermal traurig oder ganz schüchtern, oder, im besten Fall sind wir ganz ganz glücklich 😊! Na, über dieses Thema werden wir wohl noch einige Male sprechen, da gibt ́s noch eine Menge zu entdecken und zu spielen.

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Am Mittwoch wollten wir am Platz bleiben. Der Tag war auch wieder sehr windig, aber nicht so schlimm, dass wir nicht in den Wald hätten gehen können zum Spielen. Wir haben viel gebaut, von der perfekt ausgestatteten Polizeistation, über Lager bis zum Hackschnitzelverteilservice war alles dabei. Für jeden etwas halt 😊.

Am Donnerstag durften die Adler mit Melanie während der Vorschule aus Gips Fingerpüppchen für die zwölf Gesellen, aus dem Märchen „Die zwölf Monate“ basteln. Da mussten sich immer zwei Kinder helfen, aber einige sind da schon so fit, die haben das auch ganz allein hinbekommen – Respekt! Später hat Martin Kreisspiele mit uns gespielt und Melanie hat ein paar Kindern ihre Lerngeschichten vorgelesen. Das hat allen viel Spaß gemacht, jetzt müssen wir uns nur noch einen schönen kuschligen Platz herrichten zum Vorlesen, aber das wird selbstverständlich in der großen Gruppe beschlossen, wo der sein soll 😊.

Huiii – der Wind bläst ja ganz schön diese Woche! Trotzdem haben wir im Morgenkreis unser Wochentagslied gesungen. Danach wurden fleißig Kartoffeln geschält und geschnitten für eine Kartoffelsuppe. Bei dem Wind konnten wir natürlich kein Feuer machen, aber zum Glück haben wir janoch eine Kochplatte 😊. Ein paar Kinder durften mit Ela Vogelfutter herstellen und der Rest hat sich im Freispiel vergnügt oder Martin beim Restaurieren des Tippis geholfen. Und dann war es Zeit zum Ausruhen – das Wochenende steht vor der Tür 😊!

Wochenbericht vom 20.01.2020 bis 24.01.2020

Naja, immerhin! Ein klitzekleines bisschen Schnee ist ja vom Himmel runtergefallen und auch liegengeblieben 😊! Das mussten wir in diesem schneearmen Winter natürlich gleich ausnutzen. Und deswegen sind wir zum Steinhügel gewandert und haben unsere Poporutscher unter den Popo geklemmt und schon ging es los! Hui, war das ein Spaß!! Also kalt war es schon, aber wenn man nur oft genug den Hügel rauf- und auch wieder runtersaust wird einem schon warm! Ein bisschen mehr von der weißen Pracht würden wir uns schon wünschen….mal sehen, was der restliche Winter noch so bringt 😉!

Am Dienstag hat uns Melanie ein neues Fingerspiel mitgebracht. Da ging es um die verschiedenen Wochentage. Und damit wir uns das mit den Tagen und der Zeit ein bissl besser vorstellen können, haben die Adler kleine Zwerge geschnitzt und bemalt. Jeden in einer anderen Farbe. So hat jetzt jeder Tag seinen eigenen Zwerg, der morgens auf eine dafür vorgesehene Baumscheibe auf seinen Farbpunkt gestellt wird. Nach dem Morgenkreis waren wir im Bauwagen zum Malen und Basteln, das geht im Moment besser drin, weil draußen die Finger so schnell kalt werden. Aber dann wollten wir auch wieder raus, um uns auszutoben 😊.

Am Mittwoch war es auch ganz schön kalt und bis zur Brotzeit waren wir alle draußen. Nach der Brotzeit im Bauwagen hat uns Caroline ein Bilderbuch vorgelesen, vom Löwen und dem kleinen Elefanten, „Du groß und ich klein“ heißt das. Wer Lust hatte, durfte ein Bild dazu malen und in der nächsten Woche schauen wir uns die Bilder dann zusammen an. Auf vielfachen Wunsch hat Melanie Schaukel und Hängematte aufgebaut. Das war ein schönes Angebot, dass alle gern angenommen haben – auch wenn das Warten echt schwer ist, wenn man auch so gern mal drankommen möchte ..

Ups, schon wieder Donnerstag! Wir erleben immer so viel, dass die Woche wie im Flug vergeht 😊! Auch an diesem Donnerstag hat uns Melanie was Neues mitgebracht: eine Bewegungsgeschichte vom Eichhörnchen Bogumilla. Das hat Spaß gemacht und man friert nicht so schnell im Kreis, wenn man sich ein wenig bewegt. Danach haben wir uns aus Brettern und Rundlingen Schaukeln und Wippen gebaut. Die tollsten Ideen hatten wir, wir könnten glatt Schausteller beim Volksfest werden😉. Die Adler durften noch eine Runde „Knuff“ lesen, bevor auch dieser Tag schon wieder vorüber war!

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Freitags war Ausflugstag! Mit Sack und Pack sind wir in den Zahlenwald spaziert. Dort haben wir die schöne winterliche Landschaft und die wärmende Sonne genossen. Irgendwie liegt schon ein Hauch Frühling in der Luft… aber wir freuen uns lieber nicht zu früh, sonst kommt dann womöglich doch nochmal richtig viel Schnee….obwohl wir uns über den natürlich auch narrisch freuen würden

Wochenbericht vom 13.1. – 17.1.20

Den Montag haben wir mit dem Lied von der „kleinen Meise“ begonnen. Da wird sie sich gefreut haben, sie kommt uns nämlich oft besuchen, da wir dafür sorgen, dass im Futterhäuschen immer ein paar Leckerbissen für sie bereit liegen! Und für ihre Freunde und Artgenossen natürlich auch 😉. Später waren wir alle schwer beschäftigt beim Verteilen der neuen Hackschnitzel. Nach der Brotzeit sind wir dann noch zu einem Spaziergang in den Fichtenwald aufgebrochen. Schade, dass wir immer noch keinen Schnee haben, kalt ist es aber trotzdem.

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Am Dienstag durften die Adler mit Caroline gleich nach dem Morgenkreis in den Bauwagen gehen, um ein Kapitel von „Knuff“ zu lesen. Es geht jetzt schon viel besser mit dem ruhig sitzen, zuhören undkniffligen Fragen beantworten. Gleich anschließend kam ein Bulldog mit einem Hänger voller neuer Hackschnitzel zu uns auf den Platz gefahren. Unter großem Hallo hat der nette Mann von der Gemeinde alles abgeladen und wir durften ordentlich in einer Reihe aufgebaut zuschauen. Kaum war das Fahrzeug wieder weg, haben wir uns die Schaufeln geschnappt und gebuddelt und gegraben wie die Weltmeister. Irgendwie hat der Hackschnitzelberg mit uns drauf ausgesehen wie ein riesiger Ameisenhaufen, so hat das da gewuselt 😊! Für ein Spiel, das wir am Mittwoch spielen wollen, mussten wir noch eine Menge Fichtenzapfen sammeln. Und wo bitte schön gibt es schönere Fichtenzapfen als im Fichtenwald?! Also ging es mit einer großen Tasche auf in den Fichtenwald zum Sammeln. Wir sind schon ganz gespannt gewesen, was wir am Mittwoch genau damit machen….

Im Morgenkreis am Mittwoch hat uns Caroline nochmal das Buch von Robbi und seiner Wut mitgebracht. Sie selbst war auch ein bissl wütend, weil wir so lang gebraucht haben, bis wir endlich alle in den Kreis gekommen sind und uns einen Platz gesucht haben. Oder hat sie das garnicht so ernst gemeint, wie sie ausgesehen hat?…. hmm… wir wissen es nicht, aber auf jeden Fall konnte manso gut sehen, wie jemand ausschaut der ganz grantig ist. Wir durften auch zeigen, wie wir aussehen, wenn wir sauer sind. Gleich danach war dann auch klar, wofür die Zapfen gedacht sind, die wir am Dienstag gesammelt haben. Wir sollten einen Zapfen-Wut-Weitwurf veranstalten. Alle haben sich in einer Reihe aufgestellt und Melanie hat die Spielregeln erklärt: man überlegt sich was, das einen manchmal total wütend macht, geht in Wurfposition und schreit was einen so ärgert, während man den Zapfen so weit wie möglich in den Wald wirft! In Melanies Fall war es so, dass sie den samstäglichen Hausputz in die Büsche gefeuert hat!! Das war eine Gaudi! Das hat soviel Spaß gemacht, dass wir gleich vier Runden lang alles Mögliche in die Landschaft gebrüllt und geschmissen haben 😊! Dann sind wir ganz entspannt zum Spielen gegangen, bevor wir nach der Brotzeit mit Martin einen Boxsack aus einer Plane mit Hackschnitzelfüllung gebaut haben. Dem armen Moritz haben ganz schnell die Knöchel weh getan, weil er so feste reingeboxt hat….

Der Donnerstag war auch wieder für die Adler interessant: mit Melanie haben sie sich über die Wochentage unterhalten und für jeden Tag wurde aus Stöcken ein Wochentagszwerg geschnitzt. Die können wir jetzt zusammen mit einer Baumscheibe, die mit fünf verschiedenfarbigen Punkten versehen ist, im Morgenkreis benutzen. An jedem Tag kommt ein anderer Zwerg in einer anderen Farbe dazu. Da sind wir bestimmt ganz schnell fit und lernen die Wochentage wie im Flug. Den Rest des Vormittags haben die meisten von uns auf dem Hackschnitzelberg verbracht und gespielt oder die Hackschnitzel auf dem Platz verteilt.

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Also dieser Freitag war ja eher ein Frühlings- als ein Herbsttag. Den ganzen Tag strahlender Sonnenschein und es wurde zügig wärmer. Trotzdem war uns morgens, nachdem wir die „Jahresuhr“gesungen haben, noch ganz schön kalt und die Erwachsenen haben Feuer gemacht. Wer Lust hatte, durfte beim Schneiden von Süßkartoffeln und Karotten helfen. Daraus wurde eine feine orange Suppe gekocht 😉. Tja und dann haben wir alle den schönen Tag genossen und uns allerlei tolle Spiele ausgedacht.

Wochenbericht vom 6.1. – 10.1.20

Wir sind wieder daaahaa!!! Diese Woche haben wir erst mal mit einem Feiertag begonnen, man muss es ja nicht gleich übertreiben mit dem früh aufstehen 😉.Natürlich haben wir uns trotzdem auf den Dienstag gefreut, auf den Wald und unsere Freunde. Die Erwachsenen hatten die Idee ein Lagerfeuer zu machen. Da konnten wir uns fein die Finger aufwärmen, es war nämlich ganz schön kalt morgens. Und weil ́s so kuschlig am Feuer war, durften wir drum herum einen Sitzkreis machen und von unseren ganzen aufregenden Weihnachts- und Silvestererlebnissen erzählen! Bevor wir wieder spielen gingen, haben wir noch ein Jahreszeitenlied „Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder“ gesungen. Es war schön den Wald wieder neu zu entdecken, nach zwei Wochen Pause 😊. Zum Aufwärmen ging es in den Bauwagen zum Malen, Basteln und Lesen.

Am Mittwoch war dann ein langer Ausflug geplant. Zuvor haben wir „Die Jahresuhr“ gesungen und dann ging es los zum Fischweiher. Ein langer Weg war das, aber das machte nichts, da wurde uns schön warm. Am Fischweiher angekommen, waren wir ganz entzückt, weil der nämlich ziemlich zugefroren war! Beste Voraussetzungen also, um interessante Eisstücke zu sammeln und zu bewundern. Wenn man da durchschaut, sieht die Welt ganz anders aus… Als wir fertig waren mit unseren Eisexperimenten und der Brotzeit ging es wieder zurück zum Bauwagen, da war der Weg allerdings schon anstrengender als morgens…

Auch am Donnerstag haben wir die Waldtiere wieder mit unserer „Jahresuhr“ beglückt 😊. Anschließend durften die Vorschulkinder mit Melanie in den Bauwagen. Sie haben „Oles Reise zu König Winter“ gelesen und gespielt und sich über die 12 Monate unterhalten. Danach hatten sie es aber eilig, weil sie ja unbedingt mit Marlen Geburtstag feiern und ihre mitgebrachten Köstlichkeiten genießen wollten 😉!

Am Freitag ist es für diese Jahreszeit sehr warm gewesen. Nach Morgenkreis und Brotzeit sind wir in den Zahlenwald aufgebrochen zum Spielen. Es war ganz wunderbar sonnig und warm und wir haben den letzten Tag der Woche genutzt, um uns ordentlich auszutoben und Sonnenstrahlen wurden auchfleißig gesammelt, die Tage werden sicherlich wieder kälter….aber ehrlich gesagt: über einen ordentlichen Schneeschauer würden wir uns schon auch freuen!

Wochenbericht vom 16.12.2019 bis 20.12.2019

Es ist zum Verrücktwerden! Jetzt ist der Hebi aber echt langsam genervt! Sogar bei Frau und Herrn Dachs hat er nachgefragt, ob die irgendwas vom Christkind wissen, aber der Herr Dachs ist eine alte Schlafmütze und Frau Dachs war mal wieder beim Shoppen, als er sich erkundigen wollte, wo er dennnoch suchen könnte… Also – die Suche geht weiter… Wir Kindergartenkinder werden langsam auch nervös, schließlich ist das ja unsere letzte Woche im Kindergarten! Zum Glück hatten die Erwachsenen gute Ideen, wie wir uns die Zeit vertreiben könnten und so durften wir die gesammelten Sachen von letzter Woche für ein wunderschönes Wintermandala benutzen. Mit Zapfen, Moos, Stöckchen, Nüssen und eifrigen roten Bäckchen haben wir uns an die Arbeit gemacht. Und dann gab es da noch den Basteltisch. Aus Stöcken und Glöckchen durften wir uns tolle Instrumente zum Begleiten der Weihnachtslieder basteln.

Am Dienstag durften die Adler mit Melanie in den Bauwagen zur Vorschule. Sie haben sich über die verschiedenen Nadelbäume und deren Erkennungszeichen unterhalten – ein echtes Fachgespräch halt 😉. Auch an diesem Tag durften wieder Instrumente gebaut werden und nach der Brotzeit ging es auf zu einem Spaziergang in den Fichtenwald.

Am Mittwoch hat Hebi in seiner Verzweiflung einen Brief ans Christkind geschrieben.. mal sehen, ob er damit Erfolg hat… Nach dem Morgenkreis haben einige Kinder gemalt und gebastelt, andere wollten lieber unseren Platz schön weihnachtlich schmücken für unser Waldweihnachtsfest am späten Nachmittag. Und damit die Tiere auch ein schönes Fest haben, durften wir mit Melanie und Martin Vogelfutter kochen und Gemüse und Obst aufhängen. Ein ganz prachtvolles Tierbuffet ist das geworden! Als es langsam dämmerte haben wir uns dann nochmal im Wald am Feuer getroffen (auf das hat der Martin gut aufgepasst!),um auch mit unseren Eltern und Geschwistern ein wenig im Wald zu feiern. Wir haben gesungen, köstliche Gulaschsuppe gegessen, die eine Mama für alle gekocht hat (an dieserStelle nochmal herzlichen Dank dafür!), Platzerl und Kinderpunsch gab es natürlich auch! Von Querflöte (Melanie) und Gitarre (Theresa) begleitet wurden Weihnachtslieder gesungen und im Bauwagen durfte man in eine Zauberweihnachtswunschkugel aus Glas schauen und sich etwas wünschen… manche haben tatsächlich etwas gesehen in der Kugel – das Wunder der Weihnacht eben…. 😊! Andere Kinder haben ihre Wünsche einfach Caroline erzählt, das geht ja auch und mit Marina durften sie ihre Herzenswünsche malen und in einen schönen roten Wunschbriefkasten für die Christkindpost stecken. Hoffentlich gehen alle Wünsche in Erfüllung 😊! Danach wurde nochmals gesungen und die Eltern haben den Erzieher*innen wunderschöne selbstgemachte Geschenke überreicht, die haben sich vielleicht gefreut 😊! Zum Abschluss haben uns die Erzieherinnen eine selbsterfundene Geschichte von Theresa als Schattentheater aufgeführt. Das war sehr schön und geheimnisvoll! Am Ende waren alle sehr müde und sind friedlich nach Hause gegangen.

Am Donnerstag war es dann soweit: Hebis Geduld wurde belohnt und er hat endlich das Christkind gefunden! Im Fichtenwald haben schon alle Freunde von Hebi gewartet und das Christkindlgeschenk bewacht! Wir haben alle neue Becher und Schüsselchen bekommen, jeder sein eigenes Geschirr!! Toll! Danke liebes Christkind 😊! Mit Kinderpunsch und Plätzchen haben wir noch ein bisschen gefeiert, bevor wir fröhlich zurückmarschiert sind.

Am Freitag durften wir in einer Erzählrunde Marina und Theresa und Ela alles vom gestrigen Christkindlbesuch erzählen, die waren ja nicht dabei! Danach war Freispielzeit, die Erwachsenen haben den Platz und die Bauwägen aufgeräumt, bevor um 12:00 Uhr die Kindergartenzeit für dieses Jahr zu Ende ging. Jetzt wird es für uns nochmal spannend, ob das Christkind zu uns nach Hause auch nochmal kommt… 😉😊!! Wir wünschen allen ein glückliches, friedvolles Weihnachtsfest, mögen all eure Wünsche für ́s kommende Jahr in Erfüllung gehen!

Wochenbericht vom 09.12.2019 bis 13.12.2019

Hui!! Da ist die letzte Woche aber schnell vergangen! An diesem Montag haben wir schon den 2. Advent gefeiert, mit einem neuen, spannenden Adventsabenteuer mit Hebi und dem Singen von Adventsliedern. Und das sogar in englisch! “We wish you a merry Christmas” haben wir uns gewünscht, zum Glück kannten die Erwachsenen das auch 😉. Aber wir haben nicht nur den zweiten Advent, sondern auch Martins Geburtstag gefeiert. Er hat uns ein tolles Kinderbuffet aufgebaut, ganz fein, wie wenn die Erwachsenen was feiern! Danke Martin, das war echt toll! Nach der Brotzeit haben wir aus Ton Weihnachtsschmuck gestaltet, das hat uns sehr gut gefallen.

Natürlich hat Hebi auch am Dienstag wieder nach dem Chrtistkind gesucht….der arme Kerl ist schon ganz verzweifelt, weil es immer näher auf Weihnachten zugeht und er immer noch keine Ahnung hat,wo er suchen soll….. Nun ja, ein bisschen Zeit hat er ja noch… die Adler durften nach dem Morgenkreis mit Melanie zur Vorschule in den Bauwagen, um dort spannende Experimente mit Kerzen und Feuer zu machen. Für alle anderen gab es eine Menge Arbeit, der Papa von Mila hat nämlich einen großen Hackschnitzelberg auf unserem Platz abgeladen, der musste verteilt werden!

Am Mittwoch hat der Hebi seine Suche fortgesetzt, diesmal ist er sogar mit dem Zug nach Unterzeitlbach zu seiner Oma gefahren! Das Christkind hat er dort aber auch nicht gefunden… Anschließend wurde im Bauwagen wieder unsere Weihnachtswichtelgeheimwerkstatt eröffnet… pssst…da wird nix verraten…. Nach der Brotzeit hatten ein paar Kinder den Wunsch, mit den Autoreifen zu spielen, die wir im Wald gefunden und zu unserem Platz transportiert haben. Das haben wir schon schlimm gefunden, dass es Leute gibt, die ihre alten Sachen einfach in den Wald werfen und liegen lassen. Aber damit die ollen Dinger auch noch eine Verwendung finden, haben wir gemeinsam mit den Erwachsenen beschlossen, dass sie jetzt uns zum Spielen gehören. Wir haben versucht sie rollen zu lassen, oder uns reingesetzt und uns alle möglichen Spiele ausgedacht 😉. Martin hat mit ein paar Kindern innerhalb unseres neuen Waldsofas einen Rangelplatz eröffnet. Da darf man nach Regeln rangeln. Das war toll und keiner hat sich wehgetan!

Donnerstags hat Hebi mit seinen Freunden gespielt. Und wir haben einen Ausflug zum Pilzwald unternommen, um Material für ein Wintermandala und Musikinstrumente zu sammeln, und natürlich, um dort zu spielen. Im Abschlusskreis haben wir alle Weihnachtslieder gesungen, jetzt sind wir schon langsam ein bissl aufgeregt, weil das Christkind ja bald kommt….

 Am Freitag war es für Hebi sehr aufregend, er hat nämlich persönlich einen Weihnachtsengel getroffen! Das Christkind hat er immer noch nicht gefunden, dafür aber, zusammen mit einem Kind, eine Überraschung auf unserem Schlitten. Danach haben wir entschieden, einen Ausflug in den Fichtenwald zu machen, das war wunderschön, es hat nämlich geschneit…. Da hat uns die selbstgekochte Nudelsuppe anschließend sehr gut geschmeckt 😉! Und wenn wir uns das nächste Mal treffen, ist schon der dritte Advent 😊!!

Wochenbericht vom 02.12.2019 bis 06.12.2019

Endlich, endlich beginnt die Adventszeit! Im Morgenkreis dürfen wir die erste Kerze am Adventskranzentzünden und Caroline hat im Bauwagen auf dem Tisch eine fremde grüne Mappe mit Sternen gefunden, da steht drauf „Hebi sucht das Christkind“! Wie aufregend!! Natürlich haben wir reingeschaut und eine Geschichte darin gefunden… Amelie und Sebastian, deren Namen als erstes auf den gefundenen Sternen standen, durften sich auf die Suche machen, nachdem alle das erste Rätsel auf dem ersten Stern gelöst hatten: bei unserer blauen Regentonne gab es wohl eine Überraschung vom Christkind… Und tatsächlich! Zwei kleine Schokoladentäfelchen und zwei Tonkugeln, die aussahen wie Dracheneier haben sie gefunden. Schnell sind wir draufgekommen, dass wir einen Hammer brauchen, um die Tonkugeln zu knacken. Und drin war…das glaubt ihr nicht! Für jeden von den Beiden ein Edelstein! Einige von uns waren ganz neidisch und können es kaum erwarten, auch endlich den eigenen Namen auf einem Stern zu finden… Aber was auch noch sehr aufregend war an diesem Tag und ganz wunderbar zur beginnenden Weihnachtszeit gepasst hat: über Nacht ist der erste Schnee gefallen und wir haben die zuckrige Pracht in vollen Zügen genossen zum Spielen, Toben und Kochen…. und essen (das dürft ihr aber keinem weitersagen…psst!)

Am Dienstag gab es dann die nächste Hebigeschichte und das nächste Kind konnte sich über einen Stern, ein Rätsel und eine kleine Schokolade mit Tonkugel freuen 😊. Und weil Weihnachten ja kein richtiges Weihnachten ohne Geheimnisse ist, haben wir an diesem Tag unsere Weihnachtswichtelgeheimwerkstatt eröffnet….da können wir jetzt natürlich nix drüber verraten…😉!

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Am Mittwoch war Martins Lehrerin zu Besuch. Sie ist sehr nett und hatte richtig Spaß bei uns zu sein. Bei unserem morgendlichen Hebigeschichten-Weihnachtsrätsel war sie auch ganz aufgeregt, vor allem, als wir unser Elfenglöckchen erklingen ließen, mit dem man kleine Waldwesen wie Zwerge undElfen und Wichtel anlocken und mit etwas Glück sehen kann! Nachdem wieder ein Kind seinen Edelstein gefunden hatte, hat uns Martin eine Nikolauslegende erzählt und auf einem kleinen Tischtheater vorgespielt. Wir haben ja gar nicht gewusst, was für ein kluger Mann der heilige Nikolaus gewesen ist! Nach der Brotzeit sind wir dann noch ein bisschen spazieren gegangen in den Fichtenwald zum Spielen.

Auch am Donnerstag ging es weiter mit Hebis Suche nach dem Christkind, diesmal hat er vom Nikolaus geträumt…. Passend zu diesem aufregenden Traum, hat uns der Nikolaus im Fichtenwald einen Riesensack mit all unseren mitgebrachten Socken dagelassen, natürlich hat er die Socken befüllt mit Nüssen, Äpfeln, Mandarinen und selbstverständlich mit einem kleinen Schokonikolaus! Danke lieber Nikolaus! Zur Brotzeit ließen wir uns an diesem kalten Nebeltag Punsch und Plätzchen schmecken 😊. Herzlichen Dank an all die fleißigen Bäckerinnen und Bäcker! Ach ja, ganz wichtig in diesen schönen Adventstagen: gesungen haben wir freilich auch! Nikolauslieder mit den Minis, das war schön 😊!

Ach der arme Hebi! Jetzt sucht er schon seit einer Woche das Christkind und ist ihm immer noch nicht auf die Spur gekommen.. Aber er lässt sich nicht entmutigen, er ist ja schließlich ein schlauer Waldzwerg und uns hat er ja immerhin auch noch zur tatkräftigen Unterstützung, wir haben ja noch Zeit….. Nach dem Morgenkreis wurde unsere neue Tajine eingeweiht! Mit einem leckeren Kartoffel-Apfel-Rosinen-Auflauf, hmmmm…. Das war sehr lecker! Wer Lust hatte, durfte danach noch Plätzchen von Theresas Oma verzieren! Und dann ging es ins Wochenende 😊!

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Wochenbericht vom 25.11. – 29.11.19

Im Morgenkreis am Montag haben wir mal wieder ein beliebtes und den meisten schon bekanntes Lied hervorgekramt (bzw. Melanie hat gekramt 😉). „Wenn sich die Riesen treffen…“ heißt das und hat auch den neuen, jüngeren Kindern gleich gut gefallen! Im Anschluss haben wir unsere Sitzkissen und den Morgenkreis aufgeräumt, bevor wir zu einem Spaziergang zum Goldrutenplatz aufgebrochen sind. Wieder zurück gab es Brotzeit und danach durfte jedes Kind, das Lust hatte, mit Caroline eine große Schale aus Gipsbinden anfertigen. Da waren einige Kinder ganz eifrig dabei und haben trotz der kühlen Temperaturen geholfen den nassen Gips ohne Handschuhe zu verstreichen – fühlt sich ja auch toll an! Wer dazu nicht soviel Lust hatte, durfte Melanie beim Basteln und Aufhängen der Weihnachtswalddekoration helfen 😊.

Am Dienstag hat uns Martin ein Feuergedicht mitgebracht, da durften wir sogar mitmachen und mitdichten! Immer wenn ein Wort gefehlt hat, sollten wir das richtige einsetzen. Der Martin hat wahrscheinlich gedacht, dass das total schwer ist für uns… da hat er sich aber getäuscht! Das war eine unserer leichtesten Übungen 😉. Spaß gemacht hat ́s allemal! Zum Schluss gab es noch ein Rätsel, an dem, das müssen wir zugeben, haben wir schon länger geknabbert, aber am Ende ist dann doch noch ein Adler auf die Lösung gekommen: ein Streichholz war gefragt! Nach dem Morgenkreis durften zwei Adler mit Caroline in den Bauwagen, um die Gipsschale vom Vortag anzumalen. Sie ist ein bisschen empfindlich, aber die beiden haben das ganz zart und vorsichtig gemacht mit dem Anmalen – die Schale ist jetzt sehr schön rot, grün, gold und sehr weihnachtlich. Hoffentlich gibt ́s bald die ersten Platzerl zum Drauflegen! In der Zwischenzeit hat Martin begonnen ein Feuer in der großen Schale zu entfachen, da wir ein Kartoffelfeuer geplant hatten. Ein paar Kinder haben fleißig geholfen beim Feuermachen, andere haben Kartoffeln halbiert und in Reinen mit Öl und Rosmarinzweigen gelegt. Und wie das geduftet hat, als die überm Feuer waren…. Die Adler sind in der Zwischenzeit aber auch nicht faul gewesen, sie sind mit Melanie im Bauwagen verschwunden und haben ein Sachgespräch über „Feuer“ geführt. Ein sehr wichtiges Thema, da man mit Feuer ja bekanntlich sehr, sehr vorsichtig umgehen muss! Als wir alle wieder beisammen waren, haben wir uns die Kartoffeln schmecken lassen. Ein paar waren ein bissl sehr knusprig, das haben die Erwachsenen dann einfach weggeschnippelt, kein Problem. Besonders schön an diesem Tag war auchder Besuch von Hatice, sie ist eine Schulfreundin von Martin und wollte uns mal besuchen. Wir glauben, es hat ihr gut gefallen im Wald 😉.

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Und schwupps! Schon ist wieder Mittwoch! Caroline hat uns das Buch „Robbi regt sich auf“ mitgebracht und vorgelesen. Einige von uns haben ganz gebannt zugehört und wissend genickt… Naja, schließlich sind wir alle von Zeit zu Zeit richtig wütend, das kennen wir also. Nächste Woche dürfen wir ein großes Wutmonster malen! Schauen wir mal, wie sich das anfühlt… Danach war es Zeitfür einen längeren Ausflug. Bepackt mit all unseren Sachen und dem Bollerwagen zogen wir los Richtung Goldrutenplatz. Gleich daneben ist ein Waldstück, das uns beim letzten Mal ganz gut gefallen hat, deshalb wollten wir dort spielen. Beim Brotzeiten hat es geregnet, aber das Fichtendachüber uns war ziemlich dicht, da sind wir also trotzdem trocken geblieben. Mit Martin haben wir eine tolle Hütte gebaut und dort wurde ganz lang gespielt! Bevor wir den Rückweg angetreten haben, haben wir uns nochmal im Kreis getroffen, um über einen Namen für das neue Waldstück abzustimmen. Viele Ideen gab es da, von Duckwald, über Pferdewald bis Pilzwald war allerlei Interessantes dabei. Nach der Abstimmung war klar: der Pilzwald hat die meisten Stimmen! Da hat sich der Moritz gefreut, war ja auch seine Idee 😉.

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Am Donnerstag wurde es dann schon ganz schön vorweihnachtlich! Wir haben Nikolauslieder gesungen und geübt und Weihnachtsschmuck gebastelt. Die schöne, aufregende Weihnachtszeit rückt ja jetzt ganz schnell näher und wir freuen uns, wenn nächste Woche schon mal der Nikolaus an uns denkt…

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…freitags ging es gleich nikoläuslich weiter 😊. Melanie hat uns das Gedicht vom „Ni-Na-Nikolaus“ mitgebracht. Da können wir alle mitmachen! Ja und weil uns der Pilzwald gerade so gut gefällt, sind wir zu einem weiteren Ausflug dorthin losmarschiert. Dort haben wir auf dem Weg einen Igel gefunden, den wir uns natürlich genau angesehen haben, wir sind ja schließlich alle kluge und sehr interessierte Naturforscher 😊. Der Igel lag auf dem Weg und hat auch geatmet, später war er dann weg. Wahrscheinlich ist er schnell losgetrippelt, um sich ein gemütliches Plätzchen für sein Winterquartier zu suchen… So, jetzt haben wir diese letzte Woche, bevor der Advent beginnt, auch noch geschafft. Wir sind alle sehr aufgeregt…..

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Wochenbericht vom 18.11. – 22.11.19

Am Montag haben wir uns die restlichen Dienste angesehen. Also da gab es noch „Bücherregal aufräumen“, „Morgenkreis herrichten und wieder aufräumen“ und den „Händewaschdienst“. Alles sehr wichtige Aufgaben. Drei Kinder wurden ausgewählt und durften sich einen Freund suchen, der sie dabei unterstützt. Eine ganze Woche lang müssen sich die kleinen Teams um ihren Dienst kümmern. Mal sehen, wie das klappt…. 😉. Danach gab es viel Zeit für Freispiel und die Adler wollten sich zu einer Schnitzrunde zusammensetzen. Sie haben alle Regeln sehr sorgfältig beachtet – super!

Am Dienstag hat uns Martin einen großen roten Würfel mitgebracht. Für alle sechs Seiten sollten wir uns Bewegungen überlegen und als wir rundum gewürfelt haben, mussten wir uns genau erinnern, welche Bewegung zu welcher Würfelzahl gehörte! Das war ein Riesenspaß und warm war uns hinterher auch 😊. Danach war Freispielzeit und ein paar Kinder haben sich sehr interessiert zu Martin gesellt, der eine neue Werkzeugtafel im Materialwagen angebracht hat.

Nachdem wir schon zwei Tage am Platz geblieben waren, war es mal wieder Zeit für einen kleinen Ausflug. Melanie hatte die schöne Idee in den Fichtenwald zu spazieren, wo wir „grüne Sachen“ sammeln sollten, die auch im Winter grün bleiben. Also zum Beispiel Fichtenzweige oder Ähnliches. Damit wollen wir unseren Platz ein bisschen verschönern, damit es in der grauen Jahreszeit auch ein bisschen grün bei uns ist! Am Ende des Vormittags gab es noch eine fröhliche Singrunde 😊.

Der Donnerstag begann für die Adler mit Vorschule im Bauwagen. Dort haben sie sich mit dem Thema „Nebel“ beschäftigt und sogar ein kleines Experiment dazu gemacht! Danach durften alle ein Nebelkalenderbild für November gestalten, mit Wachskreiden und Wasserfarben. Die Bilder sind sehr schön und neblig geworden 😊. Ach ja, zuvor, im Morgenkreis hat uns Melanie die Geschichte vom Riesen und den Zwergen wieder ein Stückchen weitererzählt und wir durften alle mitmachen! Unter den Fichten hat Caroline an diesem Vormittag einen Wasserfarben Maltisch aufgebaut, der eifrig besucht wurde! Und alle, die keine Lust auf eine ruhige Beschäftigung hatten, durften mit Martin ein Laufspiel spielen.

Jaa, so langsam ist es richtig kalt und kahl im Wald! Die Vögelchen finden nicht mehr gar so viel zum Fressen, deshalb haben wir uns gedacht, wir unterstützen sie mit ein wenig Futter. Auf Schnüre haben wir Erdnüsse aufgefädelt und diese überall aufgehängt. Guten Appetit 😉! Überhaupt hatten wir an diesem Freitag Lust, unseren Platz zu dekorieren und so sind wir in den Fichtenwald gelaufen und haben schöne lange Stöcke und Äste gesucht, um bei uns am Platz ein Waldsofa zu gestalten. Da können wir uns dann immer zum Ausruhen und Lesen niederlassen. Nach dieser anstrengenden Angelegenheit gab es von Ela das Angebot Papierdrachen zu falten, was allen viel Freude gemacht hat!

Wochenbericht vom 11.11. – 15.11.19

Der Montag war ganz St. Martin gewidmet! Gleich im Morgenkreis wurden nochmal alle Lieder gesungen, mit Gitarre, Querflöte und natürlich unseren glockenhellen Stimmen 😊. Alle sind schon aufgeregt und freuen sich auf eine feierliche Abendstunde im Wald. Die Adler hatten ihre letzte Generalprobe für´s Theater und alle anderen waren mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt. Also Platz aufräumen und dekorieren. Die Wölfe und Frischlinge machten sich noch zu einem kleinen Spaziergang auf den Weg und haben einen neuen Treffpunkt festgelegt: den Goldrutenplatz! Warum der so heißt, könnt ihr euch ja denken 😊. Allerdings sind die Goldruten jetzt im Herbst alles andere als golden, sie sind eher graubraun mit verwelkten Blütenbüscheln obendrauf, aber man kann sie noch gut erkennen. 

Am späten Nachmittag haben wir uns dann alle auf dem Platz vor dem Bauwagen getroffen. Da flackerte schon ein gemütliches Feuer in der Wanne und drüber hing ein Kessel mit feinem Orangenpunsch. Als alle da waren, hat Melanie alle Gäste begrüßt und den Ablauf des Abends erklärt: zuerst durften die aufgeregten Adler ihr Theaterstück vorführen, was ihnen sehr gut gelungen ist! Danach durften die von den Familien gebackenen Gänschen geteilt und gegessen werden, dazu gab es Punsch, schöne Gespräche und fröhliches Kinderlachen! Einige alte Bekannte waren auch da und die Wiedersehensfreude war groß! Dann kam der Teil des Festes, auf den alle schon gewartet hatten: wir sangen unser Laternenlied und alle Laternenlichter wurden angezündet, bevor wir singend (die einen mehr, die anderen weniger 😉) zum Fichtenwald gewandert sind, um dort zum Abschied „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen. Es war ein schöner, friedlicher Abend, den wir noch eine ganze Weile in den Herzen tragen werden <3. 

Am Dienstag hat uns Martin im Morgenkreis eine lustige Geschichte vom letzten Blatt am Baum erzählt und von dem Mann, der immer alles ganz pingelig sauber und aufgeräumt haben wollte. Dem sind eine Menge lustiger Sachen eingefallen, wie er das Blatt vom Baum bekommen könnte….am Ende, ihr ahnt es schon, ist das Blatt ganz von selber heruntergesegelt 😊. Danach ging es für die Adler in den Bauwagen, um Knuff zu lesen und die anderen Kinder durften den Bollerwagen startklar machen und im Fichtenwald die letzten Windlichter vom Vorabend einsammeln. Nach der Brotzeit war uns allen ein wenig kalt und so ist ein Teil im Bauwagen verschwunden zum spielen und basteln, die anderen haben draußen wild getobt, bis ihnen warm war.

Am Mittwoch waren wir seeeeeehr aufgeregt! Wir haben uns nämlich nicht im Wald, sondern vor der Friedenskirche in Dachau getroffen, um dort das Theaterstück „Die Regentänzer“ anzusehen. Das war ein toller Vormittag, weil uns erstens das Theaterstück gut gefallen hat, danach durften wir bei Melanie zu Hause Brotzeit machen, Kuchen essen (danke Melanie 😉) und in Carlottas Kinderzimmer spielen! Als wir alle satt waren und fertiggespielt hatten, sind wir zum Spielplatz spaziert, wo wir wieder abgeholt wurden.

Am Donnerstag sind wir nach dem Morgenkreis in den Fichtenwald spaziert und haben eine Hängematte aufgehängt und Brotzeit gemacht. Leider ist es jetzt schon empfindlich kalt und so sind wir nach dem Essen gleich zurückgewandert. Im Bauwagen haben wir uns aufgewärmt und bekamen die Geschichte „Boris und der Ruf des Wassers“ vorgelesen. Wer Lust hatte, durfte nebenbei malen oder basteln.

Am Freitag durften wir auf vielfachen Wunsch endlich mal wieder „Anne Kaffeekanne“ singen, das kann ja die Theresa so schön auf der Gitarre spielen. Danach gab es eine Salzteiggeschichte, von der Kugel, die keine Kugel mehr sein wollte und so hat sie sich in eine Schlange, eine Schnecke, einen Igel und in ein Schiff verwandelt. Ein paar Kinder durften mit Martin in einer Kleingruppe „Paw Patrol- Einsatz“ spielen. Das sind Hunde, die eine Ausrüstung haben, um Rettungsmissionen auszuführen. Da wurde zum Beispiel ein Babyhase vor einem Fuchs gerettet! Sehr spannend und wir sind immer wieder erstaunt, wieviel Phantasie wir haben….

Wochenbericht vom 4.11. – 8.11.19

Am Montag hat uns Melanie im Morgenkreis die Geschichte von St. Martin vorgelesen und -gespielt. Mit Tüchern, einem Bettler und St. Martin auf dem Pferd als Holzfiguren konnten wir die Legende ganz gespannt verfolgen. Am Besten hat uns gefallen, wie der Mantel des Martin mit einem unserer stumpfen Küchenmesser durchtrennt wurde – das ging durch den Stoff wie Butter! Also entweder kann Melanie zaubern oder der Martin ist echt ein ganz Heiliger 😊! Danach haben wir ein neues Lied vom Lichteranzünden gelernt und jedes Kind durfte eine Kerze in einem Windlicht anzünden und zu der kleinen Szenerie stellen. Am Ende war es schön feierlich hell um den Martin und den Bettler. Nach dem Morgenkreis durften die Adler zum ersten Mal mit Caroline in den Bauwagen, um das erste „Knuff“ Kapitel zu lesen. Sehr aufregend! Natürlich müssen alle erst üben gut aufzupassen und zuzuhören, damit sie die anschließenden Aufgaben lösen können. Einen neuen Anfangs- und Endspruch gab es auch noch zu behalten… puhhh… Vorschule ist anscheinend echt viel Arbeit! Aber danach wurde es dann wieder ganz entspannt bei Moritz´ Geburtstagsfeier, er ist jetzt 6 Jahre alt! Nach Brotzeit und Kuchen sind wir noch eine Runde spazieren gegangen, bevor wir im Abschlusskreis das Spiel vom „Kastanienkönig“ gespielt haben. 

Da die Adler mit Melanie ein kleines St. Martins-Theaterstück einstudieren dürfen, haben sich die Wölfe und Frischlinge riesig gefreut, als der Martin am Dienstag im Morgenkreis ein Steckenpferd, einen roten Mantel und ein Schwert aus Holz mitgebracht hat. Damit durften sie dann, während die Adler im Bauwagen geprobt haben, auch St. Martin spielen 😊! Danach wurden die allerletzten Laternen bemalt und der Rest der Truppe hat schon mal Stöcke zum Laternetragen gesucht. Nach soviel Programm gab es nach der Brotzeit viel Zeit zum freien Spielen!

Mittwochs war dann für die Adler nochmal Theaterprobe, die Wölfe und Frischlinge haben mit Ela, Theresa und Caroline das Spiel „Der Wolf kommt!“ gespielt. Da ist jedes Kind ein kleines Schaf und muss auf Kommando schleichen wie ein Indianer, oder trippeln wie eine Ballerina oder stampfen wie ein Riese usw., und immer wenn der Spielleiter ruft: „Ein Wolf kommt!“ müssen alle ganz schnell in einen sicheren Kreis rennen, der soll das Haus der Schäfchen sein und da kann ihnen der Wolf nix anhaben! Das hat allen großen Spaß gemacht 😊! Nach der Brotzeit sind wir wieder spazieren gegangen und im Fichtenwald durften wir einen kleinen Spielstopp einlegen.

Auch am Donnerstag waren die Adler wieder fleißig beim Proben für ihre Aufführung. Die Wölfe und Frischlinge haben derweil einen Spaziergang um´s Feld unternommen. Später waren wir dann ein Riesenchor, zusammen mit den Minis haben wir unsere St. Martinslieder geprobt, damit am Montag auch alles gut klappt. Zum Schluss wurden dann die letzten Laternen an die Stecken gebunden, jetzt kann´s bald losgehen…

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Freitags gab´s im Morgenkreis noch eine St. MartinsLiederGeneralprobe. Also wir sind fit – das Fest kann steigen! Zur Entspannung gab es die Möglichkeit Bücher zu lesen oder mit Salzteig zu arbeiten. Eine kleine Gruppe durfte mit Martin spazieren gehen, während der Rest der Gruppe Pfannkuchen mit Marmelade zubereitet hat. Und gegessen haben wir die natürlich auch 😉. Und zum guten Ende der Woche gab es noch eine Märchenrunde 😊!

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Wochenbericht vom 28.10. -31.10.19

Brrrr…. ganz schön kalt ist das jetzt morgens immer….! Da hat man ja gar keine Lust, sich lang im Morgenkreis hinzusetzen! Melanie hatte da am Montag zum Glück eine Superidee. Sie hat uns eine Geschichte von den Zwergen erzählt, die durch den Wald spazieren, aber gut auf den Riesen achten müssen, der da auch rumstapft und riesige Riesenfüße hat! Und wenn so ein Zwerglein nicht aufpasst, könnte es vom Riesenfuß plattgetreten werden! Wir sind alle mit auf Wanderschaft gegangen, sind mal ganz langsam getrippelt und mal gerannt, mal auf Bäume geklettert, um nach dem Riesen Ausschau zu halten, oder wir sind ganz fest aufgestampft wie das ein Riese eben so macht. Natürlich sind alle heil geblieben und der freundliche Riese hat kein Zwergerl erwischt 😉! Auf jeden Fall war uns schön warm danach und der etwas ungemütliche, graue Regenvormittag konnte uns nix mehr anhaben. Im Bauwagen wurden dann die Maltische hergerichtet und wir durften alle unsere St. Martinslaternen bemalen, das war sehr gemütlich. Wer Lust hatte durfte ein Bild mit gepressten Blättern gestalten. Nach der Brotzeit sind wir noch eine Runde durch den Fichtenwald spaziert und haben die stille Herbstlandschaft genossen. 

Auf vielfachen Wunsch hat der Martin am Dienstag nochmal den Blättertüchertanz mit dem wilden Herbstlied mit uns gespielt und gesungen. Da wir noch einige Windlichtgläser haben, die so nackig echt langweilig aussehen, durften wir diese mit Blättern bekleben und verzieren. Das sieht sehr hübsch aus, wenn da eine Kerze drin flackert 😊. Da dann immer noch Blätter zum Basteln übrig waren, wurden sie zu weiteren schönen Blätterbildern verarbeitet. Den Rest des Vormittags verbrachten wir mit freiem Spiel, viel matschen, klettern und toben.

…und schon steht wieder ein Fest vor der Tür: St. Martin! Und was wäre St. Martin ohne Musik? Genau – langweilig! Deshalb haben wir am Mittwoch mit dem ersten Lied begonnen „Durch das Wäldchen auf und nieder…“. Das gibt’s auch mit „Straßen“, aber das passt ja nicht zu uns 😉. Außerdem haben wir großes Glück, dass wir einen echten eigenen Martin haben, das gibt´s bestimmt nicht in jedem Kindergarten 😊. Nach dem Morgenkreis sind wir zum Knochenwald aufgebrochen. Mit Bollerwagen und Rucksäcken ging es los durch die graue, ruhige Herbstlandschaft. Bei den Feldern ist uns dann ein kalter Wind um die Ohren geweht, ein erster Vorgeschmack auf die kalte Jahreszeit. Im Knochenwald wurden von den Adlern Mäuse geschnitzt, alle anderen durften klettern, spielen oder sich die verschiedensten Bauwerke bauen, wie z. B. Martin und Balthazar, die haben aus großen Ästen eine tolle Brücke zum Balancieren gebaut, für die sich dann auch viele andere Kinder begeistert haben! 

Halloween!!! Ein bisschen wollten wir das auch im Wald feiern. Da wurde Kürbissuppe überm Feuer gekocht und aus weißen Taschentüchern kleine Gespenster gebastelt. Alles ganz friedlich und gemütlich, denn allzu gruslig brauchen wir es nicht, wir wollen ja alle noch gut schlafen! Später hat uns Theresa am Feuer noch eine Gespenstergeschichte erzählt. Und schon war diese Waldwoche wieder vorbei, am Freitag ist ein Feiertag und wir bleiben alle zuhause und machen es uns kuschelig <3. 

Wochenbericht vom 21.10. – 25.10.19

Die Tage sind jetzt kürzer, morgens stehen wir auf, wenn es noch dunkel ist oder gerade erst dämmert. Auch die Natur verändert sich nun rasch – die Blätter werden bunt und schweben in dichten Wolken von den Bäumen. Auf dem Waldboden raschelt es herrlich, wenn wir spazieren gehen. Am Montag haben wir nach dem Morgenkreis, freiem Spiel und der Brotzeit einen Spaziergang durch den Fichtenwald unternommen. Den dicken Laubteppich auf dem Waldboden haben wir ordentlich durcheinandergewirbelt und in hohem Bogen über uns geworfen und wieder auf uns niederregnen lassen. Das Laub duftet so schön nach Wald, feuchtem Moos und Pilzen – nach Herbst halt 😊!

Die ganze Woche über haben wir im Morgenkreis unser neues Herbstlied „Der wilde wilde Herbst“ gesungen und jeden Tag um eine Strophe erweitert. Am Dienstag hat uns Martin ein Bilderbuch vorgelesen, da ging es um eine Giraffe namens Gisbert, die immer kleiner und trauriger geworden ist, weil sie dachte die anderen mögen sie nicht (war natürlich gar nicht so 😉). Danach durften wir auch erzählen, wann wir einmal traurig waren, wegen dem, was ein anderer zu oder über uns gesagt hat. Später hat uns Melanie eine Seilekletterwand aufgebaut und mit Caroline durften die neuen Kinder ihre Malsammelmappen schön gestalten. 

Am Mittwoch haben wir uns das erste Mal in diesem Jahr mit St. Martin beschäftigt. Die Adler waren die ersten, die mit Caroline im Bauwagen ihre Laternen bemalen konnten. In der nächsten Woche geht es dann mit den nächsten Kindern weiter. Immerhin sind wir zwanzig Kinder und bis so eine schöne bunte Laternenschar fertig ist, dauert es natürlich…. Später haben sich dann alle Kinder, also auch die Frischlinge und Wölfe, im Fichtenwald zum Brotzeiten und Spielen getroffen. Die Tage in der Natur sind sehr ruhig und das Wetter nochmal richtig schön zum draußen spielen. 

Der Donnerstag begann für die Adler nach dem Morgenkreis mit der Vorschule mit Melanie. Es ging um „die Maus“. Wir haben ein Gespräch über Mäuse geführt und danach hat jedes Kind ein Bild dazu gemalt für den Kalender. Schön sind die geworden 😊. Nach der Brotzeit sind wir zum Steinhügel gewandert, zum Kullern, Toben und Graben!

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Der Freitag begann für uns mit unserem Herbstlied, diesmal allerdings mit einem bunten Tüchertanz! So bunt, wie der Herbst nun einmal ist 😊. Mit Marina gab es eine Entspannungsrunde, bevor wir mit Theresa superfeine Bratäpfel gebrutzelt haben. Also, so schön der Sommer ja ist…. der Herbst hat schon auch seine wunderbaren Seiten, mit all den schönen, reifen Früchten die es jetzt gibt! Na, damit an diesem Freitag auch noch was Gebasteltes dabei ist, haben wir mit den Erwachsenen coole Wurfkastanien gebastelt und einen Weitwurfwettbewerb gemacht 😉.

Wochenbericht vom 14.10. – 18.10.19

Mandala – wisst ihr was das ist? Eigentlich heißt „Mandala“ einfach nur „Kreis“. Und Mandalas gibt es schon sehr, sehr lange auf der Welt. Viele kluge Menschen haben sich schon damit befasst und welche Wirkung so ein Mandala auf uns Menschen hat. Und da wir auch sehr kluge kleine Menschen sind, haben wir uns am Montag auch damit beschäftigt. In unserem Weidentipi durften wir unsere gesammelten Naturmaterialien in einem Kreis anordnen. Da gab es dann Zapfen, Zweige, Kastanien, Nüsse und Maiskolben, die wir gefunden haben, zu bewundern. Da die Maiskolben strahlenförmig angeordnet wurden, sieht das Mandala von Weitem wie eine große, leuchtende Sonne aus. Wunderschön! Aus den restlichen Maiskolben und Holzscheibenresten durften wir uns Maisautos basteln. Wer Lust hatte, konnte auch noch ein Mandala ausmalen und mit nach Hause nehmen. 

Am Dienstag hat uns Martin ein neues Herbst-Kastanienlied mitgebracht. Das konnten sich auch die Kleinsten gut merken und haben mit viel Freude mitgemacht. Nach dem Morgenkreis durften die Adler mit Melanie in den Bauwagen, um ihr Kalenderblatt für Oktober zu gestalten. Jedes Kind hat einen kleinen Drachen gefaltet, aufgeklebt und je nach Geschmack und Laune eine ruhige oder stürmische Herbstlandschaft drumrumgemalt. Alle anderen hatten viel Spaß beim Basteln von Maisautos und Eierkartonfliegenpilzen mit Martin und Caroline. 

Der Mittwoch war dann ein Zuhausetag für uns, weil die Erwachsenen sich schon wieder fortbilden mussten. Mann, wie gescheit wollen die denn noch werden? Die sollen lieber in den Wald kommen und mit uns spielen, singen und lachen 😊😉!

Donnerstags war zum Glück wieder alles beim Alten. Wir durften in den Wald kommen zum Spielen. Gleich im Morgenkreis gab es ein nochmal ein neues Herbstlied von Melanie, aber nur die erste Strophe, damit wir nicht durcheinander kommen mit den ganzen Kastanien und Nüssen, die da in den Herbstliedern vorkommen. Im Anschluss sind die Adler mit Melanie im Kreis sitzen geblieben, um ihren Schnitzausweis zu machen! Das war eine Freude bei den Großen!! Hurra, endlich dürfen wir die tollen Schnitzmesser auch benutzen! Natürlich nur, wer genau aufpasst und sich ganz sicher an die Regeln hält!! Die Wölfe und Frischlinge sind mit Martin und Caroline in den Fichtenwald spaziert, um schon ein bissl Sonne zu tanken. Manch ein Händchen ist jetzt schon ein wenig kalt am herbstlichen Morgen 😊. Dort angekommen hatten die ersten schon Hunger, also erst einmal essen und dann spielen gehen. Die Adler sind später dazu gekommen und haben die Sonne auch sichtlich genossen. Ein paar Kinder kamen ganz aufgeregt angelaufen, weil sie eine kleine Maus entdeckt haben!! Und tatsächlich, da saß mitten im Gestrüpp eine Waldmaus und hat sich begutachten lassen! Wir durften sie aber auf keinen Fall anfassen, da das ja nicht so normal für eine Maus ist, wahrscheinlich ist sie krank, die arme Maus! Auf jeden Fall war der Vormittag so schön und friedlich, dass wir ganz lang geblieben sind.

Unser Waldfest am Samstag naht mit großen Schritten, sodass wir an diesem Freitag schwer mit dem Aufhübschen unseres Platzes beschäftigt waren. Blättergirlanden wurden aufgefädelt und lustige Tongesichter an den Bäumen gestaltet, zum freundlichen Empfang unserer Gäste 😉.  Alles wurde aufgeräumt und schön gemacht – jetzt steht unserer Feier nichts mehr im Wege 😊!

„Waldfest – Tag des offenen Waldes“ – 19.10.2019 

Es fand ein wundervolles herbstliches Treffen für alte und neue Waldkindergarteneltern an diesem Samstag statt. Auch Interessenten waren  herzlich Willkommen! Es gab dieses Jahr passend zum Jahresthema der Waldzwergerl „Jahreszeiten im Wald“ und Waldminizwergerl „Zwerge, Elfen und andere magische Wesen“ viele bunte Angebote. Die Jahreszeitenstationen boten z.B das Malen mit Naturfarben, Klettern im Seilgarten und eine warme herbstliche Gemüsesuppe vom Lagerfeuer sowie weitere tolle Angebote! Das Highlight war mitunter der Besuch von dem Waldschrat „Pimpernella“. Sie  begeisterte mit ihrem fantastischen und humorvollen aber auch mystischen Auftreten alle Besucher des Waldfestes. Sie brachte Groß und Klein zum Lachen und Nachdenken mit einer ihrer fantasiereichen Geschichten. So ging am Ende des Festes jeder mit einer besonderen Botschaft, einem gut gefüllten Bauch und einem zufriedenen Lächeln nach Hause. Wir bedanken uns nochmals bei der Elternschaft für die Mithilfe und die tolle Unterstützung! Auch bei unserer lieben „Pimpernella“ für diesen gelungenen und magischen Auftritt. Wir freuen uns immer wieder über ein gut besuchtes Waldfest  und danken auch den ehemaligen Eltern für die jährlichen Besuche auf unseren Festen!

Wochenbericht vom 7.10. – 11.10.19

Der Montag stand ganz unter dem Erntedankstern 😊! Jedes Kind hat an diesem Tag ein Obst oder Gemüse mitgebracht, damit durften wir im Morgenkreis ein schönes Erntedank-Mandala legen. Ganz verschiedene Früchte gab es da. Welche die auf dem Baum wachsen, wie z. B. Äpfel und Birnen und Kastanien, oder welche, die in oder auf der Erde wachsen, wie Kürbisse und Kartoffeln und Karotten. Dass es einen Unterschied zwischen Obst und Gemüse gibt wussten die meisten von uns natürlich 😉.  Nachdem das Mandala gelegt und besprochen war (alles bei strömenden Regen übrigens…) hat uns Melanie noch ein lustiges Gemüse/Obst Theater vorgespielt. Da war der fröhliche und ungeduldige Kochtopf, der sich so sehr gewünscht hat, dass eine gute Gemüsesuppe in ihm gekocht wird. Karotte und Kartoffel spielten natürlich auch mit, ebenso ein Apfel und alle hatten lustige Namen bekommen 😊. Aber um es kurz zu machen: am Schluss wurde dem Kochtopf der Herzenswunsch erfüllt und er durfte eine leckere Suppe zum Kochen bringen. Nach sovielen Gesprächen über´s Essen haben wir auch ganz schön Hunger bekommen! Was für ein Glück, dass der Regen etwas nachgelassen hatte, so konnten wir Feuer machen und eine feine Gemüsesuppe zubereiten, die uns sehr gut geschmeckt hat 😊. Die Adler durften an diesem Vormittag Einladungskarten für unser Waldfest basteln. Das heißt, sie haben erstmal nur Handabdrücke machen dürfen, am Dienstag geht´s weiter….

Immer noch Regen… naja, die Erde freut sich über was zu trinken, die war bisher eh sehr geduldig und hatte mitunter bestimmt ganz schön Durst… Auf jeden Fall hat uns der Martin am Dienstag Kastanien im Stachelmantel mitgebracht. Nein, das ist natürlich kein Gericht aus der Speisekarte eines feinen Restaurants, sondern einfach schöne glänzende braune Kastanien, die noch in ihrem grünen Stachelmantel steckten. Der Martin hat uns auch erklärt warum die den brauchen: damit sie im Sommer nicht austrocknen und nicht von Tieren gefressen werden. Also eigentlich ein Schutz wie unsere Kleidung. Anschließend sind die Adler mit Caroline in den Bauwagen gegangen, um die Einladungskarten fertigzustellen. Da wurde dann sehr fleißig und sorgfältig ausgeschnitten und geklebt. Nach der Brotzeit sind wir zu einem Spaziergang in den Fichtenwald aufgebrochen. Bei der Gelegenheit haben wir gleich mal geübt in Zweierreihe zu gehen, weil wir ja bald nach Dachau fahren, um ins Theater zu gehen, da müssen wir sowas können. Puhhh.. das müssen wir noch ein paarmal proben, bis wir eine ordentliche Raupe zusammenbringen 😊. Auf jeden Fall sind wir irgendwann angekommen und haben schöne Dinge für ein Herbstwald-Mandala gesammelt. 

….und immer noch Regen… über mangelnde Matsch- Schlamm-Beschäftigung können wir uns im Moment echt nicht beschweren. Manche von uns sind morgens nach zehn Minuten schon in Matschepampe eingelegt wie Koteletts vor dem Grillen. Es ist aber auch wirklich ein sehr schönes Gefühl, wenn der Batz überall hervorquillt, so manch einen mussten wir aus unserem Schlammloch befreien, weil sich die Gummistiefel festgesaugt hatten 😊. Im Morgenkreis hat uns Caroline den „goldenen Stein der Weisen“ aus dem Bauwagen geholt und erklärt, wofür er bei uns genutzt wird. Als besprochen war, dass er immer hervorgeholt wird, wenn es etwas Wichtiges im Kreis zu besprechen gibt, durfte jeder nochmal mit der Hand drüberfahren und sich eine ordentliche Portion Weisheit mitnehmen. Außerdem haben wir noch Kastanienmännchen gebastelt, ein paar Kinder haben uns ganz viele Kastanien mitgebracht – danke dafür!

Auch am Donnerstag wurden Kastanienfiguren gebastelt und zum Feld sind wir auch noch spaziert! Solange es noch Maiskolben gibt…jedes Kind durfte sich einen Maiskolben „mopsen“, der Bauer hat ja so viele, da haben wir uns gedacht, dass das hoffentlich in Ordnung ist, wenn da zwanzig Stück fehlen… Mit denen kann man nämlich so schön basteln und für unser Mandala können wir ihn auch so gut brauchen. 

Am Freitag haben wir einen Ausflug in den Fichtenwald unternommen, um dort zu spielen. Endlich wird das Wetter wieder etwas besser. Viel Moos und Schwammerl konnten auf dem feuchten Waldboden gedeihen in den letzten Tagen 😊. Apropos Schwammerl… gekocht haben wir an diesem Freitag natürlich auch wieder: Spätzle mit Schwammerlsoße! Vorsichtshalber keine selber gesammelten, da kennt sich nämlich bei uns keiner so richtig aus und es gäbe bei uns im Fichtenwald wahrscheinlich garnicht genug für alle. Da sind wir lieber auf der sicheren Seite geblieben und haben unser Freitagsmenue auch mit gekauften Schwammerln in vollen Zügen genossen 😉!

Wochenbericht vom 30.09.2019 bis 01.10.2019

Das war ja mal eine kurze Woche! Nur an zwei Tagen waren wir im Wald, da die Erzieher*innen am Mittwoch eine Fortbildung hatten und der Kindergarten somit geschlossen war. Am Donnerstag war ein Feiertag und weil so ein Freitag ohne vorherigen Donnerstag ja auch irgendwie einsam ist, war an diesem Tag auch gleich zu. 

Aber zurück zum Anfang der Woche: am Montag hat uns Melanie alle Waldregeln genau erklärt und warum es die überhaupt gibt. Unsere wichtigsten Regeln lauten also: wenn es gongt, kommen wir sofort zum Treffpunkt! Wenn ich etwas nicht mag, sage ich „Stopp, hör auf, das mag ich nicht!“ der oder die andere hört dann natürlich auch auf! Wir essen nur unsere Brotzeit! Wir bleiben immer in Ruf- und Sichtweite! Und Stöcke immer nach unten! Nun ja, erklären muss man das ja jetzt hier alles nicht mehr so genau, warum wir uns an die Regeln halten müssen, oder? Wir haben alle gut aufgepasst und bemühen uns um ein friedliches Miteinander 😊! Manchmal vergessen wir eine Regel, aber dann erinnert uns ein anderes Kind oder die Erwachsenen wieder daran 😉. Nach der Brotzeit haben wir unser Freispiel bei viel Sonne und Wind genossen. 

Da Sebastian am Wochenende seinen 6. Geburtstag hatte, wurde dieser am Dienstag im Wald nachgefeiert – mit leckeren Schokomuffins! Es war sehr kühl an diesem Dienstagmorgen und so haben wir die Feier in den Zahlenwald gelegt, dort ist es immer so schön sonnig und warm. Caroline hat von den neuen Kindern Fotos geknipst, manche mögen das garnicht, aber wenigstens eines wurde von jedem Kind geschossen, damit jeder sein Foto dann auf den Tafeln und dem Geburtstagskalender wieder finden kann 😊! Zu guter Letzt hat uns Martin eine lustige Geschichte mit dem Hasen und dem Igel erzählt. Das war sehr lustig, der Hase kann sich nämlich überhaupt nix merken und hat dauernd die Buchstaben in den Wörtern verquirlt, oder er hat uns allen falsche Namen gegeben 😊! Nächste Woche geht´s weiter, wir sind schon sehr gespannt!

Wochenbericht vom 23.09.2019 bis 27.09.2019

Jetzt ist er da, der Herbst! Mit einer Jahreszeitengeschichte haben wir ihn am Montag im Morgenkreis begrüßt 😊. Danach durften wir spielen und wer Lust hatte, durfte schöne Blätter sammeln und zu einer Blättergirlande auffädeln. Mit diesem schönen Schmuck haben wir dann auch gleich unseren Bauwagen verziert! Das sieht jetzt sehr schön aus, wie an den roten und orangen Tüchern, die an der Bauwagendecke befestigt sind, die herbstlichen Girlanden herabhängen. Im Abschlusskreis wollten wir dann passend zu dieser mystischen Jahreszeit das Spiel „Die kleine Hexe“ spielen 😉.

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Seit Dienstag ist jetzt auch Lidia bei uns. Sie ist ja schon ein alter „Waldhase“ und war vergangenes Jahr bei den Minis. Sie kennt sich also schon bestens aus und wir freuen uns sehr, dass sie jetzt bei uns Zwergerln ist – herzlich willkommen liebe Lidia 😊! Da wir am Montag ja am Platz waren, hatten wir Lust an diesem Dienstag einen kleinen Ausflug in den Fichtenwald zu unternehmen. Die Hängematten waren auch mit von der Partie und so haben wir einen fröhlichen Vormittag dort verbracht.

Am Mittwoch gab es schon wieder was zu feiern: Balthazar ist 4 Jahre alt geworden! Mit Fußballmuffins wurde dieses Ereignis ordentlich gewürdigt 😉. Die Vorschulkinder, also die Adler, durften mit Melanie ihren Wunschbaum fertigstellen, während die Mittelkinder und die Neuen sich neue Gruppennamen ausgesucht haben. Die Mittelkinder sind ab jetzt die „Wölfe“ und die neuen Kinder heißen „Frischlinge“. Mit Martin und Caroline waren die Wölfe und Frischlinge dann ganz fleißig und haben bunte Herbstbäume mit Wattestäbchenpinseln gemalt!

Eieieiei!!! Schon wieder ein Fest!! Auch Toni ist jetzt 4 Jahre alt geworden und wollte natürlich seinen Geburtstag mit uns feiern – gar kein Problem für uns 😊! Und: unser letzter Neuzugang, Marlen, ist seit diesem Donnerstag nun auch ein Waldzwergerl! Herzlich willkommen liebe Marlen, wir freuen uns, dass wir jetzt komplett sind 😊! Die Vorschulkinder waren sehr fleißig an diesem Vormittag. Sie haben die Waldregeln nochmal besprochen und wiederholt und passende Fotos geknipst, damit wir sie uns nächste Woche mit Hebi und allen Kindern anschauen können. 

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Am Freitag gab es im Morgenkreis eine Kürbisgeschichte. Das passt ja sehr gut zur Zeit, weil überall, wo man unterwegs ist, sieht man an der Straße große Stände mit den verschiedensten Kürbissen! So haben wir dann Feuer gemacht und über der Flamme in unserem großen Topf Kürbissuppe gekocht. Einige Kinder wollten lieber basteln und haben sich schöne Blätterkränze geflochten. Zum Abschluss des Tages durften wir dem Märchen „Rapunzel“ am Lagerfeuer lauschen. Jetzt ist sie wieder da, die magische Zeit der Märchen und Geschichten……..

Wochenbericht vom 16.9. – 20.9.19

Den Montag haben wir mit einem Ausflug zum Steinhügel begonnen. Mit beladenem Bollerwagen und zumeist fröhlichen Gesichtern (manche waren noch im Wochenendmodus und ein bissl müde 😉) machten wir uns also auf den Weg. Dort angekommen wurde wie üblich erstmal das Gelände untersucht und bespielt, bevor wir uns zu einem gemütlichen Picknick breitgemacht haben. Als dann endlich alles satt waren, durfte sich jedes Kind einen schönen, flachen Stein aussuchen, den Caroline mit dem jeweiligen Namen beschriften wird. So hat in Zukunft wieder jedes Kind seinen eigenen Abstimmungsstein, damit wir in den Kreisen wieder ganz demokratisch über Ausflugsziele usw. abstimmen können. Nach viel rutschen, bauen, toben und buddeln ging es dann langsam wieder zurück zum Bauwagen.

Am Dienstag hat Martin mit uns das Leiterlied nochmal gesungen und gespielt, das klappt jetzt schon ganz gut und am Besten ist natürlich der Schluss, wenn alle wild durcheinander „vom Baum purzeln“! Nachdem Zählen und dem Wetterbericht hat uns Melanie Hängematten und Schaukel aufgebaut, worüber wir uns sehr gefreut haben. Natürlich mussten wir wieder viel Geduld mitbringen, damit jedes Kind mal drankommt 😊. Und dann, während der Brotzeit kam Cristina mit dem kleinen Miguel zu Besuch! Der sieht ja so süß aus <3, aber leider hat er die ganze Zeit geschlafen und wir konnten ihn nur bewundern und nicht anfassen…naja, wahrscheinlich hätte es ihm garnicht so gut gefallen, wenn ihn lauter schmutzige Kinderfingerchen begrabscht hätten 😊! Cristina hat uns ein bisschen von ihrem Babyalltag zuhause erzählt und gesagt, dass sie uns sehr vermisst- wir sie natürlich auch! Zu guter Letzt gab es eine Riesenschüssel mit süßen Sachen von ihr, da durfte sich dann jedes Kind im Abschlusskreis bedienen. So könnte der Abschlusskreis jeden Dienstag sein, hihi! 

Der Mittwoch war der Tag der Bäume: gleich im Morgenkreis haben wir mit Caroline ein neues Baumfingerspiel gelernt und danach durften die Großen (sie haben sich übrigens auf den Gruppennamen „Adler“ geeinigt) mit Melanie in den Bauwagen, um einen Jahreswunschbaum zu gestalten. Das ist also ein großer selbstgemalter Baum, an dessen Äste Blätter geklebt werden, wo die verschiedensten Wünsche für das letzte Jahr im Kindergarten draufstehen. Der schöne Baum wird natürlich wieder im Bauwagen aufgehängt wie jedes Jahr! Alle anderen Kinder waren mit Martin und Caroline draußen, wo sie sich zuerst über Bäume unterhalten haben, also warum der Baum nicht umfällt bei Wind, wo der Stamm und die Äste mit den Blättern sind. Dazu haben wir unsere Körper benutzt, die Füße waren die Wurzeln, die Beine und der Bauch waren der Stamm und der Kopf mit den Haaren war die Baumkrone. Danach haben wir Äste gesucht und einen Baum auf die Erde gelegt, mit allem drum und dran. Weil die Sonne an diesem Tag noch so schön vom Himmel lachte, hat sich Martin mit uns auf eine Decke in der Sonne gesetzt und aus Heu und Stoff Bälle gebastelt. Die sind super, die tun nämlich garnicht weh, wenn man die mal an den Kopf kriegt 😉.

Donnerstag war dann wieder Ausflugtag! Mit all unserem Krempel sind wir aufgebrochen Richtung Schnecken/Fröschewald. Dort haben wir lang gespielt und nach allerlei spannenden Dingen Ausschau gehalten und natürlich Brotzeit gemacht. Als wir wieder zurück waren, hatten wir noch Zeit für´s Freispiel, malen und basteln und im Abschlusskreis haben wir „Bello Bello“ gespielt.

Am Freitag hat uns Marina ein wunderschönes Tischtheaterstück vorgespielt. Da ging es um Thorin, den Zwerg, der einsam war und sich einen Freund gewünscht hat. Mit Hilfe von Eichhörnchen, Biene, Waschbär und vor allem der Kinder gelang es ihm schließlich den Weg durch den Wald zu finden, den Fluss zu überqueren, den Berg zu überwinden, bis er schließlich endlich am Haus von Hebi dem Zwerg ankam und sich mit ihm anfreundete. Wir waren alle gespannt wie die Flitzebögen, ob dem kleinen Zwerg das Abenteuer gelingen würde und haben uns sehr über die schöne Geschichte und den glücklichen Ausgang gefreut. „Das war schön!“ hat unser Jona am Schluss gesagt und übers ganze Gesicht gestrahlt! Also, wir werden wieder mehr Märchen und Geschichten erfinden und hören in Zukunft 😊. Mit zwei „Adlern“ haben die Erwachsenen dann noch Zwergenstöcke geschnitzt, während Theresa mit ein paar anderen Kinder Kaiserschmarrn gebacken hat – zum Reinknien waren die lecker!!! Dazu gab es selbstgemachtes Apfelmus. Zum Glück war genug für alle da, die Eltern sind beim Abholen nämlich auch wie die Fliegen um die Schüsseln und Pfannen gekreist, um ein Stückchen zu ergattern 😊😊!!

Wochenbericht vom 9.9. – 13.9.19

Diese Woche haben wir mit einem Frühherbst- oder Spätsommerspaziergang in den Fichtenwald begonnen. Zuerst haben wir uns selbstverständlich erst im Morgenkreis getroffen, wo uns Melanie ein paar Bewegungen vorgemacht hat und wir raten mussten, um welches Lied es sich handelt. Wir haben eifrig gerätselt, sind aber leider nicht draufgekommen.. also hat Melanie uns erlöst: es war „Ritzen, Schnitzen“! Da wir den Text schon gut beherrschen, konnten wir uns ganz auf die zugehörigen Bewegungen konzentrieren – das war lustig! Unsere kleinen Neuzugänge sind schon fleißige Wanderer und so war der anschließende Weg in den Fichtenwald gar kein Problem 😊. Dort angekommen, hat sich jedes Kind einen oder mehrere Spielpartner gesucht und viele phantasievolle Spiele konnten beginnen. Manche Kinder sind auch gern für sich allein und genießen die Ruhe des Waldes in einer stillen Ecke, oder beobachten die anderen beim Spiel. Da kann man sich ja oft eine Menge abschauen 😉! Wieder zurück am Bauwagen hatten wir alle ordentlich Hunger und nach der Brotzeit durften wir am Platz frei spielen oder malen. 

Und ja, auch in dieser Woche gab es schon wieder Kuchen 😊!!! Antonia hat mit uns ihren 3. Geburtstag gefeiert und feines Gebäck mitgebracht, dass man gut in die Hand nehmen konnte und nicht klebrig war – also keine Wespengefahr! Aber das war noch nicht alles an diesem Dienstag! Felix und Samuel sind jetzt auch da – herzlich willkommen ihr beiden! Beim Freispiel haben wir uns alle erst mal beschnuppert und kennengelernt. Die vielen verschiedenen Ecken und Nischen und geheimen Unterschlupfe wollen natürlich auch erst entdeckt werden. Die größeren Kinder haben weiter an ihrer Matschebaustelle gespielt und diese auch mit großem Getöse verteidigt. Da war manches jüngere Kind ganz traurig, weil man an einer so tollen Baustelle ja schließlich auch mal mitspielen will! Zur Entschädigung hat Martin sein Bilderbuch „Balduin bleibt grün“ vorgelesen, da waren alle wieder entschädigt 😉.

Am Mittwoch hat uns Caroline im Morgenkreis eine winzig kleine Klangschale mitgebracht. Das ist aber nicht einfach nur eine Klangschale, nein! Wenn man die ganz zart anschlägt, ganz leise ist und konzentriert in den Wald schaut, kann es sein, dass man kleine Zwerge oder Elfen sieht!! Die werden nämlich durch den zarten Klang angelockt. Und ihr werdet es nicht glauben: ein paar von uns haben welche gesehen! Die kleine Klangschale steht jetzt in einem Schächtelchen verwahrt im Bücherregal und immer, wenn wir Lust auf Stille und Zwergenschauen haben, dürfen wir sie uns holen. Natürlich müssen wir zuerst fragen – ist ja klar 😉.

„Es zipfelt ein Röckchen,

Es klingelt ein Glöckchen,

Pantöffelchen klappen,

Zwei Händchen, die tappen,

Es guckt ein Gesichtchen,

Was war das? – Ein Wichtchen!“

(Marianne Garff)

Weil am Montag alles so gut geklappt hat, sind wir am Mittwoch gleich nochmal zum Fichtenwald marschiert, diesmal mit Sack und Pack, damit wir dort auch gleich Brotzeit machen können. Alle haben sich gut an die Regeln gehalten und an den Haltepunkten auch auf das langsamste Kind gewartet – super! Als wir alles abgeladen hatten, hat uns Melanie die Hängematte aufgehängt, das war natürlich ein Gedrängel, weil jedes Kind das erste sein wollte 😊. Aber auch das haben wir mit viel Disziplin gut hingebracht, außerdem hatten die meisten jetzt schon ganz schön Hunger…. Also erst mal Brotzeit, dann wurde weitergeschaukelt und an einer Verwandlungsrakete gebastelt. Die ist nämlich erst ein Schiff und wenn man viel Kraut unten reinwirft, kommt oben Rauch raus und das Schiff wird zur Rakete. Einen DJ (Leon) gab es auch, der wollte aber immer nur Metallica hören… egal, der Crew war´s recht 😊.

Um unseren Radius etwas zu erweitern, sind wir am Donnerstag zur Abwechslung mal zum Steinhügel spaziert. Das Rutschen und Graben und Kullern ist einfach immer wieder eine Riesengaudi, da waren auch die Kleinsten schon begeistert. Den Weg haben auch alle gut geschafft, man muss ja nicht nur laufen, sondern auch immer auf die Rad- und Autofahrer aufpassen! 

Am Freitag haben wir im Morgenkreis den kleinen Erdzwerg kennengelernt, er wird uns ab jetzt im Kindergarten begleiten 😊. In der Freispielzeit haben wir die spätsommerliche Altweibersommersonne genossen und Hagebuttenkränze gebunden und gefädelt. Martin hat mit einigen Kindern noch Basilikumpesto hergestellt. Das Basilikum aus unserem Hochbeet hat nämlich Blätter, die sind so groß wie Kopfsalat. Naja fast. Aber sie sind wirklich groß und schmecken sehr lecker, deswegen mussten wir die natürlich noch rasch verarbeiten, bevor der Herbst mit seinen kalten Nachtfingern nach ihm grabscht und welken lässt 😉!

Wochenbericht vom 29.7. – 2.8.19

Es regnet endlich!! Nach soviel Sonnenschein und Hitze und Schwitzen ist das kühle Nass vom Himmel eine willkommene Abwechslung! Am Montag haben wir im Morgenkreis auch gleich ein passendes Regenfingerspiel gelernt. Danach gab es viel Freispiel im Regen, endlich konnten wir wieder mit Matschepampe kochen, Flussbetten freischaufeln und Schlammkugeln an die Bauwagenwand schmeißen. Also nur außen versteht sich 😉! Als wir alle schön durchnässt und ausgepowert waren, durften wir im Bauwagen eine Bastelwerkstatt eröffnen und haben fleißig geklebt, geschnitten und gemalt. 

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Am Dienstag ging es auf in den Fröschewald. Das Waldstück haben wir so benannt, weil wir dort viel Frösche und Kröten gefunden haben. Mit viel Ausdauer konnten wir außer unseren quakenden Freunden auch noch Mäuse beobachten. Als wir davon genug hatten, haben wir uns aus den vielen Stöcken, die dort rumlagen, schöne Hütten und Lager gebaut. Viel zu schnell ging dieser Vormittag zu Ende und wir sind wieder zurück zum Bauwagen spaziert.

Zunächst war der Mittwoch noch trocken und nur bewölkt. Die Erzieherinnen haben beschlossen, mit uns eine Runde durch den Fichtenwald zu laufen. Einige von uns müssen immer mal wieder üben an den ausgemachten Haltepunkten zu warten. Deshalb wurde dieser Spaziergang dazu genutzt und wir haben auch darüber gesprochen, warum es wichtig ist, dass wir aufeinander warten. Nach der Brotzeit hat uns Caroline einen Werkeltisch unter den Fichten hergerichtet, da sich der Himmel zu diesem Zeitpunkt schon ordentlich bewölkt und verdunkelt hat. Das war uns aber wurscht und so hatten wir viel Spaß, auch bei einsetzendem Regen, mit Ton zu matschen, zu kneten und zu modellieren. Ganz wunderbare Sachen und Tiere sind dabei herausgekommen – ausstellungsreif! Leandra war so verzaubert, dass sie noch ganz lang, als alle anderen schon nicht mehr am Tisch waren, weitergearbeitet hat. Es ist aber auch schön, wenn der Regen den Ton immer weicher und streichelzart macht und wenn man ihn fester drückt, quatscht er so schön durch die Finger….. 😊! 

Am Donnerstag war das Wetter dann schon wieder schön und wir haben gemeinsam mit den Minis einen Spaziergang in den Fichtenwald gemacht. Melanie hatte die gute Idee die neue Slackline mitzunehmen. Ruckzuck wurde diese zwischen zwei Bäumen befestigt und los ging es mit der schaukeligen Balancepartie! Die meisten von uns sind schon ziemlich fit und brauchen kaum noch eine helfende Hand! Nun ja, Waldkinder balancieren eben oft und viel 😉! Jetzt ist die neue Slackline auf jeden Fall würdig eingeweiht worden!

Freitags haben wir mal wieder ein echtes Sommerlied zum Besten gegeben: „Ich lieb den Sommer“ heißt das und das stimmt ja nun wirklich für uns alle 😊.  Anschließend durften einige Kinder noch Ohrenzwickerhotels bauen, bevor es leckere Spaghetti mit Tomatensauce gab. Natürlich selbst gekocht von denen, die kein Hotel gebaut haben. Zum Abschluss der Woche haben wir uns unser beliebtes „Feuer, Wasser, Blitzspiel“ ausgesucht und gespielt! 

Wochenbericht 22.7. – 26.7.19

…und schon wieder gibt´s einen Grund für die Waldzwergerl zum Feiern!! Leandra und Theodor sind vier Jahre alt geworden! Wie schön, dass sie dieses Fest noch mit uns feiern konnten, bevor sie umziehen und im Herbst dann in einen anderen Kindergarten gehen 😊. Auf vielfachen Wunsch sind wir dann alle zusammen in den Fichtenwald gewandert und Melanie und Ela haben uns einen Seilegarten aufgebaut, wo wir klettern und schaukeln konnten soviel wir wollten. Es wird jetzt zunehmend heißer, naja, Sommer eben 😊! Wir müssen oft Pausen beim Toben machen und viel trinken! 

Am Dienstag hat uns Caroline ein neues Bilderbuch mitgebracht, das heißt „Der schaurige Schusch“. Da geht es darum, dass wir uns alle ein bisschen vor Neuem fürchten, das wir noch nicht kennen. Das betrifft uns ja jetzt auch alle, da gehen die Giraffen im Herbst in die Schule, die Füchse und Dinos bekommen „Zuwachs“ von den Minis. Also alles neu für alle, aber wir sind auch neugierig und freuen uns schon darauf! Nach dem Buchlesen gab es Freispiel und die Füchse durften mit Melanie Frau Dachs im Zahlenwald besuchen. Wer Lust hatte, durfte mit Ela ein Insektenhotel bauen 😊. 

Am Mittwoch war es schon ziemlich heiß, die Sonne brannte morgens schon erbarmungslos vom Himmel, sodass wir uns ruhigere Spiele im Schatten überlegt haben. Im Morgenkreis wurden die Schulränzen der Giraffen bewundert, die sie extra zu diesem Zweck mitgebracht hatten. Danach  haben wir dann ein letztes Mal das Bienenlied geübt, bevor wir es am Donnerstag beim Fest vorführen konnten. Na und jetzt im Nachhinein können wir das Geheimnis ja lüften: die Giraffen mussten nämlich für eine halbe Stunde zu den Minis (natürlich mit Schulranzen 😉), damit die Füchse und Dinos das selbstgedichtete Lied zum Abschied für die sechs Großen üben konnten. Jedes Kind hat seine eigene Strophe bekommen. Als alle wieder auf dem Platz waren, wurde gespielt und die Erwachsenen haben schon mal ein paar Sachen für das Fest am Donnerstag hergerichtet.

Ja und dann war er da, der große Tag: Nach emsiger Vorbereitung trafen um 10:00 Uhr unsere Gäste ein! Melanie hat alle begrüßt und endlich durften wir unser Lied vortragen und spielen! Nachdem die Erwachsenen sich die verschiedensten Karten und Geschenke hin- und hergereicht und sich ausgiebig gegenseitig gelobt haben, gab es erst mal was zu essen. Das Buffet, wie immer reich bestückt, war ruckzuck leergefegt! Und dann wurde es ernst für unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler: Sie bekamen ihr Lied vorgesungen und ihre Mappen und Erinnerungsalben überreicht. Sehr ehrfürchtig waren sie alle 😊! Anschließend trafen sich alle, die den Wald verlassen, auch Marlen und die Zwillinge und Emil, in einem kleinen Kreis, um ihre Schutzräucherung entgegenzunehmen. Jetzt kann eigentlich gar nichts mehr passieren, so gut gerüstet wie sie nun alle sind! Nachdem jedes angehende Schulkind seine Schultüte bekommen hat, bildeten alle anderen ein Spalier, durch das jedes Kind mit seiner Schultüte im Arm rausgesungen wurde 😊! Geschafft! Jetzt geht´s dann bald in die Ferien und im Herbst dann in die Schule! Wir wünschen unseren „Großen“ alles, alles Gute, wir werden euch sehr vermissen! 

Der Freitag verlief dann eher ruhig, was auch der fast unerträglichen Hitze geschuldet ist. Wir haben Hotels für Ohrenzwicker gebastelt, damit die auch eine hübsche Behausung haben, die sind nämlich sehr nützlich! Außerdem durften wir Seifenblasenbilder malen und um 13:00 Uhr wurde an diesem Tag der Kindergarten geschlossen, da es so heiß war, dass es weder für uns Kinder, noch für die Erwachsenen noch gesund gewesen wäre. Da war es klüger mit Mama und Papa an den See oder ins Freibad zu fahren, um die erhitzten Köpfe zu kühlen….der Bauch hat sich über eine kleine Abkühlung von innen mit einem Eis gefreut 😉!

Wochenbericht vom 15.07.2019 – 19.07.2019

Der Montag war Klaras Tag 😊! Endlich ist auch sie 6 Jahre alt geworden und das wurde natürlich ordentlich gefeiert, mit Singen, Kuchen und Gratulieren und was halt sonst noch alles dazugehört 😉! Nachdem wir alle ein bissl unruhig und wuselig waren, haben die Erwachsenen beschlossen, dass wir in den Fichtenwald zum Spielen gehen. Dort konnten wir uns richtig austoben und ganz langsam haben wir alle in schöne, ruhige Spiele gefunden. Der Fichtenwald ist halt immer beruhigend, warum auch immer….

Am Dienstag waren wir aber auch schon wieder total aufgeregt!!! Wir wurden mit einem Feuerwehrauto mit Blaulicht und Tatütata abgeholt! Die netten Feuerwehrmänner von der Freiwilligen Feuerwehr Hebertshausen haben uns wieder eingeladen, um uns alles über den Alltag so eines Feuerwehrmannes zu erzählen. Das ist sehr interessant und natürlich auch wichtig, dass wir das alles lernen! Allerdings mussten wir seeeeeehr lange zuhören und still sitzen, viel lieber hätten wir ein bisschen mehr mit dem Wasserschlauch rumgespritzt oder wären in den Einsatzwägen rumgeklettert…. War aber natürlich trotzdem ein cooler Ausflug und wir haben viel dazugelernt 😊. Außerdem war der Martin dabei, das war zusätzlich schön 😉!

Den Mittwoch haben wir dann ganz unbeschwert im Wald genossen, beim Freispiel wurden die tollsten Lager, Büros und Einkaufsläden gebaut, die ihr euch nur vorstellen könnt! Da wurde gehämmert und gegrübelt, gestapelt und mit Decken verhängt. Eigentlich haben wir uns ein eigenes kleines Dorf gebaut! Wer Lust hatte, durfte mit Caroline Blätter drucken. Und unser Bienen-Sommer-Lied für´s Abschiedsfest haben wir auch noch geübt, damit das dann gut klappt, wenn es soweit ist!

Die Tage sind jetzt schön im Wald, zum Glück nicht allzu heiß und die Mücken und Zecken lassen uns auch einigermaßen in Frieden. Beim Treff der Großen am Donnerstag wurden die Herbarien fertiggestellt. Die sind superschön geworden, die könnte man fast verkaufen 😊! Alle anderen haben gespielt, gebaut, mit Matschepampe gekocht, oder sie haben sich von Ela auf der Decke Geschichten vorlesen lassen, oder über das ein oder andere philosophiert…. Das können schon die Jüngsten sehr gut…😊. 

Am Freitag haben wir dann nochmal einen großen Ausflug mit Marina und Theresa zur Pirateninsel unternommen. Dort am Wasser müssen wir gut aufpassen, dass kein Kind reinplumpst, weil wir ja noch nicht schwimmen können (zumindest die meisten 😉). Aber es gibt dort auch so genug zu erforschen und zum Spielen und die Giraffen hatten eh noch mit Marina ihr Selbstverteidigungsprogramm zu üben. Die gehen jetzt auf jeden Fall alle sehr fit und selbstsicher in die Schule – wie sich das gehört für ein selbstbewusstes Waldkind 😉!

Wochenbericht vom 8.7. – 12.7.19

Die ganze Luft um uns herum ist erfüllt vom Summen und Brummen der Insekten. Da gibt es so viele verschiedene Flugobjekte, dass wir sie gar nicht auseinanderhalten können! Aber wir wären ja keine Waldkinder, wenn wir solch wichtige Sachen nicht lernen würden 😊. Melanie hat uns am Montag ganz viel über Insekten, ihre Merkmale und so weiter, erzählt. Wir durften sogar ein Insekt spielen, also ein Kind war der Kopf, ein Kind das Brustteil und noch ein Kind das Hinterteil, das war lustig! Aus Stöcken wurden dann noch sechs Beine und Fühler dazugebastelt und fertig war ein perfektes Rieseninsekt 😉. Später haben wir noch ein Buch über Insekten angesehen und sogar ein Insektenhotel gebaut. Die sollen ja auch einen schönen Sommer in einer behaglichen Unterkunft verbringen, genauso wie wir!

Am Dienstag sind wir zum Steinhügel spaziert, auf dem Weg dorthin gibt es nämlich Schwarzerlen und deren kleine Zapfen wollte Melanie sammeln, um danach kleine Bienchen daraus basteln zu können. Allzu groß war die Ausbeute nicht, aber es hat gereicht, um zurück am Bauwagen ein paar bauchige Brummer zu basteln 😊. Mit Marlen durften wir lustige Fingerabdruckbilder malen, allerdings nicht zum Selberbehalten, sondern für eine Überraschung……

Am Mittwoch hat uns die Sonne so fröhlich ins Gesicht gelacht, dass wir beschlossen haben, zusammen mit den Minis einen großen Ausflug zur Heuwiese zu unternehmen. Also wurden rasch die Bollerwagen bepackt und los ging es Richtung Fichtenwald! Wir waren ganz schön platt, wie weit die kleinen Minis schon laufen können und das alles, ohne zu murren!! Respekt!! Auf der Heuwiese angekommen wurde erst mal die Brotzeit ausgepackt und nach ausgiebiger Stärkung sind alle losgezogen, um die Wiese mit den Becherlupen zu untersuchen. Das heißt, eigentlich natürlich nicht die Wiese, sondern deren Bewohner! Da kreucht und fleucht es überall und unser größtes Glück war die wahrhaft riesengroße Menge an Grashüpfern, die wir für unsere Forschungszwecke in den Becherlupen gesammelt, ausgiebig beobachtet und verglichen und dann natürlich wieder von dannen hüpfen ließen! Ela ist so lange angebettelt worden, bis sie mit einigen Kindern in das angrenzende Maisfeld gegangen ist, um dort Labyrinth zu spielen 😉! Naja, und irgendwann ist auch der schönste Ausflug zu Ende und wir sind wieder gut gelaunt zurückgewandert!

Die kleine Raupe Nimmersatt kennt wohl jedes Kind 😊. Trotzdem hat uns Melanie das Bilderbuch nochmal mitgebracht und wir haben uns genau angesehen, wie denn aus einer Raupe ein Schmetterling wird. Damit wir uns das besser vorstellen können, gab es ein Ei, eine Raupe, einen Kokon und einen Schmetterling aus Kunststoff zum Befühlen und genau untersuchen. Aber die Melanie war ziemlich verblüfft, weil wir schon ziemlich genau Bescheid wussten, wie das funktioniert. Nun ja, die größeren Kinder zumindest 😉. Nach der Brotzeit haben wir allerlei Künstlerisches wie Frottagen, Nagelbildchen und Fingerstempeln ausprobiert und zu guter Letzt wurden wieder eindrucksvolle Lager und Behausungen mit all unseren Kissen und Decken gebaut.

Am Freitag wurde leckere Himbeermarmelade gekocht…hmmm….! Jetzt gibt es ja jede Menge Himbeeren im Wald, die wollten wir nicht alle den Tieren überlassen, wo die doch so köstlich schmecken 😊. Mit Marlen durften wir Kimspiele spielen und mit Theresa Perlenketten basteln, bevor wir im Abschlusskreis unsere außergewöhnlich, superfeinen Marmeladenbrote essen durften 😉!

Wochenbericht vom 1.7. -5.7.19

Am Montag war die kleine Amelie, Sebastians Schwester, das erste Mal bei uns im Wald! Sie macht ihre Sache schon sehr gut und wir freuen uns, dass sie jetzt zu uns gehört 😊. Aber das war natürlich noch nicht alles an diesem Montag: Malina ist 6 Jahre alt geworden und jetzt auch offiziell ein baldiges Schulkind 😉! Wir haben zusammen gefeiert und Kuchen gegessen. Aber das war immer noch nicht alles, an diesem Montag! Marlens Lehrerin ist zu uns gekommen und wollte mal sehen, was sich die Marlen so für uns ausgedacht hat. Zum Glück haben wir der Marlen schon viel über das Piratenleben beigebracht…naja, eigentlich hat sie uns auch viel darüber erzählt… aber egal, auf jeden Fall hat sie für uns eine coole Piratenschatzsuche im Fichtenwald vorbereitet und wie sollte es anders sein?? Die Lehrerin war total begeistert!! Von der Schatzsuche, von Marlen, vom Wald und natürlich von uns 😊!

Hurra!!! Der Martin kommt zu Besuch!!! Das war ein Hallo am Dienstag, als der Martin um die Ecke gekommen ist!! Wir haben uns so gefreut ihn endlich mal wieder zu sehen! Und das Beste für die Giraffen war, dass er ein Ameisensachgespräch vorbereitet hat. Also kein Sachgespräch mit den Ameisen, sondern ein Gespräch mit den Giraffen über die Ameisen. Mann, ist das manchmal kompliziert! Das hat er auf jeden Fall so toll gemacht, dass die Giraffen jetzt Ameisenprofis sind 😊! Die anderen haben draußen gespielt, Büros gebaut, Fußball gespielt und sind auf Bäume geklettert. Ein ganz normaler Waldtag also 😊.

Am Mittwoch haben wir das neue Bienenlied von Melanie nochmal um eine Strophe erweitert. Das schaffen wir locker bis zum Abschiedsfest. Den Rest des Tages haben wir mit dem Bau von Instrumenten, Bücher lesen und Lager und Hütten bauen verbracht. Das warme Sommerwetter macht alle ganz friedlich und wir spielen entspannt mit unseren Lieblingsspielpartnern.

Am Donnerstag durften wir mit Caroline Papier schöpfen. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl haben das sogar die Jüngsten von uns schon ganz gut hinbekommen! Die, die keine Lust auf sowas hatten, haben sich alle Kissen und Decken aus dem Bauwagen geschnappt und sich wieder tolle Behausungen gebaut! Die Giraffen waren an diesem Tag sowieso total aufgeregt: sie durften nämlich am Abend mit Theresa, Marina, Ela und Martin in einem Zelt im Wald übernachten!!!!! So richtig mit Lagerfeuer und Nachtwanderung und allem drum und dran –  so aufregend!!!

Als die Füchse und Dinos am Freitag auf den Platz kamen haben sie ganz schön gestaunt: da stand noch das riesige Zelt und überall lagen Schlafsäcke und Kuscheltiere und Isomatten und Rucksäcke und weiß der Geier was für Kram überall rum!! Die Giraffen saßen unterdessen ganz entspannt, ein bisschen müde, aber sehr glücklich am Frühstückstisch unter den Fichten und haben gefrühstückt. Da gab es manch neidischen Blick, aber irgendwann ist ja zum Glück jeder mal Vorschulkind…. Als die Großen dann irgendwann nach Hause gegangen waren, hatten alle anderen Kinder viel Platz im Wald und die Füchse haben es sehr genossen an diesem Tag einmal die Großen zu sein 😊. Nachdem nochmal Papier geschöpft worden war und allerlei Spiele gespielt waren, ging auch diese Woche langsam ihrem Ende zu, in ein erholsames, sonniges Wochenende!

Wochenbericht vom 24.6. – 28.6.19

Juhuuu!!! Wir sind wieder im Wald!! Die freie Zeit zuhause war schön, aber wir freuen uns auch endlich wieder zusammen spielen zu können 😊! Im Morgenkreis am Montag haben wir uns in einer Erzählrunde von all unseren Ferienerlebnissen erzählt und gelauscht, welche Abenteuer die anderen erlebt haben. Melanie hat uns auch noch mitgeteilt, dass wir uns in nächster Zeit mit den Insekten beschäftigen werden. Dazu sollen wir schon mal aufmerksam beobachten, was da alles so kreucht und fleucht auf dem Waldboden. Später wurden dann noch Willkommenskarten für die neuen Waldzwergerl gebastelt, die bald verschickt werden. Wir sind schon sehr neugierig, wer da so alles zu uns kommt im Herbst 😊.

Am Dienstag haben wir uns in der Dachauer Altstadt vor dem Bezirksmuseum getroffen. Wir durften mit einer sehr netten Dame durchs Museum schlendern und eine Menge über die „gute alte Zeit“ lernen. Wir haben gesehen, wie die Leute früher gelebt haben. Dass sie zum Beispiel in der Küche ein offenes Feuer zum Kochen gemacht haben, oder dass in der guten Stube eine „Unruh“ (das ist sowas Ähnliches wie ein Mobile) von der Decke hing, damit man gesehen hat, ob das Ding wackelt, wenn einer zur Tür reinkommt wegen dem Luftzug. Wenn es nicht gewackelt hat, war das kein guter Mensch…. Da waren wir erstaunt, an welch komische Sachen die Menschen früher geglaubt haben…. tz tz tz… Am Ende der Führung durften wir in die Museumsküche gehen und unsere eigene Butter herstellen!! Wahnsinn – da schüttet man kalte Sahne in das Glasgefäß, dann kommt der Deckel mit dem Rührer drauf und los geht´s! Wir mussten uns ganz schön anstrengen und lange an der Kurbel drehen, aber am Ende hatten wir frische Butter und sehr leckere Buttermilch! Dazu gab es frisches Brot und Kräuter zum Draufstreuen, die wir vorher geschnippelt haben. Das glaubt ihr nicht, wie da manche von uns reingehauen haben, so supergut hat das geschmeckt 😊! Zufrieden haben wir uns dann verabschiedet und sind zum Amperspielplatz gewandert, wo wir uns den Rest des Vormittags bei schönstem Wetter vergnügt haben. 

Am Mittwoch hatten wir schon wieder frei, weil sich die Erzieherinnen fortgebildet haben…. 😊! War aber nicht schlimm, bei 38 Grad im Schatten haben wir die Zeit sowieso im Schatten oder im Wasser verbracht 😉!

Donnerstag war Besuchstag im Wald 😊! Nachdem wir Samys 5. Geburtstag gefeiert hatten, kamen Cristina (mit kugelrundem Babybauch 😊) und Sonja (mit ohne Bauch, aber Baby auf dem Arm 😉) zu uns in den Wald. Sonja hat uns Eis mitgebracht, dass wir ganz schnell schlecken mussten, damit bei der Hitze nicht alles gleich schmilzt. Bei der Gelegenheit konnten wir dann endlich unsere Geschenke überreichen: ein wunderschönes Naturmobile von den Minis und ein Kinderservice aus Bambus und Schokopralinen für die Mama und natürlich eine Karte mit Fotos. Da hat sich die Sonja sehr gefreut 😊! Nach der Brotzeit sind wir noch in den Fichtenwald spaziert. Unsere Praktikantin, die Marlen, bekommt nämlich am Montag Besuch von ihrer Lehrerin und sie (die Marlen) möchte mit uns eine Schnitzeljagd im Fichtenwald machen, damit die Lehrerin mal sieht, wie sowas geht. Dann lernt die auch gleich noch was, wenn sie uns schon besuchen kommt. Auf jeden Fall hat sich die Marlen dort mal genau umgesehen und schon mal geplant, wie das am Montag werden soll.

Am Freitag haben wir dann nochmal Besuch bekommen, eine Familie mit zwei Kindern wollte uns besuchen und unseren Kindergarten kennenlernen. Vielleicht kommen die beiden ja dann bald zu uns? Auf dem Freitagsprogramm stand außerdem ein Selbstbehauptungstraining, die Großen haben am Herbarium weitergearbeitet, Obstsalat wurde geschnippelt, mit Wasserfarben gemalt und zu guter Letzt hat uns Marlen ein Piratenbuch vorgelesen. Puh, da haben wir ja trotz der Hitze eine ganze Menge unternommen! Jetzt ist aber erst mal Wochenende und viel Baden und Eisessen angesagt 

Wochenbericht vom 11.6. – 14.11.19

Diese Woche beginnt für uns erst am Dienstag im Wald, weil ja davor das Pfingstwochenende war. Im Morgenkreis haben wir abgestimmt, wohin wir wandern wollen. Die Wahl fiel auf den Froschweiher. Bepackt mit all unseren Utensilien sind wir also aufgebrochen. Naja, und dann ist uns der Steinhügel auf dem Weg begegnet…. Da war es so schön, dass wir einfach dort geblieben sind 😊. Der Froschweiher muss halt noch warten! Am Steinhügel kann man ja so schön rutschen und bauen, außerdem gibt es dort ganz wunderbare Blumen zum Pflücken!

Am Mittwoch war unsere Cristina dann ganz schön aufgeregt: wir haben nämlich beschlossen, ihren Abschied schon an diesem Tag zu feiern, weil da auch alle Erwachsenen und die Minis nochmal da waren. Im Morgenkreis haben wir ihr unser heimlich geübtes Lied vorgesungen, da musste sie das erste Mal weinen. Dann hat ihr jedes Kind einen Stein mit verschiedenen Glückwünschen geschenkt – da hat sie dann das zweite Mal geweint. Und dann haben wir ihr unser Album überreicht, da hat sie dann das dritte Mal geweint! Meine Güte, das war so rührend, dass gleich noch ein paar andere mit den Tränen gekämpft haben! Als sich alle wieder beruhigt hatten, gab es aber auch für uns noch ein Geschenk: die Minis bekamen einen Erzählfrosch und die Zwergerl einen Erzähltiger. Und dann gab es noch für jedes Kind ein Fläschchen selbstgemachten Hollersirup mit einem Halskettchen dran. Ach ja, eine Vogelpfeife hat sie auch noch jeder Gruppe geschenkt. Wow, da waren wir schwer beeindruckt, dass die Cristina sooooo gern bei uns gewesen ist und es ihr sooooo schwer fällt sich zu verabschieden! Uns ging es aber ähnlich 😉! Nach den ganzen Feierlichkeiten sind wir dann zu einem Spaziergang in den Fichtenwald aufgebrochen, dort durfte sich noch jedes KInd auf einem Babybody mit Textilstiften verewigen. So hat Cristina noch eine weitere Erinnerung an uns. Liebe Cristina, wir werden dich auch sehr vermissen und wünschen dir alles Liebe für dich und dein Baby 😊! Komm uns bald besuchen!

Am Donnerstag sind wir dann zur Heuwiese spaziert. Dort wurden Bücher vorgelesen, Käfer gesucht und mit Bestimmungsbüchern verglichen. So erweitern wir unser Wald- und Naturwissen immer weiter und die Erwachsenen lernen auch noch viel dazu! Jetzt schenkt uns die Natur ja wieder eine große Fülle an Tieren und Pflanzen. Nach diesem vergnüglichen und entspannten Vormittag gab es im Abschlusskreis noch ein Schneckenrennen, bevor wir am Nachmittag wieder alle nach Hause gegangen sind. 

Endspurt vor den Ferien! Im Morgenkreis haben wir „Für die Erde singen wir“ für Cristina gesungen, heute war ja definitiv ihr letzter Tag bei uns, da hatte sie natürlich alle Wünsche frei – wie eine Prinzessin! Später durften wir aus Hollerzweigen Perlen sägen, diese haben wir dann zu schönem Perlenschmuck verarbeitet. Ja und dann: das Beste des Tages! Theresa hat für alle Eis gekauft, das war die schönste Art die Ferien einzuläuten! Danke, liebe Theresa <3! Und jetzt genießen wir eine freie Ferienwoche und freuen uns, wenn wir uns danach alle wieder gesund im Wald begrüßen können 😊!!

Wochenbericht vom 27.5. – 31.5.19

Am Montag haben wir ein tolles Waldbild gebastelt. Zwischen unseren Fichten vor dem Bauwagen hängt jetzt ein Rahmen aus Stöcken und innen rein haben wir ein Spinnennetz geknotet und mit allerlei Naturmaterial bestückt. Das ist sehr schön geworden und die Vögel finden das anscheinend auch, die mopsen sich nämlich immer mal wieder was für ihre Nester. Schöner wohnen im Wald eben 😉! Später haben wir noch eine Waldklangübung gemacht und uns ganz fest auf die Geräusche um uns herum konzentriert. Man glaubt ja gar nicht, was es im Wald alles zu hören gibt! Die Giraffen durften sich nach der Brotzeit nochmal an ihr Herbarium machen. Sie haben Blätter von Bäumen gesammelt, die ihnen gut gefallen, um sie dann in ihrem Album einzukleben. Super, was wir schon alles wissen jetzt! 

Der Dienstag war vor allem für die Giraffen aufregend! Mit Melanie und Caroline durften sie gleich nach dem Morgenkreis mit dem Auto nach Dachau in die Eisdiele fahren! Das hatten sie sich ja gewünscht, leider hat das Wetter es an diesem Tag nicht so gut gemeint, es war kühl und hat geregnet. Aber das war ja schnurzpiepegal! Hauptsache das Eis war groß und lecker! So sind dann also alle sechs am Tisch gesessen und haben ihr Eis geschlabbert und waren sehr glücklich und erwachsen 😉! Aber auch die tollsten Erlebnisse gehen mal zu Ende und als alle wieder im Wald vereint waren, mussten wir uns ja auch schon wieder auf das nächste Ereignis konzentrieren: die Vatertagsgeheimwerkstatt wurde geöffnet und mit viel Liebe und Energie sind an diesem Vormittag noch alle Geschenke fertig geworden <3! 

Mittwochs gab es im Morgenkreis dann von Melanie eine neue Geschichte von der Schnecke Schnirkelschneck. Nach so viel Schneckengeschnirkel wollten wir auf jeden Fall auf Schneckenhäuserjagd gehen und darum sind wir aufgebrochen zum Schneckenwald. Leider war die Ausbeute diesmal nicht so groß, aber wir haben allerlei anderes gefunden, wie zum Beispiel Mäuselöcher und den Eingang zu einem Dachsbau. Irgendwas finden wir ja immer…. Und damit der Tag schön schneckig zu Ende gehen konnte, hat uns Melanie noch ein neues Spiel namens „Schneckenrennen“ gezeigt 😉!

Am Donnerstag waren wir natürlich bei unseren Papas und haben Vatertag gefeiert 😊!

Den Freitag haben wir uns schön entspannt gestaltet. Nach ein paar Klangschalenspielen mit Marina gingen wir noch gemeinsam auf eine Traumreise….. Nach soviel Ruhe brauchten wir eine Runde toben beim Freispiel, bevor wir uns ums leibliche Wohl gekümmert haben: es gab leckeren selbstgemachten Kräuterfrischkäse mit Brot und Rohkost! Und wie es aussieht kommt nun nächste Woche endlich der Sommer 😊!!

Wochenbericht vom 20.5. – 24.5.19

Am Montag war ein aufregender Tag für Cristina! Ihre Lehrerin ist zu uns in den Wald gekommen und wollte Cristina zusehen, wie sie mit uns arbeitet. Mit einigen Kindern ging es dann auch gleich los, sie durften sich mit dem wichtigen Thema „Müll“ beschäftigen. Also warum man Müll trennen muss und wie und was das alles mit uns zu tun hat. Das war echt spannend und Cristina hat natürlich alles richtig gemacht und ein Lob von der Lehrerin bekommen 😊. Prüfung geschafft! Herzlichen Glückwunsch, liebe Cristina 😊!! Die restlichen Kinder sind mit Melanie und Martin in den Fichtenwald zum Spielen spaziert, wo Martin mit einigen Kindern eine spitzenmäßig coole Hütte gebaut hat. Natürlich war die Zeit mal wieder viel zu kurz und allzu schnell mussten wir wieder zurück zum Platz. Naja, war auch nicht so schlimm, dort gab es nämlich was zu futtern und jede Menge Baatz und Matsch zum Spielen. Im Abschlusskreis haben wir das neue Sesselspiel kennengelernt und eine Riesengaudi dabei gehabt 😊!

Auch am Dienstag gab es herrlich viel Matsch, zumal es den ganzen Vormittag geregnet hat wie aus Kübeln. Wir haben einfach eine Plane aufgespannt und drunter Brotzeit gemacht, naja, die meisten jedenfalls, ein paar Kindern und der Melanie hat´s schon ein bissl in die Box getropft…😉. Martin hat uns an diesem Tag das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein erzählt und Caroline hat währenddessen lauter Heimlichkeiten im Bauwagen hergerichtet… dahin haben wir uns dann alle begeben und was dann geschah können wir hier jetzt leider noch nicht verraten…. <3! Erkenntnis des Tages: Martin mag jedes andere Wetter mehr als Dauerregen 😊😊!!

Mittwoch war Werkeltag! Mit dem Bollerwagen haben wir uns in den Fichtenwald aufgemacht und Astgabeln gesucht. Nach der Brotzeit wurde dann die Werkbank nach draußen gebracht und mit Bohrern, Draht, Astgabeln und Bierdeckeln haben wir tolle Rasseln gebaut – jetzt kann die Waldcombo bald loslegen 😉! Ach, fast hätten wir es vergessen: im Morgenkreis hat uns Melanie eine lustige Mitmachgeschichte mit dem Marienkäfer Franz gezeigt, das war lustig! Wir sind mit ihm über Stock und Stein durch den Wind gekrabbelt, am Ende war uns richtig schön warm!

Also wir wissen nicht, was mit den Erwachsenen los ist! Anscheinend weckt die Frühlingsluft bei denen sämtliche Lebensgeister! Jede/r hatte eine Idee, was wir am Donnerstag machen könnten, was aber natürlich kein Problem war: wir haben uns einfach in unsere drei Altersgruppen aufgeteilt, so hatten alle was davon. Die Giraffen durften mit Caroline ihren „Schreibtischknuff“ aus Gips basteln, der wird dann vielleicht nächste Woche schon fertig. Die Füchse sind mit Frau Dachs alias Melanie in den Zahlenwald aufgebrochen und Martin hat mit den Dinos ein Sachgespräch über Ameisen geführt. Die Kleinsten waren gaaaaanz lange gaaaaaanz konzentriert bei der Sache, da hat man keinen Mucks gehört. Also fast. Irgendwann muss ja die ganze Energie mal wieder raus 😊! Ein ruhiger, sonniger und ereignisreicher Vormittag war das im Wald – schön 😊!

Aber selbstverständlich waren die Giraffen und Füchse schon ein bisschen neidisch auf die „Ameisenstunde“ der Dinos am Vortag. Und so hat der Martin sich einfach den ganzen Kinderhaufen geschnappt und am Freitag mit denen das Ganze auch nochmal gemacht 😊. Die Dinos durften mit Cristina verschiedene Spiele spielen und so ganz nebenbei wurden an diesem Tag auch noch Schokobrennnesseln hergestellt – hmmm- lecker! Am Ende dieser Woche durften die Giraffen sich noch Gedanken machen, wie denn ihre Vorschulübernachtungsaktion aussehen soll…..

Übers Wochenende hin waren die Waldelfen auf der „Waldkindergartentagung“ in Landshut und haben dort so einiges für den Wald und uns Kinder dazugelernt. Da freuen wir uns schon auf die neuen Ideen die wir gemeinsam umsetzten und den neuen Input der Waldelfen!

Wochenbericht 13.5. – 17.5.19

In dieser Woche haben wir viel mit den Minis unternommen 😊. Das war sehr schön, weil einige von ihnen ja im Herbst zu uns kommen und außerdem finden wir es cool, wenn wir unser gesammeltes Waldwissen an die Kleinen weitergeben können. Da geht´s natürlich nicht nur um Sachwissen, sondern auch um ganz Alltägliches wie Händewaschen oder die Waldregeln bei uns Zwergerln. Am Montag haben wir dann einen gemeinsamen Spaziergang in den Fichtenwald unternommen und dort wurde viel gespielt, geklettert und gelacht 😊!

…und weil es so schön war, ging es mit den Minis am Dienstag gleich noch in den Zahlenwald. Auch dort fanden wir viele Spielideen, die Natur zeigt uns jetzt ja wieder jeden Tag etwas Neues 😊. Da sprießen viele Blümchen aus der Erde, hundert verschiedene Vogelarten gibt es zu hören und der ganze Waldboden krabbelt und kriecht – herrlich! Das besondere Highlight des Tages aber war Jellas 6. Geburtstag! Sie hat uns Kuchen mitgebracht, den wir uns reichlich schmecken ließen 😉!